Beiträge von archie83

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    Original geschrieben von Quindan
    Aber umsomehr möchte ich eben vorher selbst entscheiden dürfen, wer da mein Haus fotografiert und vor allem, welchem Zweck das dann dient.


    Wo ist deine Petition zur Abschaffung der Panoramafreiheit? Bisher hat es dich anscheinend nicht interessiert, wer dein Haus fotografiert.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Er fußt auf dem allgemeinen Selbstbestimmungsrecht, das ich verletzt sehe, wenn ich nicht mehr bestimmen kann, wer aus gewerblichem Interesse Bilder von meinem Eigentum wo veröffentlicht.


    Vielleicht sprichst du mal mit deinem Bundestagsabgeordneten darüber, das Urheberrecht durch Abschaffung von § 59 passend zu verschärfen. :rolleyes:

    Was mir dazu spontan einfällt:


    2. Synchronisieren nicht, aber du kannst die alten Kontakte per Bluetooth versenden.
    3. Die Geburtstagseinträge müssen im Kalender eingetragen werden. Macht Sony Ericsson übrigens auch. Dort wird beim Eintragen ins Adressbuch nur automatisch gefragt, ob ein Termin im Kalender angelegt werden soll.
    6. Ja.
    8. http://mobileways.de/gravity
    12. Ja.
    14. Ja.
    15. Ja, zumindest lesen.

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    Original geschrieben von Brainstorm
    Wenn aber Street-View als Funktion für solche Navigationsgeräte eingeführt wird, werden deutlich mehr menschen das nutzen. Und sinnvoll (für den Anbieter) ist sowas nur, wenn von möglichst vielen Leute ein Profil erstellt werden kann.


    Das nutzen auch so schon genug, vor allem, weil Offboard-Navigation (Google, Ö-Navi, Skobbler, usw.) im Gegensatz zu den Onboard-Produkten wie Navigon und TomTom kein Geld kostet, abgesehen vom Datenpaket, aber selbst das gibt es bei NetzClub für 0 €. Dass man stattdessen mit seinen Daten bezahlt, ist natürlich klar, interessiert aber manche Zeitgenossen nicht.

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    Original geschrieben von Brainstorm
    Also so geht es nicht: Bleibt noch die Online-Variante. Die Bilder werden ständig per UMTS übertragen. Und auf einmal wird es Lustig. Denn jetzt weiß Google alles über Dich: Wo Du wohnst (Ist ja als "Zuhause" im Navi gespeichert) Wo Du Arbeitest, wohin Du in Urlaub fährst, Wen Du wann besuchst... Und so weiter.


    Offboard-Navigation mit ständiger Internetverbindung gibt es schon lange. Dafür braucht es kein Street View.


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    Original geschrieben von Brainstorm
    Wie wäre es dann damit: "guten Morgen, bitte öffnen sie die Tür, hier spricht die Polizei. Aus Ihrem bewegunsprofil ihres Google-Navigationssystems wissen wir, daß sie am ..... in der Stadt .... waren. Sie haben diese Stadt vorher nie besucht, und dort sind auch keine Freunde oder Verwandten von ihnen. Wärend Ihres Aufenthaltes wurde dort bei 2 Juvelieren eingebrochen. Wir haben daher hier einen Hausdurchsuchungsbefehl".


    Um Google für die Navigation zu verwenden, brauchst du ein Mobiltelefon mit Datenpaket. Bereits das Mobiltelefon (Einbuchung ins GSM-/UMTS-Netz) liefert für deine geschilderte Situation genug Information, Vorratsdatenspeicherung sei Dank. Dafür braucht es Google gar nicht.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Und genau so muss man jetzt auch die Privatsphähre und Lichtbilder vom Eigentum anderer unter Schutz stellen. Solange sich niemand daran in gewerblicher Weise vergriffen hat, waren gesetzliche Vorschriften dagegen nicht angezeigt.


    Wie schon erwähnt, das müsste dann konsequenterweise für jegliche kommerzielle Nutzung solcher Fotos gelten. Da Flickr und andere Dienste sich über Werbung finanzieren, sind diese rechtlich als kommerzielle Dienste anzusehen und jedes hochgeladene Foto dürfte dann ohne schriftliche Genehmigung kein Haus zeigen (egal ob Wohnung oder von ein Geschäftsbetrieb wie kik).
    Mit einer solchen Lösung würde man eben auch etliche Normalbürger, die Fotos aus dem Urlaub auf Flickr veröffentlichen, treffen. Abmahnanwälte werden sich freuen.


