Beiträge von hrgajek

    1&1 wegen offenkundiger Unfähigkeit die Lizenzbedingungen zu erfüllen einen Tritt verpassen, und einen anderen Kandidaten zu suchen wäre der einfachere Weg.

    Ist das juristisch wasserdicht machbar?


    Der GAU wäre, wenn die BNetzA verlängert und 1&1 zwei Minuten später vor Gericht aufkreuzt. Bis das ausverhandelt ist, vergehen schlimmstenfalls Jahre.


    Ein Kompromiss könnte sein, dass 1&1 konkrete Bauprojekte nennen muss, wo sie wirklich aktuell aufbauen und die Frequenzen brauchen und dann wird vor Ort pragmatisch verhandelt.


    Die Frage ist auch hier, ob die BNetzA das juristisch wasserdicht durchsetzen kann. Den etablierten drei ist jede Konkurrenz zuwider, weil sie nur einen Preiskrieg auslöst, aber keinen Netzausbau in die teure Fläche beschleunigt oder unterstützt. Das Geld muss dann in sinkende Tarife investiert werden, statt in den Netzausbau.


    Der Kunde freut sich über günstige Tarife und begreift nicht, was der Ausbau kostet.

    Die Idee bei n28 ist die niedrige Frequenz, die physikalisch eine höhere Reichweiter "verspricht", sofern der Sender "ideal" steht und "freie Sicht" hat.


    n28 sagt, dass dort NR = New Radio = 5G gefahren wird. Gibt es ein erreichbares "Ankerband" kann man 5G-NSA (5G wird von 4G unterstützt und der Kern ist 4G) fahren. Wäre das Ankerband auf B20 (= 800 MHz LTE) dann fallen aktuell die allermeisten Kunden hinten runter, weil ihre Smartphones keine Kombination 700/800 MHz hinbekommen, die Frequenzen sind "zu nah" beieinander.


    Das "stört" die Netzbetreiber weniger, sie haben ihre Ausbauverpflichtung erfüllt und mit der Zeit wird es mehr Smartphones geben, die 700/800 kombinieren können.


    Netzbetreiber wie T bauen auf ihre Türme deshalb möglichst alle möglichen Frequenzen, um mit verschiedenen Kombinationen alle Geräte "erreichen" zu können.


    Wenn 5G-SA kommt, wird es für die Netzbetreiber "einfacher", die Reichweite könnte dann vielleicht im Einzelfall besser genutzt werden, mehr Speed bedeutet das aber nicht unbedingt, weil die Bandbreite das auf 700 MHz nicht erlaubt.

    Wenn 1&1 die Vodafone.de kauft, wird die EU-Kommission dazu was sagen müssen. Nach bisheriger Logik müssten es ja irgendwie wieder 4 Netzbetreiber sein :-(


    Hätte die EU Mumm und würde wasserdichte brettharte Ausbauverpflichtungen in die Genehmigung schreiben, würden 3 Netzbetreiber (sogar 2) auch reichen, die dann aber massiv ausbauen müssten. Die Sanktionen müssen so drakonisch sein, dass es für den Investor "günstiger" ist auszubauen.

    Ich würde mir wünschen, dass die Swisscom auch Vodafone.de aufkauft.


    Dann die Marke "D2 Privat" wiederbeleben und dort künftig Geschäftskunden und Premium-Kunden bedienen, die bereit sind, etwas mehr Geld auszugeben und dafür müssen die hyper-super-dooper-Service bekommen.


    Alle Verträge nur noch monatlich kündbar, um Vertrauen zu schaffen.


    Bundesweites Roaming-Abkommen mit T schließen, um die Funklöcher zu stopfen.


    Alle Vodafone eigenen und Franchise-Partner-Shops schließen - oder in die Freiheit (dann alle Marken handelbar) entlassen.


    Preisbewusste Kunden komplett an 1&1 übergeben oder mit maximal einer Zweitmarke wie Simon oder otelo bedienen.

    Dort super einfache Tarife, gar keine oder nur sehr wenige Optionen, monatlich kündbar.


    Damit würde der Betreuungsaufwand radikal reduziert.


    Alternative:


    1&1 kauf Vodafone - legt sofort Netz zusammen.


