ZitatOriginal geschrieben von derAL
Zu Deinem Event-Personal: Hast Du sie leistungsgerecht entlohnt bzw. weshalb hast Du sie nicht leistungsorientiert entlohnt, so nebenbei gefragt? Wie wird sich Deine Antwort mit der Sozialromantik vertragen? Bin mal gespannt, was Du schreiben wirst.
Die Mitarbeiter werden am oberen Ende des Branchenschnitts bezahlt, sonst bekommt man keine guten Leute und auch meine Kunden zahlen gerne einen Aufschlag für qualifiziertes und ansehnliches Personal. Überdurchschnittliche Leistung wird mit einem Bonus honoriert, wobei sich über die Jahre heraus gestellt hat das es andere Kriterien gibt die Mitarbeiter glücklicher machen und vom Wechsel abhalten. Deshalb ging bei uns die Fluktuation gegen Null.
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von thomasGr
1. Wieso hast du sie dann so mies entlohnt für die harte Arbeit? Weil du selbst 5er BMW fahren willst?
2. Die Schnarchnase der Gemeinde hat vielleicht sorgfältig geprüft, damit die Veranstaltung geordnet abläuft. Und eine solche Prüfung dauert vielleicht länger, als mal eben eine PA aufzubauen (Auch hier gibt es Ausnahmen - siehe Dortmund Lave Parade)
Aber "Kopfarbeit" wird von einfachen Arbeitern, die nie eine Uni von innen gesehen haben, oft für weniger anstrengend gehalten.
1.
Alle Mitarbeiter haben am oberen Ende des Branchenschnitts verdient. Zu meiner Zeit als GF bin ich meinen Gesellschaftern verpflichtet gewesen, alles eine Frage des Budgets. Aber ich habe lieber der Agentur 5000 Euro weniger gezahlt und dafür jedem Mitarbeiter vom Kunden ein iPad als "Dank" überreichen lassen. Auch so kann man Lohngrenzen aushebeln und Mitarbeiter beglücken.
Als Alleingesellschafter einer kleinen Company ist es natürlich schwieriger, ohne Konzerngeld im Rücken müssen auch gewinnträchtige Aufträge in die Rücklagen wandern. Schliesslich will der Mitarbeiter auch Kohle wenn 1-2 grössere Veranstaltungen unter Ziel abgerechnet werden. Dann hat man fürs Image gearbeitet, aber das macht der Mitarbeiter nicht.
2.
Öffentlicher Dienst ist ein Sammelbecken für Schnarchnasen. Begebe dich auf ein beliebiges Amt, verlängere deinen Pass oder begehre ein neues Kennzeichen für deinen 5er. Du wirst bemerken, das in der Privatwirtschaft wesentlich effektiver gearbeitet wird. 15 Minuten für die simple Änderung einer Eintragung im Gewerbeamt, würden in jedem Office zur Kündigung führen. Kaffee trinken, mit Kollegen schwätzen, lahmarschig tippen, übers Wetter plaudern, Schneckentempo währenddessen klingelt das Telefon hilflos vor sich hin....sicher gibt es auch Ausnahmen, aber die bestätigen die Regel.
Zu deiner "Kopfarbeit": Vergleiche das Arbeitspensum einer leitenden Angestellten bei TUI oder o2 mit der eines Finanzbeamten oder einem ähnlichen Verwaltungsposten. Lediglich mit dem Bundespatentamt habe ich bisher IMMER sehr gute Erfahrungen gemacht.
Auch dein "Prüf" Argument versickert. In dem Tempo, in dem Prüfer durch die Halle laufen, hat der Ingenieur des PA Auftragnehmers die Halle durchquert und alle Statiken berechnet.
DU kannst gerne mal "PA aufbauen", wenn 2-3 Sattelschlepper voller Technik anrollen..das sind qualifizierte Jungs, selbst ich als Musikproduzent habe da gerade mal NULL Durchblick und einen Mega- Respekt vor deren Fähigkeiten, aber manch BWL studierter "Kopfarbeiter" des Kunden hat bei der Planung vergessen, das Sonntags keine Sattelschlepper fahren dürfen und die Location nur bis Sonntag gebucht um sich dann zu wundern, warum die LED Leinwände nicht abgeholt werden konnten. Da klingelt dann das Handy...und es wird gejammert...aber leider ist Montag eben Montag und dann werden eben weitere 2500 fällig. Und so Geld nehme ich als Geschenk des Himmels und verballere es mit der Belegschaft, ganz ohne Gedanken an meinen 5er ![]()