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Original geschrieben von Robert Beloe
4. Ja, es gibt das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Doch ganz davon abgesehen, dass hier vorliegend nicht davon die Rede sein kann, dass auf der Krim eine demokratische und faire Abstimmung stattgefunden hat, ist dieses Selbstbestimmungsrecht nicht mit einem Abspaltungsrecht gleichzusetzen.
"Der Internationale Gerichtshof (IGH) gelangte am 22. Juli 2010 in einem rechtlich nicht bindenden, von der UN-Generalversammlung auf serbische Initiative angeforderten Gutachten zu dem Ergebnis, dass die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo nicht gegen das Völkerrecht verstoße." (Quelle: Wikipedia)
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Original geschrieben von skater
Warum ist das so? Bayern tanzt doch auch auf drei Hochzeiten und hat Verletzte. Vielleicht trainiert man in München doch härter und intensiver?!?
Weil Bayern selbst auf der Ersatzbank nur hochkarätige Spieler hat, während andere Mannschaften den Verlust eines wichtigen Spielers mangels gleichwertigem Ersatz kaum verkraften.
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Original geschrieben von rmol
Nachtrag: der von dir (und anderen) gescholtene Spiegel veröffentlichte übrigens einen interessanten Beitrag von Kissinger - ich finde es schade, dass solche um Versöhnung bemühten Töne mit erkennbarem Interesse an den Sicherheitsbedenken beider Seiten nicht mehr Beachtung finden.
ExxonMobil möchte unter dem Schwarzen Meer Schiefergas fördern und setzt dafür Obama mächtig unter Druck. Da die Krim-Bewohner mehrheitlich ethnische Russen sind, ist kaum damit zu rechnen, dass die autonome Krim sich für US-Interessen einsetzt. Also kann die Obama-Regierung kein Interesse an einer stärkeren Autonomie der Krim haben.
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Original geschrieben von Anja Terchova
Ja, die Nato-Erweiterung haette man nicht machen muessen, wenn man gleich stattdessen die Beziehungen zwischen EU und Russland verbessert haette. Waere der bessere Weg gewesen.
Und warum hat man das nicht? Weil die USA kein Interesse an einem gleichberechtigten Russland haben.
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Original geschrieben von Anja Terchova
Aber deshalb Teile der Ukraine anjektieren geht definitiv nicht.
Gibt's eine Alternative, die Russland garantiert, dass Sewastopol nicht in Kürze NATO-Gebiet wird? Wir wissen alle, dass die NATO und vor allem die USA sich nicht an Abmachungen (ABM-Vertrag, keine NATO-Osterweiterung, usw.) halten.
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Original geschrieben von Anja Terchova
Wenn man von der Ukraine sowas erwartet, dann wird man selber auch etwas anbieten muessen.
1990 hat der Westen der Sowjetunion zugesichert, dass es keine Osterweiterung der NATO geben wird: "Uns sei bewusst, dass die Zugehörigkeit eines vereinten Deutschlands zur Nato komplizierte Fragen aufwerfe. Für uns stehe aber fest: Die Nato werde sich nicht nach Osten ausdehnen." (Genscher, 10. Februar 1990)
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-67871653.html
Wenn sich der Westen an Vereinbarungen halten würde, dürfte die NATO die Ukraine gar nicht aufnehmen. Selbst der Beitritt Polens wäre nicht zulässig gewesen. Aber Vereinbarungen gelten ja nur für Russland. Oder ist Kuba inzwischen 51. Bundesstaat der USA?
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Original geschrieben von pithein
Die Russische Föderation soll auf ihrem Staatsgebiet eine entmilitarisierte Zone schaffen, wo die Nato schon z.Z.in Polen und der Tschechischen Republik "Abwhrraketen" stationieren will?
Nein, das russische Volk sollen vor dem großen Obama zu Kreuze kriechen oder in die Sonne fliegen.
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Die EU ist zwar kein Militärbündnis, dafür die NATO:
- Die Sicherheitspolitik der Ukraine und ihre Beziehungen zur NATO
- Ukraine debattiert über Nato-Beitritt
Der Beitritt hätte natürlich zur Folge, dass sich NATO-Truppen, also möglicherweise auch US-Soldaten, dauerhaft auf der Krim niederlassen. Da wäre ich als russischer Präsident auch nicht begeistert, zumal Russland im Zuge der deutschen Wiedervereinigung das Zugeständnis gemacht wurde, dass die NATO keine Osterweiterung anstrebe. Plötzlich ist man kurz davor, dass der Feind (NATO, USA) den Hafen von Sewastopol kontrolliert.
Was würden die USA davon halten, wenn die Russen eigene Soldaten bei einem ihrer Verbündeten nahe des US-Staatsgebiets stationieren würden? Da brauchen wir nicht spekulieren: http://de.wikipedia.org/wiki/Kubakrise
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Der Netzbetreiber des Angerufenen bekommt die Rufnummer immer übermittelt. Erst danach wird die Rufnummer entfernt.
Ob der Angerufene deine Rufnummer sieht, hängt aber nicht nur von der Einstellung deinerseits ab, sondern auch vom Anschluss des Angerufenen. An manche Anschlüsse darf die Rufnummer niemals übermittelt werden (Telefonseelsorge, Anonyme Alkoholiker usw.), an manche muss die Rufnummer übermittelt werden (Rettungsleitstelle). Das geht sogar soweit, dass Anrufe, bei denen technisch keine Rufnummer verfügbar ist, nicht mehr durch gestellt werden dürfen: Es muss sich eine aktive SIM im Handy befinden.
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Original geschrieben von Mozart40
Da solche Dienste zwecks Verfügbarkeit über separate Server laufen müssen, kann es in meinen Augen auch keine OpenSource-Lösung dafür geben. Irgendwo muß für den Betrieb ja Geld herkommen.
Dann ist halt der Account kostenpflichtig. Bei WA hat man sich ja auch mit jährlichen Entgelten arrangiert.
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Original geschrieben von uwm
Ich hoffe, das diese Unsitte dann endlich ein Ende findet : Warum soll ich als Kunde meinem Anbieter die Arbeit abnehmen und für ihn die Rechnung ausdrucken, auf eigene Kosten ?
Das greift immer mehr um sich: Seit diesem Jahr bekomme ich meine Entgeltabrechnung nur noch als PDF statt per Hauspost. Dabei spart mein Arbeitgeber nicht einmal Kosten. Selbstverständlich wird die Entgeltabrechnung während der Arbeitszeit auf dem dienstlichen Farblaser ausgedruckt. 