Beiträge von hrgajek

    Zufriedene Kunden kündigen nicht.


    wenn das Netz vor Ort nichts bringt, werden Kunden kündigen, im Falle von 24 Monaten Laufzeit mit einer ordentlichen Wut im Bauch , die langfristig wirkt.


    Klar, im ersten Moment nach Einführung der 1 Monatsregel würden viele "aus Gaudi" kündigen um gleich danach wieder zu unterschreiben, aber die sind dann ja wieder Kunden.


    In den Shops wäre der "Druck", den Kunden bei Laune zu halten, dass er nicht kündigt und einen guten Service zu bieten. Nach 24 Monaten würde sich das rentieren. Für die Übergangszeit könnte man als VF guten Händler zur Seite stehen, aber viele Shops würden auch aufgeben.

    NoIdea: Laden an öffentlich Säulen teurer, Jein.


    Ich habe mir ein Kartenspiel zugelegt und festgestellt, dass Preise vergleichen lohnt.


    An einer öffentlichen ENTEGA Ladesäule in Erbach (Odenwald, Hessen) konnte ich mit dem Z.E. Pass (Renault) für 56 Cent laden, EnBW hätte mir für den gleichen Strom 84 Cent abgenommen.

    Lade ich regelmäßig bei einem Anbieter, der eigene Ladekarten herausgibt, kann sich ein Abo lohnen. Dann kostet die kWh 39 Cent, dazu kommen halt die monatlichen Preise für das Abo, die man rein rechnen muss.


    Logischerweise müssen diese Strom-Preise a) runter und b) vor dem Ladevorgang an der Säule gut lesbar angekündigt werden. Die eher "konservative" und "schwer bewegliche "Strombranche muss da ihren Widerstand aufgeben.


    Auf die Dauer sollte jede Säule einen NFC-Kartenleser haben und gängige Bezahlverfahren wie Google-, Apple-Pay, Master, Visa, Amex, Girocard, etc. unterstützen.


    Neue Autos werden mit Plug 'n Charge ausgestattet sein, d.h. ich stecke einfach den Strom an, die Säule erkennt mein Auto und mein Abrechnungskonto und fertig.

    Tesla hat das von Anfang mit Erfolg gemacht. Aber Tesla's Zahlen leiden unter den aktuellen Eskapaden ihres Chefs. Tja...

    Ein E-Volkswagen für 20000€. Was erwartet uns da wohl? Ich tippe mal auf, Dreitürer, Batterie von der Größe eines Dacia Spring, Servolenkung, Klimalage und CCS nur gegen Aufpreis, Klappstühle.

    Schau mal in (ur)alte VW Käfer Preislisten. Rechte Sonnenblende, rechter Außenspiegel etc. etc. alles gegen Aufpreis.


    Aber ein Auto für 20kEUR müsste bei gutem Willen machbar sein.
    Der Anspruch eines Universal-Autos, das 2000km Urlaubstrip nach Malaga oder Sizilien "aushalten" muss aber zu 99 Prozent nur zum Bäcker oder zur Schule oder zum Einkaufen bewegt wird, wird das Auto nicht erfüllen.


    Schlaue Händler könnten da beispielsweise einen Leasing-Miet-Vertrag fürs E-Auto schneidern, in dem 4 Wochen im Jahr ein Langstreckenmodell zum Ausleihen (für den Urlaub) enthalten ist.


    Es erfordert Umgewöhnung: Bisher: Einmal volltanken bitte und dann leer fahren.

    Jetzt: Steht er, dann lädt er. Irgendwann ist das Routine.


    Und ein abendlicher Spaziergang zur Ladestation (vielleicht mit Hund) fördert auch die eigene Gesundheit.

    Ich hatte meine Vorschläge hier und anderswo schon unterbreitet:


    Eine massive Vertrauensoffensive durch


    - Nur noch 1 monatig kündbare Verträge - egal wofür.

    - Umstellung aller Altverträge auf 1 Monat Kündbarkeit, jederzeit ohne Begründung zum Monatsende - fertig.


    Subventionierte Handys können sofort zurückgegeben oder einmalig oder weiter in Raten bezahlt werden. Künftig strikte Vertragstrennung von Mobilfunk/Festnetzvertrag und Hardware (Kleinkredit)


    Radikale Umstellung der Shop-Provisionen. Keine Horrorprovisionen bei Neuverträgen oder Optionen sondern künftig eine Zufriedenheitsprovision, wenn der Kunde nach 24 Monaten oder länger noch dabei ist. Das wird für die Shops in der Übergangszeit zum absoluten Horrortrip, es werden viele Shops aufhören (müssen), die verbleibenden Shops haben die Chance, es besser zu machen.


