Hallo,
unterstellt, dieser 1000 Minuten "Sorglos" Tarif käme wirklich, ist das ein ziemlich zweischneidiges Teil:
Unterstellt ferner, daß der bisherige Kostenairbag nicht mehr neu angeboten oder gar generell "eingestampft" wird, müßten sich speziell die bisherigen Power-Telefonierer sich ganz schnell umstellen. (Das scheint wohl so gewollt zu sein
)
Beispiel:
Nehmen wir mal eine Labertasse, die auf dem Weg von und zur Arbeit jeden Tag ne Stunde spricht (kein Problem, denke ich), macht im Extremfall (Monat mit 30 Tagen) 1800 Minuten.
Preis bisher mit Kostenairbag 40 Euro. Fertig.
Preis dann mit "Sorglos" 800 Mehrminuten *0,09 = 72 Euro plus 10 Euro "Grundpreis" = 82 Euro, also 42 Euro teurer als vorher.
Bei 1333 Minuten wären es 333*0,09=30 Euro plus 10 = 40 Euro, also wie gehabt.
Dadaurch daß die 10 Euro Pauschale am Anfang der Periode abgebucht sind, muß das Guthaben auf einmal ("gefühlt") viel öfters nachgeladen werden...
Redet jemand exakt 1000 Minute nur in fremde (teure) Netze, reichen die erzielten 1 Cent/Minute für o2 niemals aus. Also müßte das Paket teurer sein (14,99 Euro? 19,99 Euro?) und dann wirds wieder unattraktiv.
Also mir ist die 9 Cent/Minute 40 Euro Airbag-Lösung symphatischer.
Die richtigere Lösung wäre: Allen personellen und technischen Aufwand zur Ermittlung von privaten Power-Telefonierern, Blockaden von Calling-Card-Durchwahlen und Chatlines besser in eine bessere Kundenbetreuung stecken, damit immer mehr Gesprächspartner auch bei o2 sind und bleiben, was die echten Gesprächskosten für o2 deutlich senkt, weil der Interconnect im "eigenen" Netz ja quasi fast 0 ist. Aber das ist ja schon fast wieder ein anderes (o2) Thema.