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Original geschrieben von harlekyn
Huh? Wenn ich mich recht erinnere, stehen immer noch Nokias in den Laeden und werden neu vorgestellt.
Richtig, aber soll denn Microsoft noch alles tun damit das auch so bleibt ... in den Läden stehenbleiben?
Hat Sony auch so einen Pusher, gibt's da auch nur noch den Markennamen? Oder kann man als Kunde hier davon ausgehen, das es das Gerät auch morgen noch gibt und nicht vom Hersteller "abgemeldet" wird.
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Original geschrieben von harlekyn
Um mal (halbwegs) zum Thema zurueckzukehren: Smartphones: Sony überholt Nokia
Richtig stark von Sony, Firmen zu überholen welche verkauft wurden und selbst keine Geräte mehr bauen. Wo ist der Beifall-Klatschen-Smily
derAL da passt schon gar nichts mehr dazwischen 
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Original geschrieben von Bandit137
Das verstehe ich jetzt nicht.
Die Staaten (Regierungen) haben ihre Pflicht zur Schaffung von gesunden Rahmenbedingungen stark vernachlässigt. Als Beispiel habe ich die Regierung Bush angeführt, die sogar einige Gesetze zur Regulierung des Finanzmarktes sträflich abgeschafft haben.
VG
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Ich meinte die Verbindung der Staatsbeamten zur Industrie. Thema Interessenkonflikt, den es in Wirklichkeit nicht gibt. Sie tun das was Ihnen gut tut.
Edit:
Mit "Industrie" ist hier global Geschäftswelt gemeint.
Aus diesen Gründen kam die Bankenrettung wohl auch in in der erlebten Form und nicht in der von uns allen als gerecht gesehenen.
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Original geschrieben von derAL
Notwendige Grenzen ja. Ich bin auch der Meinung, dass man die Regeln für Zocker noch weiter verschärfen muss. Strittig ist für mich der Punkt, weshalb konservative Investoren und Anleger und die Allgemeinheit dafür haften, leiden etc. sollen. Was hat die Oma mit dem 100 TEUR Sparbuch mit einer portugiesischen oder griechischen Bank zu tun. An der Stelle hätte man mehr Banken hops gehen lassen sollen. Damit endlich kapiert wird, dass ein Risiko ein Risiko ist, und wenn es schlägt, das Geld weg ist. Wie sieht die Situation aber aus? Die Anleger verteilen ihre Gelder auf Problembanken, weil sie dort einen höheren Zins bekommen. Dabei haben sie die Gewissheit, dass Ihnen nichts passieren kann. Und die Problembank, dass irgendwer schon einspringen wird, wen das weiter spekulative Handeln erneut nicht aufgeht. Das ist eine Einladung zum Weiterzocken. Und wenn wir über solche staatlichen Eingriffe sprechen, dann hätte ich gerne darauf verzichten können.
Genauso wie die Aktionen der europäischen Zentralbank, die ja gerade entgegen ihrer Aufgaben beim Gelddrucken ja jetzt gerade erst so richtig Gas gibt. Alternativ hierzu hätte ich mir mehr Bankenpleiten in Europa gewünscht. Und natürlich einen besonders starken Ordnungsrahmen ohne Lücken bzw. Wenn und Aber, der klare und eindeutig Grenzen definiert, was geht und was unter keinen Umständen nicht. Wir betreiben jedoch leider eine Politik der Schmerz- und Symptombekämpfung, ohne die eigentlichen Ursachen bzw. die Grunderkrankung anzugehen bzw. zu lösen. Und das definiere ich nicht als DEN staatlichen Eingriff, der nötig ist. Nach meiner Definition gab es diesen notwendigen Eingriff nicht; er blieb zu Gunsten der pragmatischen Lösung, welche das Aufheulen der jeweiligen Lobbys besänftigt, aus.
Hier haben wir vermutlich einen gegenteilige Position.
Also wir zwei haben da keine.
Du überrascht mich immer wieder.
Noch eine Bemerkung zu den von der damaligen SPD beschlossenen angesprochenen Gesetzen:
Die allerallerwenigsten die den Finger dafür hoben, haben den Inhalt dessen was beschlossen wurde geistig überschaut. Das ist keine Entschuldigung, nur ein Grundproblem.
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Original geschrieben von Bandit137
Und das haben die Staaten in Europa und vor allem in Amerika (ich sage nur Bush ) stark vernachlässigt.
