Beiträge von archie83

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    Original geschrieben von VFBler
    Jeder ist seines Glückes eigener Schmied. Ich hab in meinem Leben schon dreimal nen Job verlohren. Ob das aber anhand politischer Eintscheidungen passiert ist wage ich zu bezweifeln. Ich hab immer wieder was neues gefunden um meine Kredite und zug Handy-Verträge zu bezahlen. ;)


    Es gibt doch zahlreiche politische Entscheidung, die einen Einfluss auf Arbeitsplätze haben. Schaffen wir die Steinkohlesubventionen ab, gehen dort Arbeitsplätze verloren. Durch die Verlängerung der Laufzeiten für die Kernkraft gehen möglicherweise Jobs verloren, wo in erneuerbare Energien oder Blockheizkraftwerke investiert wurde. Durch einen gesetzlichen Mindestlohn verlieren vielleicht einige Niedriglöhner ihren Job, weil die Arbeitsplätze ins Ausland wandern, usw.
    C'est la vie. ;)

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    Original geschrieben von diger
    Du meinst vermutlich den nackten Kernel, ich bezog mich dabei z.B. auf Ubuntu. Der Kernel ist kein Problem, aber man packt eben nicht ein komplettes System auf einen Tablet Rechner, das auch auf einem normalen PC mit Tastatur laufen würde.


    Ubuntu ist aber auch nur ein Sammelsurium von Paketen, das auch auf nem Server ohne jegliche grafische Oberfläche läuft.


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    Original geschrieben von diger
    Nicht anpassen, das muß neu gemacht werden. Ein System abzuspecken, bzw. anzupassen wird nie zu effizient sein, wie ein System entsprechend zu entwickeln. Einfach nur ein paar Dienste abklemmen reicht da nicht.


    Wir verstehen unter anpassen vermutlich verschiedene Dinge. Natürlich bedeutet Anpassen auch eine Modifikation des Quellcodes. Glaubst du, auf Supercomputern läuft ein Ubuntu? Da läuft auf den Compute-Nodes ein gepatchtes Singletasking-Linux. Die Cores sind da eh exklusiv reserviert.
    Man fängt aber eben nicht bei 0 an.


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    Original geschrieben von diger
    Deswegen hat Apple ja auch iOS entwickelt, was im Grunde eigentlich nichts mit Mac OS X gemeinsam hat, ausser einigen Strukturen, bzw. die Architektur.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass QuickTime, Safari und Co. nicht große Codemengen zwischen Mac OS X und iOS teilen. Sonst müsste sämtliche Arbeit doppelt gemacht werden.


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    Original geschrieben von diger
    Denn es gibt keine entsprechenden Routinen im Betriebssystem, auf die alle Programme zugreifen können, und so die jeweiligen Gesten immer das selbe Auslösen können. Es muß also nicht die Applikation sich darum kümmern, sondern das ist Aufgabe des OS.


    Man braucht dafür keine Routinen im Betriebssystem, sondern eine brauchbare Bibliothek, die die Funktionalität bereitstellt, analog zu Gtk+ auf dem typischen Linux-Desktop.
    Bei Mac OS X und iOS nimmt man schließlich auch CoreServices und Co. statt das Rad neu zu erfinden.


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    Original geschrieben von diger
    Das Problem ist weniger der Kernel. Es ist die Architektur des gesamten Betriebssystemes, die wichtig ist. Und ein OS für Tablet und ein OS für einen Notebook oder Desktop Rechner brauchen eine gänzlich andere Architektur.


    Du widersprichst dir gerade selbst, da nach deiner Aussage iOS und Mac OS X die gleiche Architektur hätten.


    Um das mal zusammenzufassen: Es reicht nicht aus, nur an der Oberfläche ein paar kosmetische Änderungen zu machen (Anwendungen patchen), sondern das ganze muss ein paar Ebenen tiefer passieren, einer Bibliothek, die Anwendungen u.a. in ihrer Präsentationsschicht benutzen. Ob diese Bibliothek Bestandteil des Betriebssystems ist, hängt von der jeweiligen Definition ab, was ein Betriebssystem ausmacht.

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    Original geschrieben von diger
    Dazu kommt noch, das an ein Desktop OS viel mehr Anfordungern gestellt werden. Allein schon, was da alles an Hardware sein könnte; es muß ja darauf vorbereitet sein. Da sind Sachen drin, die braucht ein Tablet Rechner einfach nicht, trotzdem muß man es mitschleppen, wenn man es auf einen Tablet Rechner installiert.


    Man kann ja einen individuellen Kernel erstellen. Machen auch viele auf ihrem Desktop so. Auf Tablets/Smartphones ist sowas natürlich Pflicht. Niemand sollte darauf ein System von der Stange verwenden.

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    Original geschrieben von diger
    Im WeTab hat man aber einfach ein komplettes Linux installiert. Mit X Server, Windows Manager und all dem Kram, der auch auf einem Desktop System läuft. Also kein schlankes System, sondern schön Dick. Dazu laufen da dann noch (bzw. irgendwann, oder auch nur vielleicht :D ) verschiedene Frameworks oben drauf und auch eine VM soll kommen (für Android).


    Das liegt aber nicht am Betriebssystem (=Linux), sondern an dem ganzen Quatsch, der zusätzlich installiert wurde.
    Für mich klang das so, also sollte man ein neues Betriebssystem schreiben, was dank der Flexibilität von Linux Quatsch ist.


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    Original geschrieben von diger
    ARM ist nicht gleich Energiesparend. ARM Prozessoren wurden früher schon in Unix Workstations verbaut. Es stimmt schon, das auch ARM Prozessoren im Programm hat, die entsprechende Eigenschaften haben, aber dann sollte man schon das entsprechende Modell nennen.


