1&1 wegen offenkundiger Unfähigkeit die Lizenzbedingungen zu erfüllen einen Tritt verpassen, und einen anderen Kandidaten zu suchen wäre der einfachere Weg.
Ist das juristisch wasserdicht machbar?
Der GAU wäre, wenn die BNetzA verlängert und 1&1 zwei Minuten später vor Gericht aufkreuzt. Bis das ausverhandelt ist, vergehen schlimmstenfalls Jahre.
Ein Kompromiss könnte sein, dass 1&1 konkrete Bauprojekte nennen muss, wo sie wirklich aktuell aufbauen und die Frequenzen brauchen und dann wird vor Ort pragmatisch verhandelt.
Die Frage ist auch hier, ob die BNetzA das juristisch wasserdicht durchsetzen kann. Den etablierten drei ist jede Konkurrenz zuwider, weil sie nur einen Preiskrieg auslöst, aber keinen Netzausbau in die teure Fläche beschleunigt oder unterstützt. Das Geld muss dann in sinkende Tarife investiert werden, statt in den Netzausbau.
Der Kunde freut sich über günstige Tarife und begreift nicht, was der Ausbau kostet.