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Original geschrieben von blackdragon4
Ist diese Aussage belegbar? Wenn ja, warum geht die GDL damit nicht an die Öffentlichkeit? Sollte dem wirklich so sein, hätten die Fahrgäste sicherlich mehr Verständnis für den Streik.
Beispiel Bordgastronomie: http://uploads.gdl.de/Aktuell-…hangFakten-1385550493.pdf
Es interessiert nur weder die Presse noch die Fahrgäste. Diese interessiert nur, dass der eigene Zug (pünktlich) fährt.
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Original geschrieben von mumpel
M.E. sollten sich die Gewerkschaften mal vernünftig an einen Tisch setzen.
Wem fehlt es denn an Solidarität? Warum bietet man denn nicht an, dass das Verwaltungspersonal freiwillig >10 Stunden täglich arbeitet? Warum soll eine Minderheit im Konzern 50% mehr Arbeitszeit leisten als der Rest?
Wo ist die Kritik an der Personalentwicklung, die offenbar nicht in der Lage ist, für Nachwuchs zu sorgen?
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Original geschrieben von mumpel
Das Problem ist dass nicht alle vom Zugpersonal in der GdL sind.
Es sind auch nicht alle Lokführer in der GDL.
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Original geschrieben von mumpel
Das dürf(t)en wir doch schon jetzt. Wer möchte könnte darauf bestehen zuhause zu bleiben, ohne Sanktionen befürchten zu müssen. Nur macht das keiner (wer sollte auch die Arbeit tun?!)... Und die Zuschläge "fehlen" dann auch (es sage jetzt keiner "die verdient man ja schon mit den Überstunden...", denn diese Aussage nervt).
Also ich darf gemäß Tarifvertrag nur maximal 2 Tage im Monat zwecks Überstundenabbau fehlen. Für mehr brauche ich eine Genehmigung, die mir - analog zum Jahresurlaub - aus betriebsbedingten Gründen verweigert werden kann.
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Original geschrieben von mumpel
DB Zeitarbeit gehört nicht zum Tarifvertrag, bzw. hat einen Haustarifvertrag. Auch da bemühen sich die Gewerkschaften. Aber so einfach macht es der Arbeitgeber nicht. Aber ganz so schlecht ist der Lohn bei DB-Zeitarbeit auch wieder nicht (11,75 Euro in Tätigkeitsgruppe 3, Region 4), dass das ungerecht ist wissen wir aber alle (ist aber überall in DE so, nicht nur beim Zugpersonal).
Klar ist das nicht nur beim Zugpersonal so. Wer aber einheitliche Tarife fordert, soll mit gutem Beispiel voran gehen und nicht zum Zwecke des Lohndumpings Tochtergesellschaften gründen, in denen dann der Konzerntarifvertrag nicht mehr gelten soll.
Ist bei den Verkehrsbetrieben hier auch so. Da gibt es eine Muttergesellschaft und eine Tochterfirma. Busfahrer der Muttergesellschaft bekommen im Vergleich zur Tochterfirma 50%(!) mehr Geld und jede Menge Vergünstigungen/Mitarbeiterrabatte, dazu kostenlose Zeitfahrkarten für die gesamte Familie.
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Original geschrieben von beugelbuddel
Die DB & Lufthansa/ Germanwings schaffen sich gerade im Gleichschritt selber ab...
Die DB schafft sich auch ohne Streiks ab. Die DB hat nämlich ein Nachwuchsproblem. Aber das ist ja auch politisch gewollt. Niemand will eine funktionierende Eisenbahn. Unsere Autoindustrie muss gefördert werden.