Beiträge von xeno6

    Mit den 60000-er CID rund um Berlin sieht für mich aus wie eine Zwischenlösung. Wenn man die ganzen mal überflüssigen GSM1800-er Zellen abgeklemmt hat sind genügend Zellnummern frei und man wird alles nochmal vernünftig durchnummerieren und nicht so wie jetzt 3 verschiedene Schemata nebenher pflegen. Und so wie es VF macht ist es ok. Nur Telefonica tut zur Zeit so als dürften sie jede Cell-ID im ganzen Netz nur einmal verwenden und nicht nur immerhalb derselben LA wie technisch zwingend vorgeschrieben.

    Telefonica-Geisterstandort? Östlich des Ortsteiles Steindörfel in der Gemeinde Hochkirch Landkreis Bautzen nicht weit weg von der Bundesstrasse 6 ist in der o2-Netzkarte ein Standort eingezeichnet. Geht man in GoogleMaps auf die Satelltenansicht stehen dort nur Bäume. Im Ort Steindörfel etwas tiefer, gelegen gibt es nur GSM Outdoor-Empfang. Wenn dort ein Standort wäre, würde alles bestens versorgt auch Indoor. Ist der Sender nur ein falscher Eintrag in der Karte, der nie bereinigt wurde. Ich habe auch noch nie eine Cell-ID mitgeloggt wenn ich dort vorbeigefahren bin. Wenn jemand mal in der Datenbank nachsehen könnte, ob es da einen Eintrag gibt. Übrigens ist auch bei der Bundesnetzagentur dort nirgends ein Standort verzeichnet.

    Bei welcher Stelle der Cell-ID wird dann fortlaufend nummeriert wenn die größer als 60000 sind., bei der letzten oder bei der vorletzten so wie bei E-Plus üblich? Ich beantworte mir die Frage mal selber, so wie es aussieht wird bei Cell-ID über 60000 von ehemaligen E-Plus-Standorten irgendwie fortlaufend nummeriert ohne das blaue oder noch das grüne Schema zu mehr bemühen. Scheinbar was bisher o2 war, behält die Cell-ID's wenn möglich. Kommen Zellen hinzu, wird irgend eine Nummer dazugenommen, denn der Vorrat ist ja begrenzt. So machen es auch andere Netzbetreiber und für komplizierte Nummerierungsschemen wie bisher benutzt ist scheinbar kein Platz mehr.

    Wenn ich mir ansehe welches Zellnummerierungsschema im GSM und UMTS angewendet wird insbesondere bei der aktuell stattfindenden und stattgefundenen Konsolidierung im Bereich Westsachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg westlich südwestlich und nördlich von Berlin so ist zu erkennen, dass der Trend eindeutig hin zum blauen Nummerierungsschema (so wie es damals bei o2üblich war) geht, was wohl effizienter zu sein scheint, als das beim grünen Netz angewandte. Im Rest der Republik mag der Trend genauso sein, aber da habe ich jetzt nicht so den Überblick wie das so im Norden und Westen abläuft. Bayern und Baden Würtemberg zählen auch zum blauen Nummerierungsschema und es wurde ja drüber genug berichtet. Ob die Gebiete blau oder auch grün nummeriert auch bei den auswahl der Techniklieferanten Huawei/Nokia eine Rolle spielen? Bisher war ja immer die Rede, Der Süden bekommt Huawei und der Rest Nokia.
    Auf alle Fälle ist denkbar, dass das blaue Nummerierungsschema sich bei GSM und UMTS letzendlich durchgesetzt hat und Gebiete wo vor einiger Zeit auf grün konsolidiert wurde irgendwann noche Zellkennungen nach dem blauen Nummerierungsschema erhalten werden.

    Bad Muskau und Oybin haben LTE bzw. UMTS dank der Mithilfe der ausländischen Netzbetreiber. In Waldkirchen wird das schwierig mit österreichischem LTE aus mindestens 15km Entfernung Luftlinie. Also nur GSM-Only. Sag mal Martyn, warum zitierst Du immer solche Beispiele aus entfernten Regionen. Du wohnst da doch gar nicht. Als ich im Februar aus Mauth berichtete, kanntest Du Dich dort auch nicht so aus. Waldkirchen liegt noch weiter südlich als Mauth von Deinem Wohnort ausgesehen. Und trotzdem bringst Du Beispiele wie diese ohne Deinen Bezug dazu nennen. Einfach hab ich mal gehört von jemandem.

    Übrigens im Luftkurort Lückendorf an der Turnhalle gibt es nichts zu meckern. Da versorgen o2 und T-MOBILE.cz mit LTE und GSM wunderprächtig und man erreicht die gemessenen Werte von Dersonic problemlos. Unten in Oybin an der Sporthalle erreicht man eben nur die 2Mbit über TEF HSPA+ und Telefonie geht nur dort wo man UMTS 2100 empfängt und nicht mehr.