Beiträge von archie83

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    Original geschrieben von bernbayer
    Die bessere Alternative ist, man nimmt fürs Handy Netzclub mit kostenloser Handy-Surfflatrate


    Die ist nicht kostenlos. Man bezahlt mit Werbe-Spam und seinen Daten.


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    Original geschrieben von bernbayer
    und für das mobile Surfen mit dem Laptop die Datenflatrate mit 5 GB Datendrosselung für 19,95 Euro bzw. die Datenflatrate mit 500 MB Datendrosselung für 9,95 Euro je nach Nutzungsverhalten von Tchibo.


    Und schon zahlt man 15 ct pro Minute und SMS und ins Ausland noch viel mehr. Nicht jeder will x SIM-Karten.

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    Original geschrieben von Printus
    Nicht OK ist aber, dass flächendeckend alle Straßenzüge erfasst werden - also auch diejenigen, an deren Darstellung kein ernsthaftes öffentliches Interesse angenommen werden kann.


    Das "öffentliche Interesse" besteht darin, bei der Navigation zu erkennen, in welche Seitenstraße man jetzt abbiegen muss, etc. In manchen Gegenden ist gar nicht zu erkennen, dass zwischen zwei Häusern eine Straße hineinführt. Eine Abbildung der entsprechenden Häuser würde hier manchen die Navigation erleichtern.


    So läuft das bei Wegbeschreibungen doch auch: Am gelben Haus links, dann geradeaus bis zum Hydranten, dann rechts, usw.


    Ich kann bei Google Maps übrigens sehen, wer einen Swimming-Pool hat. Gegen die Satellitenfotos hat keiner was unternommen, obwohl man damit tatsächlich hinter die Zäune gucken kann.


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    Original geschrieben von raix
    Richtig, freiwillig. Du hast es sogar fett geschrieben. Die Leute haben sich dafür entschieden, also ein Opt-In. Google macht die Fotos jedoch ohne zu Fragen. Das ist schon ein himmelweiter Unterschied.


    Ich bezweifle, dass die Personen überhaupt wissen, was sie da angerichtet haben. Schließlich sind sie jetzt über ihren Realnamen auch bei Google zu finden, wo sie eben nicht auftauchen wollen. Eine Veröffentlichung bei Street View hätte weniger Auswirkungen auf die Privatsphäre dieser Personen gehabt. Da wäre das Haus in der Menge sicherlich untergegangen.

    Also sind die Argumente der angeblichen Verletzung der Persönlichkeitsrechte bei der Ablichtung einer Häuserfassade nur vorgeschoben. In Wahrheit geht es um die Aggregation von Daten bei Google, die unsere Behörden gerne hätte (Vorratsdatenspeicherung usw.). Auf die Daten bei Google haben jedoch nur US-Behörden Zugriff.


    Dabei muss ich doch direkt an die Aussagen von Kritikern denken, dass Street View dazu genutzt werden könnte, Rückschlüsse auf die Kreditwürdigkeit zu ziehen. Dabei fließt die Wohngegend längst in den SCHUFA-Score mit ein. Wer im Ghetto lebt, ist automatisch schlechter gestellt als Personen aus vornehmeren Ortschaften. Im Gegensatz zu Street View führen die Angaben bei der SCHUFA und anderen Auskunfteien schon seit langem regelmäßig dazu, dass einem kein Kredit oder Mobilfunkvertrag gewährt oder man von Amazon u.a. nicht per Lastschrift beliefert wird. Komisch, dass gegen diese Diskriminierung nicht vorgegangen wird. Stattdessen wird mit der Vertragsfreiheit der beteiligten Unternehmen argumentiert.


    Bei Google Analytics ist es ja auch nicht schlimm, dass die Daten überhaupt erfasst werden, sondern nur, dass diese auf Servern in den USA abgelegt werden, auf die hiesige Behörden keinen Zugriff haben.
    Wenn das BKA einen solchen Dienst anbieten würde, wäre plötzlich alles in Ordnung. Nur so ein paar Netzspinner (Piratenpartei, CCC, etc.) wären dagegen.
    Nur so zur Info: Fast jeder Webserver speichert Zugriffslogs der Besucher einschließlich des identifizierenden Tupels aus IP-Adresse und Zeitstempel. Da gibt es weder Opt-In noch Opt-Out, was die Politik jedoch (ausschließlich) von Google fordert. Seit wann gilt das BDSG eigentlich nur für Google? Die einzige Möglichkeit, sich dem zu entziehen, ist der Verzicht auf das Internet.


    Auch ich sehe die Datensammelwut kritisch, nur sollten die Herren (und Damen) im Bundestag dem mal mit gutem Beispiel vorangehen und nicht gegen Dinge öffentlich Stimmung machen, die sie selbst durchführen (würden).
    Und nein: Wenn der Staat so etwas macht, ist das nicht (automatisch) besser. Erich Mielke meinte es auch nur gut: "Ich liebe — Ich liebe doch alle — alle Menschen — Na ich liebe doch — Ich setzte mich doch dafür ein."


    edit: Street View: Bürgerprotest gegen Google
    Die vier Personen regen sich über Street View auf und wollen nicht, dass die Häuser bei Google zu finden sind, lassen sich aber mit Realnamen und ohne Gesichterverpixelung vor dem Häuserblock ablichten. Sie geben also freiwillig mehr preis als Google je veröffentlicht hätte. Toller Protest. :rolleyes:
    So nach dem Motto: Da Google nicht gefragt hat, ist eine Ablichtung des Hauses nicht erlaubt. Hätte Google jedoch gefragt, würden wir sogar das Haushaltsnettoeinkommen und die Höhe der gegebenenfalls vorhandenen Hypothek nennen.