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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Wenn aber nun der erste eine neue Runde in der Verletzung von Privatsphären einleitet, muss dort halt auch noch ein Hammer hingehängt werden.


    Die öffentliche Straße gilt nicht als Privatsphäre. Oder willst du jetzt auch der Polizei verbieten, ohne richterlichen Beschluss an deiner Straße entlang zu fahren, weil deine Privatsphäre verletzt wird? In deine Wohnung darf sie natürlich nicht ohne deine Zustimmung, richterlichem Beschluss oder Gefahr in Verzug rein. Und das gilt auch jetzt schon für Google.


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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Google kann doch eine Plattform schaffen, in die jeder Interessierte Bilder seiner Wohnung, des Hausrats und der Familie veröffentlichen kann.


    Du gehst jetzt wieder viel zu weit. Bei Street View geht es nicht um eine Ablichtung der Wohnung, des Hausrats oder der Familie, sondern nur um die Straßenzüge, also das, was ohnehin jeder Vorbeigelaufene sehen kann.

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    Original geschrieben von galahad13
    Der Staat macht zumindest momentan keine Abgleiche und ist durch uns beinlußbar.


    Das glaubst auch nur du. Ich wurde jedenfalls nicht gefragt, ob meine Bankgeschäfte von US-Behörden durchforstet werden dürfen. Diesen Eingriff in meine Privatsphäre muss ich hinnehmen.


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    Original geschrieben von galahad13
    Interessant ist die Aussage des Google Chefs, die gestern in den Tagesthemen zu hören war.
    Sinngemäß : Anonymität gibt es für den Einzelnen im Zeitalter des Internets nicht mehr.


    Er hat doch nur die Wahrheit ausgesprochen. Auch du bist hier nicht anonym. Vermutlich wird mit deinen Postings deine IP-Adresse gespeichert. Und mit Hilfe des jeweiligen Providers kann der zugehörige Anschlussbesitzer ermittelt werden.

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    Original geschrieben von rajenske
    Unabhängig von der eigenen Einstellung ist das schon ein technischer Unterschied. Dir Fotos von oben sind aus weit größerer Entfernung aufgenommen und daher weit weg von der Qualität der Nahaufnahmen (wo auch nicht immer eine Hecke ist).


    So schlecht finde ich die Qualität jetzt nicht: Wedau, NW, Deutschland


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    Original geschrieben von rajenske
    Irgendwo - leider finde ich es nicht mehr - habe ich letztens eine interessante Diskussion darüber gelesen, wie es wäre, wenn nicht ein gewinnorientiertes Unternehmen, sondern der Staat diesen Dienst bereit stellen würde.


    Da ich auch die Kommunen zum Staat dazuzähle, hat der solche Daten ohnehin schon. Das Bauamt kennt sämtliche Pläne der Häuser. Sie mussten schließlich genehmigt werden. Die Meldebehörde weiß sogar, wer in welchem Haus wohnt. Das Ordnungsamt fährt regelmäßig durch die Straßen und erfährt so, welches Haus heruntergekommen ist, usw.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Wenn jemand aus rein kommerziellem Interesse mein Eigentum fotografiert und Bilder davon verbreitet, werde ich mich dagegen zur Wehr setzen. Wie mein Haus aussieht, hat keinerlei Informationsgehalt wie etwa ein Bericht über Missstände bei KIK. Anders sähe das möglicherweise aus, wenn ein Journalist feststellte, dass ich in meiner Garage Sprengsätze zusammenbastle. Steht einfach nur mein Auto drin, geht das keinen was an.


    Hast du eigentlich dein Anwesen auch bei der Satellitenansicht von Google Maps/Earth verpixeln lassen?

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    Original geschrieben von bernbayer
    Du solltest dich erst mal über Netzclub informieren bevor du hier was von Werbsspam erzählst.


    Habe ich. Ich kenne auch Personen, die das nutzen. Natürlich ist es rechtlich kein Spam, weil man der Werbung per SMS und E-Mail ausdrücklich zustimmt. Es liegt aber an jedem selbst, ob er sich diese Belästigung antun und seine Daten der YOC AG zur Verfügung stellen will.


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    Original geschrieben von bernbayer
    Was hat das ganze mit x-Karten zu tun, wenn ich eine Sim für das Handy habe und eine andere für den Surfstick zum Surfen mit dem Laptop. Das ist sogar praktisch, wei man nicht immer die Sim wechseln muß.


    Der TE fragt nach Tethering, nicht nach einem zusätzlichen Surfstick.