Beiträge von hrgajek

    Ihr werdet das nicht gerne lesen:


    Es bräuchte viel mehr Investitionen ins Netz, aber:


    Das darf ja alles nix kosten und die Mutter Telefónica Spanien braucht auch dringend Geld.


    Und die Nutzer wollen nix ausgeben.


    Und wir brauchen unbedingt 4 Netze, möglichst flächendeckend.


    Vielleicht sehe ich das zu eng. wolfbln wird mir sicher widersprechen.


    Ich bleibe dabei: Es wird auf 3 oder 2 Netze (und eine Menge "Provider" / Marken / MVNOs) hinauslaufen, früher oder später.

    Wir brauchen hier etwas was im 2G Netz noch funktioniert, egal welcher Anbieter. Das ist doch mit solchen Angeboten gar nicht verlässlich möglich. Ob sich das jemals ändern wird?


    Nach Jahren des Verhungerns ist DSL wie eine Befreiung und das funktioniert auch noch.

    2G ist ein Auslaufmodell. Für die Senioren die darauf setzen, eine problematische Sache.
    Schau Dir mal die "Smartphones" von Emporia oder DORO an. Die haben sehr große Schaltflächen und eine speziell für Senioren eingerichtete Oberfläche, die auf einem gängigen Android läuft , womit das Gerät auch für "jüngere" Menschen nutzbar bliebe.


    2G könnte bis 2030 Geschichte sein.

    Interessant, dass 1&1 ein System von T-Systems nutzt und dadurch die Rufnummernabfrage über *135# funktioniert. Das geht bei Vodafone und Telefonica nicht.

    Du wirfst da zwei Dinge durcheinander.


    Die *135# ist ein USSD-Code der im Netz / Kernsystem einfach definiert werden muss. Da gibts keine Normen, da kann jeder machen was er will, aber es haben sich Standards wie *100# oder *101# für das Prepaid-Guthaben durchgesetzt.


    Beim Design des 1&1 Netzes hat jemand mitgedacht und fand die Funktion ganz praktisch.


    Bei VF und o2 ist bislang noch niemand auf die Idee gekommen, dabei wissen viele Leute ihre eigene Nummer nicht.


    T-Systems betreibt für alle Netzbetreiber in Deutschland die Rufnummernportierungsdatenbank für Mobilfunk (MNP)

    Die Netzbetreiber fragen dort ab, wer zu wem gehört und ziehen sich eine Kopie, die regelmäßig aktualisiert wird.

    Für eine Übergangszeit richtet der "alte" Anbieter eine interne Umleitung zum neuen Anbieter ein.


    Portierungen bedeuten einigen Aufwand. Die Netzbetreiber machen das, weil sie es a) müssen und b) sich davon versprechen, wer eine Rufnummer mitnimmt, nutzt die auch. Nummernsammler und Phreaks lassen wir mal außen vor :-)

    Anrufe zu Mobilfunk kosten ohne Flat leicht 19 oder gar 25 Cent, was eigentlich den Begriff des "Wucher" erfüllen müsste.

    Die Netzbetreiber zahlen 0 komma irgendwas Cent pro Minute dafür.


    Und man kann diese Mobilflat auch dafür nutzen, (s)eine MSN-Festnetzrufnummer auf das Handy umzuleiten, um Kontakten, die noch ohne Handy "unterwegs" sind, eine günstige Anrufmöglichkeit zu bieten :-)