Beiträge von KleinerMarcel

    Thum im Erzgebirge, allerdings während der Fahrt:



    In Annaberg-Buchholz, das eigentliche Ziel, gibt es leider nur den Standort am Barbara-Uthmann-Ring mit B1 und B20, die beiden anderen nur B20. Die kommen in der Innenstadt nicht groß an, deswegen ständiger Wechsel zwischen LTE, UMTS und GSM. Schwierig zu versorgen durch die Bauweise und Lage. Aber ein innerstädtischer Standort würde dort gut passen!


    Das öffentliche Wlan "easy-wERZ" war auch nicht wirklich zu gebrauchen!


    o2 bietet doch heute schon den HomeSpot für 20 Euro im Monat im Kombivorteil an. Ich nutze das in Hamburg, weil o2 schneller und günstiger ist als nein Kabel-Internet vorher war. Warum sollte o2 nicht auch für 5G solche Angebote machen? Es dürfte die beste Möglichkeit sein, mit 5G zusätzlich Geld zu verdienen. Denn 4G ist in Hamburg so gut, dass ich für 5G mobil keinen Euro extra zahlen würde. Und ich nutze das Datennetz intensiv.


    Aber genau da sind wir wieder an dem Punkt: Die Telekom erlebt es mit ihren Hybridanschlüssen, die Zellen sind an vielen Stellen dicht, das ist ja auch hier im TT ein Thema. Bei 5G wird das gleiche passieren. Es bleibt ja nur eine Gesamtbandbreite und die wird geteilt. Es dürfen halt nicht zu viele werden ;)

    Als Festnetzersatz, also zumindest als solches vermarktet, sehe ich 5G bei o2 überhaupt nicht.
    Das werden zwar vielleicht einige so nutzen, aber der Anbieter hat nicht umsonst etliche Kooperationen mit allen möglichen Festnetzanbietern, Kabel wie DSL, geschlossen.
    Die sollen jeweils auch genau als solche und am besten gebündelt an den Mann gebracht werden.
    Die Mobilfunkkapazitäten sind schon ausgelastet genug, da tut man gut daran, so viel Traffic wie möglich ins Festnetz zu verschieben.


    So langsam wird ja auch dem letzten klar, dass eben Glasfaser doch mehr und mehr verbaut werden sollte, selbst der Telekom!


    Ich halte diese ganzen Funklösungen, WLAN im häuslichen Gebrauch bzw. professionell aufgezogen mal ausgenommen (Freifunk oder eben in Kommunen (vgl. Easy-wERZ, https://www.heise.de/newsticker/meld...f-4250508.html)), für tempoäre Lösungen, aber nichts, was langfristig den Datenhunger stillen wird.


    Mein Speedtest damals: https://www.speedtest.net/de/result/a/4556298196


    Rein technisch ist Glasfaser sicher die beste Lösung für Zuhause, aber eben auch teuer und eher langwierig. 5G wird für den durchschnittlichen Anwender sehr gute Datenraten zum super Preis liefern - und das ziemlich bald, und nicht erst in vielen Jahren, wenn das alte Kupferkabel irgendwann mal durch Glasfaser ersetzt wird. In städtischen Regionen wird sich das durchsetzen. In ländlichen Bereichen vermutlich erst, wenn niedrigere Frequenzen für 5G zur Verfügung stehen.


    Die Glasfaser liegt erstmal und auf lange Sicht ist sie eben die beste Option und auch wirtschaftlichste, wenn auch in der Anschaffung teuer. Nur kurz OT: ich habe Glasfaser aktuell in der Nutzung, vorher Kabelanschluss von Pyur. Wäre mit damals bewusst gewesen was ich für einen Quark mit Pyur erlebe, Glasfaser wäre schon zu dem Zeitpunkt die Option gewesen. Aber durch Fehler wird man schlau...

    Ich glaube, die große Veränderung, die 5G mit sich bringt, liegt im Bereich Festnetz, nicht im Mobilfunk. Jedenfalls in den ersten Jahren. o2 kann mit 5G die letzte Meile überbrücken und den Festnetzanbietern mit Kampfpreisen die Kunden abnehmen. Auf den klassischen Mobilfunk wird sich 5G erst in einigen Jahren auswirken, weil derzeit Anwendungen fehlen, die sehr hohe Datenraten und geringe Latenzzeiten erfordern.


    Persönlich halte ich 5G da für vollkommen ungeeignet, gerade, weil es auch Shared ist. Klar, Glasfaser ist auch Shared, aber unter ganz anderen Voraussetzungen.


    Zitat

    Der momentan steigende Datenhunger kommt im Wesentlichen über den Austausch der Generationen und ist in absehbarer Zeit durch eine Kapazitätserweiterung bei 4G (höhere Frequenzen, 3G-Abschaltung, etc.) zu bewältigen.


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