Guten Morgen
>VW fährt Zwickau runter?
Die Ursache ist doch klar:
Die Preise der elektrischen VWs sind einfach zu hoch. Und die Meldungen über "böse Elektroautos" verunsichern die Leute.
Preise senken mag VW nicht, weil das die möglichen Gewinne schmälert und die aktuellen Lohnerhöhungen fordern auch ihren Tribut. Seufz.
Die Regierung hätte vielleicht die Förderprämien für E-Autos nicht senken, sondern länger laufen lassen sollen. Es war richtig, die Haltefrist von 6 auf 12 Monate zu verlängern. Sonst konnte man ein e-Auto gefördert kaufen, 6 Monate fahren und und zum "Neukaufpreis" ins Ausland verkaufen, fuhr also quasi kostenlos. Das ist nicht im Sinne des Erfinders 
Jetzt geht die Politik auf China los und wettert, dass deren Autos subventioniert wären. Das ist genauso bescheuert, wie die Google-Sperre für Huawei, weil genau das Gegenteil erreicht wird. Im übrigen sind die Autos aus China nur "relativ günstig", aber alltagstaugliche China-e-Autos für 20-25.000 Euro habe ich da auch noch nicht gesehen. Gibt es die? 
Die "deutsche" Auto-Industrie müsste dazu verdonnert werden, bezahlbare Autos für 20-25.000 Euro zu bringen (der VW ID2 ist da im Prinzip der richtige Ansatz, aber wie lange braucht der noch?) - auch wenn das kalkulatorisch knapp wird.
Renault könnte z.B. die Zoe als Phase 3 auflegen, mit einem größeren Akku und mehr Ladeleistung zum gleichen Preis (der schon relativ hoch ist), ein einigermaßen bezahlbares Auto mit Frontsteckdose und 22 kW AC gibt's auf dem Markt derzeit kaum. Mal sehen, was der neue Renault 5 Electric bringt 
Der Dacia Spring verkauft sich wie geschnitten Brot, weil es ein bezahlbares E-Auto ist. (Klar für den Italien-Urlaub in Sizilien mit dem Auto ist das ... eine Herausforderung)
Opel Corsa e und Mokka e steigen in der Beliebtheit.
Tesla müsste seinem Model 3 oder Y eine Anzeige hinter dem Lenkrad spendieren, das Tablet ist nett, lenkt aber IMHO zu stark von der Straße ab. Blinkerhebel sind ein Muss, mit Tasten im Lenkrad wird das in Kurven nix 
VW sollte bis zum ID-2 seinen e-up weiterproduzieren, einschließlich den Schwestern von Skoda CityGo oder Seat Mii. Die Neuauflagen waren ruckzug "weg".
Und noch ein politischer Vorschlag:
Tempolimit auf 190 km/h - für reine E-Autos (die hybriden bräuchten neue Kennzeichen, vielleicht "Y" am Schluß?)
Tempolimit auf 130 km/h - für Verbrenner.
Das würde einen interessanten Effekt auslösen: Vielfahrer, Schnellfahrer würden ruckzuck auf E-Autos umsteigen, der Rest spart Sprit und schont die Umwelt. Das könnte die Klimakleber zum Umdenken bewegen - freiere Straßen 
Von e-Fuels halte ich nix, der Energieaufwand ist irre hoch.
Wasserstoff im Auto ist ebenfalls viel zu energieaufwendig. Selbst die Eisenbahnen fahren lieber batterie-elektrisch, die Wasserstoffzüge machen viel zu viel Probleme.
Ansonsten: Nicht verrückt machen lassen. Macht eine e-Probefahrt beim Händler oder mietet mal ein Auto übers Wochenende vielleicht bei http://www.nextmove.de oder einem anderen Vermieter.
Aber Vorsicht! Das e-Auto macht süchtig!