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    Original geschrieben von t-tommy1
    Lies Dir doch bitte das mal durch:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Panoramafreiheit
    Eventuell bist Du dann nicht mehr der Meinung, dass es in Ordnung ist, aus 3,50m Höhe zu fotografieren.


    Es geht in der aktuellen Diskussion aber nicht darum, ob die Kameras über Zäune hinwegschauen könnten, sondern darum, dass Häuserfronten verpixelt werden sollen, die jeder vorbeilaufende Mensch ohne Hilfsmittel sehen kann. Und dies fällt unter die Panoramafreiheit. Seid doch froh, dass es Opt-Out gibt. Nach gegenwärtigem Recht wäre nicht einmal das notwendig.


    Sollte ein gesetzliches Opt-In kommen, dann bitte konsequent für sämtliche Fotografien von Gebäuden. Wer im Urlaub auf einer Touristenmeile seinen Partner fotografiert, soll gefälligst vorher sämtliche Besitzer von auf den Fotos sichtbaren Gebäuden um schriftliche Genehmigung bitten, damit er sie auch bei Flickr und Co. veröffentlichen darf. Anderenfalls müsste jeder damit rechnen, jederzeit von einem Hausbesitzer verklagt zu werden.
    Alternativ darf man natürlich auch das komplette Foto mit Ausnahme des Partners verpixeln. ;)

    Re: Re: Re: Re: Re: Oh oh oh - E-Plus!


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    Original geschrieben von farilari
    Hast Du meinen Artikel gelesen?


    Ja. Abgesehen von dem simyo-Abschnitt stimme ich dir auch zu, also was Transparenz angeht. Aber wie du schon sagtest, basiert das mit der Tarifflut nicht auf Fakten, sondern ist rein emotional. Bei mir ruft sowas aber kein Gefühl aus, weil ich keine emotionale Bindung zu meinem Provider aufbaue. ;)

    Re: Re: Re: Oh oh oh - E-Plus!


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    Original geschrieben von farilari
    Gern. Das da ;) https://www.simyo.de/preise.html und zur Erinnerung gern auch dort http://web.archive.org/web/*/http://www.simyo.de


    Ich sehe da immer noch keine Tarifflut. Unter Flut verstehe ich jedenfalls mehr als den Einheitstarif (+ den noch aus uralten Zeiten mitgeschleppten Basic-Tarif). Der Ausstieg von Hansen und Co. war dieses Jahr (=2010). Die von dir verlinkte Seite gab es bereits 2008, als ich meine simyo-Karte bestellt hatte, natürlich auch damals inklusive AGB + Leistungsbeschreibung.


    http://web.archive.org/web/200…ernehmen/bedingungen.html


    Natürlich hat sich das Layout der Webseite geändert, aber daraus resultiert noch keine Flut neuer Tarife. Du meinst damit vermutlich eher die gesamte E-Plus-Gruppe, die in letzter Zeit etliche weitere Discouter-Marken wie "wir mobil" am Markt platziert hat. Das hat aber weder was mit simyo zu tun noch ist das auf den Weggang von Herrn Hansen zurückzuführen ;)

    Re: Oh oh oh - E-Plus!


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    Original geschrieben von farilari
    Wieso Simyo?
    Seit Abgang des "Teams um Hr Hansen" ist das Einfacheinfach Gen nicht erst seit Verschwinden des netten britischen Schauspielers ebenso am Versickern. Tarifflut, Fussnoten, undurchsichtige Kundenbetreuung Online...dennoch immer noch besser als Eplus selbst.


    Das musst du mir mal erklären. Welche Tarifflut? Im Gegensatz zur "Konkurrenz" wie blau.de hat sich bei simyo doch schon seit langem tariflich gar nichts mehr getan. Im Gegenteil. Die Kunden warten vergeblich darauf, dass es ein 100 MB-Paket gibt.

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    Original geschrieben von JHV
    Twitter clients brauchen AFAIK nur http. Mit Shazam kenne ich mich nicht aus.


    Grundsätzlich ja. Allerdings filtern viele WAP-Proxys nach User-Agents. Und ein TwitterClient/1.0 steht vermutlich nicht in der Whitelist.


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    Original geschrieben von andia24
    Ist GoogleMail möglich?


    Ich nutze in meinem SE X10 Mini Pro zum gelegentlichen Surfen meine Bild Mobil Karte, aber da sind ja die meisten Ports gesperrt. :(


    Die offizielle Gmail-App dürfte HTTP(S) verwenden, sollte also grundsätzlich auch mit Prepaid-Angeboten im Vodafone-Netz funktionieren. Das war für mich mit ner CallYa auch die einzige Möglichkeit, mit nem brauchbaren Client (!= Webmail) E-Mails mit meiner eigenen Absenderadresse zu verschicken.