Hallo,
ich würde gerne mal wissen, welche monatlichen Kosten pro User die Netzbetreiber als "ausreichend" ansehen würden, um den Netzausbau zu beschleunigen oder zu intensivieren ![]()
LTE wird von den beiden "incumbent" Netzbetreibern (Telekom/Vodafone) weitgehend als "Premium" angesehen, wofür der Kunde möglichst "premium" bezahlen soll.
Nur bei TEF/o2 gibt's LTE (wo es überhaupt welches gibt) für "Alle"... ![]()
Wenn man in die Netzbetreiber-Szene rein hört, wird aktuell viel (um)gebaut , weniger "neu" (wo vorher noch nie was war) gebaut. Die Netzumrüstung von o2 verschlingt viel Ressourcen bei den "Baufirmen", d.h. die Sub-Firmen sind gut bis extrem ausgelastet, d.h. o2 kann gar nicht so schnell aus- und umbauen wie sie wollen, weil keine Leute/Firmen mehr greifbar sind.
Bei Telekom werden die Netz-Umrüstungen wohl durch "eigene" Leute gemacht, die "Neu"bauten wohl eher durch Sub-Firmen. (Mitlesende Insider mögen mich korrigieren). Bei Vodafone soll in Sachen Netzausbau ein strikter "Sparkurs" herrschen, habe ich gehört.
Ich frage mich manchmal, ob eine Tarifierung nach "echtem Verbrauch" die Lust der Anbieter zu Investitionen "erhöhen" könnte, weil eine Kostenrechnung pro genutztem MB oder Minute / SMS zu einer Station halt viel besser passt. Oder verständlicher: Wenn eine neue Station "messbar" stärker genutzt wird und damit "messbar" mehr "einnimmt", dann "rechnet" sich diese Station.
Wenn aber alle Kunden eine Flatrate haben, kann man nicht mehr so leicht sagen, diese Station "rechnet" sich, denn die Kunden würden an dieser Station sicher mehr surfen/telefonieren, die Einnahmen blieben aber praktisch "unverändert", wenn in der Flatrate schon "alles drin" ist, beispielsweise bei o2. Telekom versucht mit "Stream On", die Kunden in höhere Tarife zu locken und "hofft" dann, dass Stream On doch nicht so intensiv genutzt wird (was sicher stimmen dürfte, weil irgendwann ist es "normal", man hat noch andere Hobbys ![]()