Irgendwo gibts ein Video im Netz, das mal vorrechnet, wieviel Strom "verbraten" wird, um Öl zu fördern , zu transportieren, zu raffinieren, zur Tankstelle zu bringen und von dort ins Auto zu pumpen. Das wird von den E-Skeptikern gerne übersehen.
Die Bedenken sind mir schon klar:
E-Neuwagen sind oft ziemlich teuer (35-40.000 Euro Einstiegs-Preis) - es gibt auch günstigere Modelle z.B. Dacia Spring, Microlino etc.
E-Gebrauchtwagen kaum zu bekommen oder wenn mit schwachen Daten (ältere Modelle Akku, Performance etc.) evtl. hilft http://www.evium.de
Wer in einer "Platte" (Mietwohnung) wohnt und jeden Abend minutenlang einen Parkplatz sucht, findet dazu kaum eine Ladestation. wer eine Tiefgarage hat, hat keine Ladestation, weil Vermieter das nicht wollen, zu teuer etc.
Aufladen am Supermarkt ist keine Option, weil kostenlose Stationen allerlei "Klientel" anziehen, die sich das regulär durchaus leisten könnten, sprich Säulen oft belegt.
HPC Lader in Innenstädten sind noch selten.
Wer längere Strecken fahren möchte, fürchtet lange Ladepausen. Das stimmt nur bedingt und bei neueren Modellen kaum noch. (10 auf 80% in 20 Minuten z.B. Kia EV6)
Nichtsdestotrotz: Es läuft auf das E-Auto hinaus. Wasserstoff ist viel zu aufwändig herzustellen und zu transportieren und Wasserstoff-Tankstellen können "einfrieren" (kein Witz) dann verlängert sich die Ladezeit erheblich.