    Weniger Shops, aber dort mehr qualifizierte Mitarbeiter, die beraten und den Kunden auch ohne Neubuchung oder Gerätekauf oder so ziehen lassen dürfen.


    Rückhaltlose Aufklärung der langjährigen Vorwürfe über "überberatende Shops" und Suvbentions-"Schummeleien" im VF-Vertrieb. um die Zahlen zu pushen. (VFInsider Inan K. hat viel Material gesammelt.)


    Das wird die Jahres-Zahlen erst mal noch weiter einknicken, aber mittelfristig bringt es was.


    Dann braucht es natürlich einen massiven Netzausbau (Mobilfunk/Festnetz) und/oder noch intensivere Kooperation mit T, o2 und 1&1, etc.


    Ehrliche Netzabdeckungskarten im Netz, die Funklöcher offen und klar anzeigen.


    Das wird alles nicht einfach und es gibt auch keine Garantie, dass es so funktioniert.


    Durch die generell 1monatige Kündigungsfrist würden sich manche Neu oder Nicht-mehr-Kunden wieder drauf einlassen, weil sie wissen, dass sie kurzfristig "raus" kommen, wenn das Netz vor Ort doch nicht so toll oder der Hotline dem Kunden irgendwas "versprochen" hat aber einhalten konnte, weil die IT versagt, höhere Chargen fanden, dass das nicht "rentabel" sei...


    Wohlgemerkt, das sind meine Vorschläge - ob Vodafone die jemals umsetzen kann, will oder wird ... keine Ahnung.

    Bei Prepaid "Nervt" der komplizierte Onboarding-Prozess, Stichwort ID-Prüfung. Daher sind viele Angebote formal Postpaid-Produkte und wenn der Aspirant schon ein Paypal Konto hat, "unterstellt" man einfach, dass das schon jemand "geprüft" hat.


    Postpaid-Verträge, die monatlich oder noch kürzer (siehe GMX) kündbar sind, sind ja per se nichts schlechtes.


    Bei der Ethno-Zielgruppe ist mir unklar, ob die noch "regulär" in ihre Herkunftsländer telefonieren oder längst auf OTT-Messenger umgestiegen sind und wenn ja, ob sie in "Echtzeit" telefonieren oder eher Sprachnachrichten verschicken.

    DA die Frequenzvergabe 2019 vom Verwaltungsgericht "kassiert" wurde, ist derzeit alles in der Schwebe.


    Die Option "teure Auktion" will die Politik zu Recht nicht, lieber einen besseren Netzausbau.


    die virtuellen Anbieter/Service-Provider wollen partout eine Diensteanbieterverpflichtung, die darauf hinauslauft, dass es für alle Dienste, Funktionen in einem Netz einen definierten Lieferumfang und Preis geben muss und die Netzbetreiber jede Bude akzeptieren müssen, die das haben will.


    Die Netzbetreiber (MNO) lehnen das kategorisch ab, weil das auf eine Senkung der eigenen Marge (was bleibt unterm Strich übrig) hinausläuft und die Service-Provider ja selbst sender/netzseitig so gut wie gar nix aufbauen. Die SP/MVNO brauchen aber so ca. 30 % Marge, damit sie ihre eigenen Kosten geregelt bekommen.


    Kleine Stadtnetzbetreiber würden gerne zu ihrer eigenen Glasfaser auch Mobilfunk anbieten, aber da gibts kein passendes Angebot oder sie empfinden es als "zu teuer".


    Erinnern wir uns an 1992 bis 2025: Service-Provider konnten und können nur über Preis und vielleicht noch einen bestimmten Service punkten. Neue Netzfunktionen gabs immer erst beim Original-Netzbetreiber. Bei Störungen oder komplexen Fragen war und ist man beim Service-Provider an einer langen Lieferkette, gewisse Probleme sind einfach in dieser Kette nicht lösbar.

    gts Danke sehr :-)


    Die Idee von Zielgrupppenmarken ist auch heute noch gut, aber nur, wenn der Anbieter dann wirklich tief einsteigt und auf seine Zielgruppe hört.


    Die türkische Community ist länderübergreifend stark. Wenn Türken bei Türken kaufen erwarten sie besten Service, sonst ist der Anbieter "unten durch".


    Wenn Türken beim Deutschen kaufen, dann ist eine gewisse Skepsis dabei, ob das Angebot passen kann.


    Mit der russischen, griechischen, arabischen, whatever Community hat das nie funktioniert, sagen mir Leute, die das probiert haben.