    Cortex-A8 z.B., aber was ich damit sagen wollte, ist: Bei x86 gibt es überhaupt nichts, dass auch nur in die Nähe gewisser ARM-Prozessoren kommt. Deshalb ist es eine Fehlentscheidung, x86 für ein Gerät mit möglichst hoher Akkulaufzeit zu verwenden. Das kann man dort machen, wo eine Kompatibilität zu gewöhnlicher PC-Software erforderlich ist (Notebooks). Bei nem Touch-Tablet, bei dem ohnehin die Anwendungen speziell angepasst werden müssen, kann man auch gleich ARM-Builds erzeugen.


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    Original geschrieben von diger
    Aber auch der sparsamste Prozessor bringt nichts, wenn er mit einem Desktop OS bestückt würde. Das Gesamtsystem ist es, was sparsam ist, nicht eine einzelne Komponente.


    Das Betriebssystem gehört natürlich so angepasst, dass kein überflüssiger Kram läuft.


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    Original geschrieben von Timba69
    Eben. Der ARM (und auch alle andern) sparen nur dann, wenn mit dem entsprechenen Befehlen darauf zugegriffen wird. Daher wird auch nie ein Windows 7 so sparsam auf einem Tablet laufen, wie andere OS. Ganz einfach, weil es die x86 Umgebung braucht.


    Braucht es nicht. Allerdings will Microsoft das bisher nicht. Wobei Windows 7 in der bekannten Ausführung auch wieder soviel Ballast dabei hat, der das für den Einsatz auf sparsamen Geräten disqualifiziert.

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    Original geschrieben von BernieBrot
    Wenn man Geräte haben will, die lange laufen, muß man von Desktop Bestriebssystemen und Desktop/Notebook Prozessoren weg.


    Welche Desktop-Betriebssysteme meinst du? Apple iOS ist auch "nur" ne ARM-Abspaltung des Desktop-Betriebssystems Mac OS X.
    Die Akkulaufzeiten sind in erster Linie der ausgewählten Hardware geschuldet. ARM ist nun mal wesentlich energieeffizienter.

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    Original geschrieben von VFBler
    Das ist schon klar dass man sich für ein Parteiprogramm entscheidet. Man muss sich eben so entscheiden wie man es für richtig hält. Das ist ne persönliche Sache, jeder hat die Wahl.


    Was machen nur die Menschen, die gegen S21, aber für Kernkraft sind (EnBW-Mitarbeiter :D)? ;)


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    Original geschrieben von VFBler
    Deine Fehlentscheidung kannst Du ja bei der nächsten Wahl wieder korriegieren. Ich kann nicht erkennen dass irgendwelche Parteien mit Ihren Entscheidungen mir meine Existenz rauben (ausser die Linken natürlich). Ganz im Gegenteil: Es wird mit S21 dafür gesorgt dass meine Existenz, und die meiner Kinder, in der Zukunft gesichert ist.


    Jemand, der auf Grund politischer Entscheidungen seinen Job verliert, deshalb Kredite gekündigt bekommt und in Schulden erstickt, mag das vielleicht anders sehen. ;)

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    Original geschrieben von VFBler
    Wenn der Großteil der Bürger der Meinung entgegensteht, warum haben die Bürger seit 1994 immer wieder die gleichen Parteien gewählt die für das Projekt sind? Warum haben den Großteil der Bürger dann nicht einfach die gewählt die das Projekt stoppen wollen?


    Du entscheidest dich mit der Wahl einer Partei nicht nur für eine Position, sondern für das gesamte Parteiprogramm.


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    Original geschrieben von VFBler
    Aus diesem Grund gibt es Wahlen. Da kann man dann die Leute wählen die die Meinung vertreten die man für richtig hält. Wenn sich das als falsch herausstellt, hat man bei der nächsten Wahl wieder die Möglichkeit jemand anderen zu wählen. So was nennt repräsentative Demoktratie. Zum Glück haben wir die.


    Und bis dahin muss man mit totalen Fehlentscheidungen leben, die einem möglicherweise die Existenz rauben. :rolleyes:

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    Original geschrieben von bernbayer
    Solche Verlagerungen von Arbeitsplätzen würde es noch mehr geben, wenn man einen gesetzlichen Mindestlohn einführen würde. Sowas ist total kontraproduktiv.


    Die wird es auch ohne Mindestlohn geben, und zwar schon deshalb, weil der Stundenlohn in Indien/Ägypten geringer ist als in Deutschland.
    Die Arbeitsplätze könnten nur dann in Deutschland gesichert werden, wenn wir unser Lohnniveau anpassen. Du kannst ja gerne damit anfangen.

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    Original geschrieben von diger
    Die Cell Infos bekommt das Handy so oder so (ob es das will, oder nicht; auch schon früher ohne GPS im Handy).


    Und was soll das Handy mit den Daten anfangen? Woher soll das Handy die exakten Koordinaten der Basisstationen kennen? Genau dafür braucht es den Standortbestimmungsserver.


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    Original geschrieben von diger
    Allerdings nutzen die Handys normalerweise einen Server im Internet, um die Daten entsprechend auswerten zu können, und nicht eine Riesen DB im Handy vorhalten zu müssen.


    Eben. Deshalb braucht es auch eine Internetverbindung. ;)


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    Original geschrieben von Nightmare10
    AGPS muss der Netzbetreiber unterstützen, sonst geht es nicht. Vom Netzbetreiber werden die Daten geliefert, das ist nicht einstellbar. Deswegen gibts auch normalerweise keine Einstellungsmöglichkeiten für AGPS.


    Ja? Normalerweise sollte eine Datenverbindung reichen. Den Almanach kann man z.B. bei der U.S. Coast Guard herunterladen, die GPS betreibt.