Hallo,
Zitat
Original geschrieben von KleinerMarcel
o2 baut seit Jahren nur noch geringfügig UMTS aus.
Es wird in der Mobilfunkbranche schon einige Zeit diskutiert, den Ausbau von 3G (=UMTS) sein zu lassen und gleich voll auf LTE zu setzen, weil das kosten und funktechnisch "effektiver" ist.
Es wurde auch die Abschaltung von 2G (GSM/EDGE/GPRS) diskutiert, aber da ist speziell im M2M (Maschine-Maschine = Steuerungen von Ampeln, Alarmanlagen, Kopierern, Industrie etc.) zuviel Material verbaut, also dürfte 3G kürzer als 2G leben.
Das Gegenargument der mangelnden LTE-Geräteduchdringung (= nicht jeder hat ein LTE Gerät oder kann oder will sich eins kaufen) könnte man durch massive Subventionen (Handy für 1 Euo
entkräften.
Mir fällt auf, dass dort wo das Netz vernünftig ausgebaut hat (und sei es nur für Sprachtelefonie) und wo z.B. BigT aus der Geschichte nur mit UHS-Stationen und nervigen Funklöchern im Detail vertreten ist, o2 sehr hohe Marktanteile vor allen Dingen bei jungen Familien, Schülern/Studenten etc. hat.
E-Plus ist mehr der "Geheimtip" der gut informierten, preisbewussten Klientel, die lokale Mängel in der Netzabdeckung oder Performance in Kauf nimmt, weil es den Preis "wert" ist 
Mich würde mal interessieren, wieviele E-Plus-Kunden zugleich o2-Kunden sind und das auch "wissen". Daraus leitet sich die Frage ab, wieviele Kunden ihren Kartenbestand nach einer Fusion "reduzieren" oder zu D1 oder D2 wechseln würden.