VG
Ich will deine Meinung nicht kritisieren, aber jetzt trenne mal Staat und Industrie.
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Ich bin genau derAL´s Meinung (Posts dieser Seite).
Umso erstaunlicher diese genau von Ihm zu hören.
Was wir hier nicht abklären können ist: wie die Finanzkrise ihren Lauf genommen hätte ohne jeglichen Eingriff. (m.M.n. hätte sowieso einer kommen müssen aber eben anders)
Börsen wären jedenfalls nicht mehr existent.
In diesem Zusammenhang (mit dem Nokia-Thread) kam mir (ums mit Wolfgangs Worten zu sagen) etwas die Galle immer von der reinen Lehre zu lesen wo man doch selber VEB Verhältnisse genießt.
(Obwohl er sicher Recht hatte.)
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Du hast recht, das ist etwas abseits. Aber Nokia wurde genau durch diese Spekulantenspielchen zerschlagen. Die Unfähigkeit/Trägheit des Managements darf man natürlich nicht außer acht lassen. Nur geht mir mal wieder die Galle, wenn so ein Vorgang zur Normalität erklärt werden soll. Wie wenn man dir ständig Knüppel vor die Füße wirft, und wenn du stolperst, sagt, siehste, du kannst nicht laufen.
Volle Zustimmung.
Ums mal einfach zu sagen Klaus: Wir reden hier darüber warum es keine Nokia-Handys mehr gibt, wir dafür aber noch die Vorzüge von Leerverkäufen genießen dürfen. 
Schönen Sonntag euch allen
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Hi-Hi, jetzt müssen wir nur aufpassen dass jeder das so reguliert bekommt, wie er das gerne hätte
Und wenn´s am Ende nicht passt, macht nix - dann wird eben nachreguliert (Stichwort: Bewertungsreserven der Versicherer).
Fakt ist: der Ehrliche ist immer der Dumme und die Rechnungen bezahlen immer die Anderen.
Gewinne werden privatisiert und die Verluste sozialisiert (wie die Sparer die Bankenrettung).
Und meine Moral von der Geschicht: Traue niemand der nach freiem Markt schreit.
Zuguterletzt sind wir gar nicht allzuweit auseinander wenn ich die letzten Äußerungen so lese.
Im Ergebnis von Nachregulierung finden notwendige Entwicklungen nicht statt, da bin ich bei AL.
Ein fester Rahmen, der für alle gleichermaßen gilt, das wäre super Bandit.
Schönes Wochenende
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Mein Freund (meine ich ehrlich) wir lassen das Thema besser, denn wir werden uns da nicht einig.
Gehört hier auch nicht her.
Du beschreibst den sinnvollen Soll-Zustand, aber mit der Wirklichkeit deckt sich das immer weniger.
Wenn ehrliche Sparer jedes Jahr 3% ihres hart erarbeiteten Vermögens verlieren, dann ist etwas schief gegangen. Von Renten und Lebensversicherungen sprechen wir lieber mal auch nicht.
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Original geschrieben von derAL
Ich persönlich bin gegen eine staatliche Regulierung des Marktes, weil ich daran glaube, dass der Markt sich selbst regulieren kann, wenn man ihn nur im Sinne eines gesunden Ordnungsrahmens lässt. Staatliche Eingriffe bringen am Ende des Tages immer Probleme mit sich, weil er Irrationalitäten fördert.
Schön.
Wenn zur Bankenkrise der Staat nicht eingegriffen hätte, könnten wir jetzt auch von den Börsen in der Vergangenheitsform reden. Die Nokianer hatten leider nicht so viel Glück wie deine Kollegen.
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Original geschrieben von klausN80X
Hattest Du vielleicht nur die Testversion drauf?
Nein, die kürzlich kostenlose.
Wie gesagt, ohne die Nebenwirkungen wäre ProShot super.
So aber unbrauchbar.
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Original geschrieben von derAL
Contra: Leerverkäufe... ...Und das wäre fatal.
Also ich persönlich halte Zockertum weder förderlich noch heilsbringend für die Menschheit. Die Börsen hatten mal ihren Sinn, doch die Gier wird ihren Untergang besiegeln.
Jetzt kommt sicher das regulieren des Marktes Totschlagargument:
In der Krise kommt dann die Politik und rettet die Bonis mit Steuergeld. Top Markt. Ja nee is klar.
Ist aber hier OT. Wie die meisten Posts.