Hallo,
1160 hat sicher langfristig Recht: Auf die Dauer wird es Allnet-Flatrates geben, die drastisch unter 30-40 Euro kosten dürften. Wenn es dann "alles" ist (= Netz überall gleich "schlecht"), wird der Kunde nur noch nach dem Preis entscheiden 
Ein Netzbetreiber hat m.E. nur eine Chance durch eine supergute Netzqualität. Sprich: Er muß quasi überall mit Sprache und Datendiensten versorgen, wo seine Kunden sind oder sein könnten:
Großstädte indoor und zwar auch in Parkhäusern, Einkaufszentren, U-Bahnen, überall wo Menschen unterwegs sind.
Flaches Land: Alle öffentlich befahrbaren Straßen, Ausflugsgebiete
Datendienste: Stabile Geschwindigkeiten, nicht die schnellsten, aber stabil und zuverlässig auch an Brennpunkten wie Fußballstadien, Konzerthallen, Volksfesten etc.
Wenn der Kunde "versteht", daß Anbieter X dort auch versorgt, ist er in Grenzen bereit, etwas "mehr" zu bezahlen.
Es wird immer Kunden geben, die nur nach dem Preis schielen, weil sie sich es nicht leisten können oder wollen oder "Handy" als "unwichtig" an sehen.
Einige Kunden legen auch Wert auf einen superguten Kundenservice. Am besten den, den man nie braucht, weil alles reibungslos klappt:-)
Falls es doch mal klemmt, daß sich jemand persönlich um sie kümmert. Nicht alle Kunden wissen das zu schätzen, aber zahlungskräftigere Kunden schon. Nur, dann muß der Service immer funktionieren. Wenn da gepatzt wird, ist der Kunde sauer. Störungen passieren, aber wie geht der Anbieter damit um?
Langfristig ist die Frage, ob wir 4 getrennte Netz-Anbieter behalten werden.
Denkbar wäre, daß zwei, drei Anbieter ihre Netze zusammenschalten und sich gegenseitig "versorgen", nur gegenüber dem Kunden als "getrennte" Anbieter weiter auftreten.
Beispiele sind:
- das britische Modell, wo zwei Anbieter erst gegenseitig Roaming angeboten haben und jetzt wohl "ein" Netz betreiben (Orange UK + T-Mobile.UK = Everything-Everywhere und
das Netz von 3 (Three UK) hängt auch mit drin... 
- Österreich wo Orange an "3" (Drei.at) verkauft wurde und jetzt gegnseitiges Roaming zwischen t-mobile.at und der neuen drei.at eingerichtet wurde.
Denkbar wäre generelles nationales Roaming mit oder ohne "Handover", aber ohne Klimmzüge, wie damals VIAG Interkom mit der zweiten IMSI-Kennung (PIN+1).