    Geschäftskunden --> 1&1 Versatel

    Privatkunden --> 1&1

    Preisbewusste Kunden --> Drillisch/1&1


    Alle Shops werden geschlossen.


    Markenname VF verschwindet in DE umgehend.


    ich weiß, ich träume...

    Hallo,


    ich weiß nicht, ob die BNetzA sagen kann, 1&1 hat die Ausbau-Auflagen nicht erfüllt und kriegt deshalb aktuell nix. Basta.

    Die BNetzA hatte ja vorgeschlagen, die verbliebenen GSM-Netze von T, VF und o2 zusammenzulegen (ein gemeinsamer "Betreiber") und die freiwerdenden Frequenzen an 1&1 zu vergeben. Reaktion bei T, VF und o2 ... keine (auf Nachfrage, "ach nee, der soll doch erstmal sein Netz aufbauen")


    T hat angedroht, auch eine Auktion nicht zu scheuen. Dabei können wir alle nur verlieren.


    1&1 baut sein Netz weiter aus, aber es dauert länger, als viele glauben.


    T, VF bauen seit 32 Jahren, E-Plus seit 28 Jahren , o2 seit 26 Jahren und wie flächendeckend sind sie? :-)


    Ich würde es entspannt sehen. Wer bei 1&1 unterschreibt, sollte einfach gut drauf "vorbereitet" sein, so wie 1998 bei VIAG Interkom (Very Interesting Adventure Game :-)

    Hi,


    es ist nun mal so, dass man heute mehr als eine SIM-Karte dabei haben sollte, um Netz zu haben. Telekom und o2 oder Telekom und 1&1 sind derzeit eine Option, vielleicht auch was im VF ("D2") Netz, um schon mal zu schauen, wie die Abdeckung von 1&1 künftig sein wird. :-)


    Wer bei 1&1 unterschreibt, hat derzeit ein o2-plus-Netz: Wenige 1&1-Stationen und das o2-Netz mit all seinen Vor- und Nachteilen.

    Ab Sommer wird es dann einen Switch zu VF geben, das wird nicht jedem gefallen, denn VF hat auch gewaltige Funklöcher und Baustellen.

    Deswegen am besten bei 1&1 oder seinen Marken einen monatlich kündbaren Vertrag abschließen.


    Das Aubautempo von 1&1 hängt von vielen Faktoren ab, die das Ausbautempo bremsen. Das sollten wir uns im Klaren sein.


    Ich empfinde es als "VIAG 2.0" (für jüngere unter uns, VIAG der Vorläufer von o2 wurde von mir als "Very Interesting Adventure Game" bezeichnet.)


    Betrachtet es als großes Real-Time-Adventure Game mit verschiedenen spielbaren und unspielbaren Levels ;)


    Die BNetzA scheint sich jetzt wohl auf Frequenzverlängerung zu konzentrieren, verschiedene Gutachter "schreien jetzt laut", weil einige Anbieter "Angst" haben "zu kurz" zu kommen.

    Die Kostenrechner schleichen überall über die Flure und wollen das noch günstiger als günstig haben. Dann müssten sie mehr Tarife wie "Fraenk" oder einstmals "Simyo "bauen und alle Optionen und Sonderfunktionen streichen. Dann geht das günstig.


    Sobald es Sonderfunktionen und Optionen jeglicher Art gibt, geht was schief oder es gibt Fragen. Das bremst den Ablauf und kostet Geld.


    fraenk ist IMHO nahe am Ideal. Sie hätten noch eine europa-Flatrate (von DE nach EU) einbauen müssen, wenn die EU sich "getraut" hätte die Roaming-Tarife neu zu regeln, dann sollten auch Anrufe von DE nach EU inklusive sein. Fraenk hätte dann noch Schweiz dazu gebaut und damit wäre der Tarif ein Träumchen :-)

    Bei der ehemaligen Marke Simyo (Start 2005, Ende 2015) galt "weil einfach einfach einfach ist". 19 Cent später 9 Cent pro Minute im E-Plus Netz waren damals ein Kampfpreis - damals eine Sensation. Später haben sie sich mit Optionen und Gerätebundles verzettelt und wurden bei "Blau" zwangseingegliedert. Vorbei.