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Original geschrieben von ChickenHawk
Nachzulesen und bereits ausführlich breitgetreten hier im Beitrag, einfach noch mal gründlich lesen, es macht keinen Sinn das wieder und wieder durchzukauen.
Stimmt nicht. Hier wurden nur irgendwelche Schlagworte wie "Geheimnisverrat" genannt. Kein Land verbietet es, Geheimnisse fremder Staaten auszuplaudern. Auch in Deutschland ist es nur verboten, deutsche Staatsgeheimnisse weiterzugeben. Sonst müsste man die Geheimdienste dicht machen.
Wenn Wikileaks sich strafbar gemacht hätte, dann auch die Chefredakteure vom Guardian, vom Spiegel, usw. Also am besten alle nach Guantanamo transportieren.
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Original geschrieben von ChickenHawk
Ein solches Verhalten rechtfertigt oder legitimert dabei (anders als bei der Veröffentlichung von wirklich relevanten Themen wie Kriegsverbrechen) aber in keinster Weise die eklatanten rechtlichen Verstöße von WL und ihren "Informanten" hierdurch begangen haben.
Gegen welche Gesetze hat denn "Wikileaks" verstoßen? Komisch, dass die niemand nennen kann.
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Original geschrieben von phone-company
und jetzt rufen die Gründer von wikileaks ebenfalls zu terroristischen Massnahmen auf
DDos Atacken gegen Banken (Paypal, moneybookers etc etc) gegen Amazon usw usw.
Quelle?
PayPal würde ich übrigens nicht als Bank bezeichnen, zumal PayPal in den USA keine entsprechende Lizenz hat.
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Original geschrieben von phone-company
PS...Das mit der Einschätzung ist doch eh ein Witz. Meint ihr nicht das nicht jeder sich denken kann was Politiker a über b denkt. Das ist völlig egal und nicht relevant. Derartige veröffentlichungen kann man sich sparen. Eine Frau Merkel wird wissen das sie nicht überall gut ankommt (darf sie ja bitte auch nicht als Cheffe
)
Nur jetzt haben wir es schwarz auf weiß. 
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Original geschrieben von Andreas24
Nein, genau das eben nicht! Die Repressalien (wie Du es nennst) kommen so oder so! Den Soldaten haben sie ja ausfindig gemacht und verhaftet (afaik), was aber keine Repressalie ist, sondern geltendes Recht.
Weil ihn jemand verpfiffen hat.
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Original geschrieben von Andreas24
Es ist numal so, dass ein Verbrechen ein anderes nicht legitimieren sollte -> mildernde Umstände okay, aber eben nicht rechtfertigen.
Korrekt. Wobei das Verbrechen ja der Soldat begangen hat und weder Wikileaks, vertreten durch Assange, noch DER SPIEGEL oder sonst wer.
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Original geschrieben von Andreas24
Den korrekteren Weg habe ich bereits aufgezeigt. Und das man sich generell Unmut zuzieht, wenn man Leute anzeigt, bleibt eben nicht aus. Wenn Du einen Bankräuber anzeigst, dann ist der auch sauer auf Dich und seine Familie wahrscheinlich auch. Würdest Du deshalb auf die Anzeige verzichten und nur Sat1 und Bild informieren? Bestimmt nicht!
Ohne Frauenhäuser würden sicher viele Opfer häuslicher Gewalt aus eben solchen Gründen auf den normalen Rechtsweg mit Anzeige verzichten. Nur mal so als Beispiel.
Auch bei unrechtmäßiger Polizeigewalt ist eine Anzeige riskant, da eine Gegenanzeige wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt droht.
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Original geschrieben von Bielefelder
Ich denke aber man kann auch evtl. die "virtuelle Tastatur" benutzen die in so einer Sicherheitssoftware von Kaspersky dabei ist...... Da haben "Keylogger" auch schlechte Karten....
Schon Back Orifice konnte den Bildschirm fotografieren und die Position der Maus bei Klicks mitschneiden.
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Original geschrieben von harlekyn
Und das ist der Punkt. Auch wenn der Transport der SMS im eigenen Netz bis zum Uebergabepunkt quasi "nichts" kostet, haelt der annehmende Netzbetreiber dafuer die Hand auf.
Natürlich. In diesem Punkt habe ich euch doch gar nicht widersprochen. 
Genauso argumentieren ja auch die Netzbetreiber, die wegen der Entgeltsenkung angeblich den LTE-Ausbau in Gefahr sehen. Nur sollten das eigentlich die eigenen Kunden zahlen, über Grundgebühren und "Minutenpreise".
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Original geschrieben von Luke13
Das ist doch absoluter Quatsch.
Ist es nicht. Ich sprach ausdrücklich von den Kosten, die während der Übertragung entstehen! Alles andere ist eine Quersubventionierung der (nicht existenden) Grundgebühr.
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Original geschrieben von Luke13
Man bracht ein Netz und Kunden und Mitarbeiter und und und. Das Kostet.
Die Kosten für den Netzaufbau und -betrieb sind "Fixkosten", die nicht entsprechend dem SMS-Aufkommen skalieren. Das Netz muss sowieso da sein, egal ob ich 1 SMS im Monat oder 1000 verschicke. Ich verursache durch den Versand von 1000 SMS keine 1000-fachen Kosten, obwohl mich das ohne entsprechendes Paket das 1000-fache kosten würde. Genauso müssen die Mitarbeiter ein Gehalt beziehen, selbst wenn ich mal nen Monat gar keinen Umsatz mache, usw. Das sind aber keine Kosten, die unmittelbar aus der Übertragung der SMS entstehen, sondern nur auf diese umgelegt werden, da keine andere Einnahmequelle verfügbar ist.
Als Händler verkaufe ich meine Ware auch nicht zum Einkaufspreis, sondern lege noch was drauf, um die Kosten für die Geschäftsräume, Gehälter etc. wieder reinzubekommen. Nichtsdestotrotz kostet mich die Ware erst einmal nur den Einkaufspreis. Die restlichen Kosten muss ich auf sämtliche Waren umlegen und hoffen, genug zu verkaufen, dass ich ein positives Betriebsergebnis einfahre.
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Original geschrieben von domestos
Ich habe in diesem Faden gelesen: "deutlich unter 1 Cent".
Das einzige, was definitiv deutlich unter 1 Cent kostet, ist die eigentliche Übertragung einer SMS, exklusive Wegzölle (Interconnect) und dem Drumherum, um einen positiven Deckungsbeitrag zu erzielen.
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Einfach eine Kennzeichnung "ab 18" in den Header und gegebenenfalls installierte Jugendschutzfilter blockieren den Zugriff auf TT. 
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Original geschrieben von ChickenHawk
Wenn ich als Privatperson erwarte das ich und meine Daten von anderen respektiert und nicht gegen meinen Willen verwendet werden (Stichwort u.a.: "Vorratsdatenspeicherung")
Was glaubst du, warum Bürgerrechtler die verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung grundsätzlich ablehnen? Um Missbrauch zu verhindern!
Hätten die USA kein SIPRNet entworfen, hätte es auch gar keine solche Veröffentlichung geben können. Warum musste man auch Hunderttausenden Zugriff auf sämtliche Daten erteilen? Ich gehe fest davon aus, dass man die Berechtigungen jetzt auf den Prüfstand stellt.
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Original geschrieben von ChickenHawk
Wikileaks hat sich damit journalistisch auf eine Stufe mit der Bildzeitung gestellt, die sind auch immer die ersten die nach der Pressefreiheit schreien wenn die Polizei sie versucht von einem frischen Tatort fernzuhalten oder direkt im Anschluss an ein Familiendrama die Angehörigen abzuschirmen.
Wikileaks ist IMHO überhaupt kein journalistisches Medium, weil dort einfach nur Quellmaterial unkommentiert zum Download bereit steht. Außerdem veröffentlicht Wikileaks nur zugespieltes Material.
Warum kritisierst du in der gesamten Kette eigentlich nur Wikileaks? Neben den USA und dem 23-jährigen Aufklärer wäre da noch DER SPIEGEL zu nennen, der das Material ebenfalls weiterverbreitet.
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Original geschrieben von Frankybill
Das stimmt so nicht. Es wird durchaus subventionierte Standard- oder Komfortleser geben:
Kostenlose und subventionierte Lesegeräte für den neuen Personalausweis
Klar, für die jeweiligen Bankkunden, die den Leser auch für HBCI/FinTS einsetzen wollen. Als ob ich deshalb zur Volksbank wechseln würde.
Basisleser gibt es dagegen auch ohne spezielle Kundenbeziehungen.