Beiträge von Snoogi

    Passt nur wirklich auf: Wenn es wirklich keine Gutscheine sind, sondern Coupons hat das eine ganz andere rechtliche Bedeutung, wie z.B. Gültigkeit oder Verwendbarkeit. Ich kenne z.B. Fälle bei MSH, wo der Coupon nur einmalig verwendet werden konnte, d.h. wenn man den Betrag bei der erstmaligen Verwendung nicht ausgeschöpft hatte, ist die Differenz futsch gewesen.


    Ich habe schon häufiger Angebote von Mediamarkt mit Gutscheinen angenommen, das war immer ganz unproblematisch. So bin ich vor vielen Jahren auch zu o2 gekommen. Da gab es 2017 den Free 15 zum Listenpreis, aber mit einem Gutschein in Höhe von 333 Euro. Das waren 3 Coupons zu 100 Euro und einer zu 33 Euro. Alle waren ein Jahr gültig. Wenn man jetzt etwas für 250 Euro kaufen wollte, konnte man mit 2 Gutscheinen zu 100 Euro, einem zu 33 Euro bezahlen und musste noch 17 Euro anderweitig zahlen. Bei meinem Stamm-Mediamarkt hier in Hamburg ist es aber so, dass man auch mit 3 Hunderter-Gutscheinen bezahlen konnte und hat dann einen Rest-Gutschein in Höhe von 50 Euro bekommen. Das war aber wohl die Kulanz der Mitarbeiter vor Ort.


    Die aktuellen Bedingungen, also das Kleingedruckte, für den 820-Euro-Gutschein beim Unlimited Max lauten:

    "Der Gesamt-Couponwert wird per E-Mail versendet, gestückelt in Teilbeträge. Diese gewähren einen einmaligen Preisnachlass i.H. des jeweiligen Wertes. Das jeweilige Gültigkeitsdatum ist auf dem Coupon abgedruckt. Einlösbar in einem Media Markt in Deutschland (online nicht einlösbar) ab einem Mindesteinkaufswert in Höhe des jeweiligen Teilbetrags und nur gegen Vorlage des ausgedruckten Coupons (keine elektronische Vorlage).

    Keine Barauszahlung."


    Also Geld "verloren gehen" kann da gar nicht, weil man etwas, das 80 Euro kostet, formal nicht mit einem 100-Euro-Gutschein bezahlen kann. Wie gesagt, bei mir in Hamburg geht das trotzdem, weil der Mediamarkt vor Ort anstandslos einen Gutschein über den Restwert von 20 Euro ausstellen würde. Zumindest war das in der Vergangenheit so.


    Sicher, bei o2 direkt abschließen ist noch einfacher. Aber der Kampfpreis von 17,30 Euro ist halt unschlagbar. Dafür kann ich dann auch mal ein paar Gutscheine ausdrucken und damit bezahlen statt mit Visa. Und bei Mediamarkt bin ich eh Stammkunde.

    Ob man mit dem Gutschein wirklich etwas anfangen kann oder nur unnützes Zeug kauft, hängt ja von der persönlichen Situation ab. Bei mir steht in den 12 Monaten (so lange sind die Gutscheine normalerweise gültig) u.a. ein neues Handy an. Außerdem sind die Gutscheine nicht an eine Person gebunden.


    Die eigentlich spannende Frage sind m.E. nicht die Gutscheine, sondern die Frage, welchen Preis o2 bietet, wenn der Vertrag in zwei Jahren ausläuft.


    Bis dahin werde ich aber erstmal viel Geld sparen, denn der Unlimited Max ist bei mir Festnetzersatz. Festnetz ist bei mir technisch ein Desaster und trotzdem doppelt so teuer wie der Tarif über Mediamarkt. Bei o2 liegen bei mir selbst tagsüber mehr als 300 Mbit an. Wieviel genau, weiß ich nicht, weil das die Drossel meines derzeitigen Tarifs ist.

    Wann läuft er aus ?

    Erst im Oktober 2024. Hab den über dich verlängert (40GB/11,99). Nutze den Vertrag weiter am Handy, der Unlimited ist Festnetz-Ersatz. Wenn der Free M ausläuft, werde ich mir zum Unlimited eine Multicard fürs Handy holen.


    So mein derzeitiger Plan. Wenn es aber von o2 direkt oder von dir noch bessere Angebote geben sollte, kann ich bei Mediamarkt noch 14 Tage widerrufen.

    Habe gerade mit Tef telefoniert und meinen Free M Boost gekündigt. Habe sie darauf hingewiesen, dass es den Unlimited Max bei Mediamarkt rechnerisch gerade für 17,30 Euro gibt. Habe dann gefragt, ob sie mir zumindest einen im Ansatz vergleichbaren Preis bieten können. Keinerlei Entgegenkommen, gibts als Verlängerung nur für 40 Euro. Habe dann gefrag, ob ich stattdessen die Option Data Unlimited für 20 Euro zu meinem derzeitigen Vertrag haben kann. Ebenfalls kein Entgegenkommen. Daraufhin habe ich die Kündigung vollzogen.

    Habe direkt bestellt und wenige Minuten später von o2 eine Auftragsbestätigung erhalten. Aber nichts von Mediamarkt, keine Mail mit Bestätigung über den Gutschein, etc. Aber klappt bestimmt alles. Habe meinen allerersten o2-Vertrag auch bei Mediamarkt abgeschlossen, da hat am Ende auch alles geklappt.

    Ich habe aus Interesse versucht, wenige Minuten nach Mitternacht meine o2 Mailbox anzurufen. Fünf Versuche (3 über VoWifi, 2 über das Mobilfunknetz) in HH-Niendorf scheiterten. Dann war meine Mailbox wieder da und durchgängig erreichbar. Vorher gab es jeweils ein Besetzt-Zeichen, keinen Dreiklang, so dass offenbar das Mailbox-System überlastet war, nicht aber das eigentliche Mobilfunknetz.

    Weiter oben steht doch, dass von den 1000 Standorten nur wenige zur Verfügung gestellt werden und dass es etwa 1 Jahr dauert bis ein Standort für die Installation bereit ist.

    Drillisch bzw. 1&1 hat die Frequenzen im Juni 2019 ersteigert. Das war also vor zweieinhalb Jahren. Das Standortproblem ist, so vermute ich, genauso vorgeschoben wie die Lieferengpässe. Meine These bleibt: Die bauen nicht, weil die Technik nicht funktioniert. Aber das kann man natürlich nicht offen sagen, weil dadurch das ganze Projekt nicht nur verzögert sondern grundsätzlich in Frage gestellt würde. Dann würde der Aktienkurs ins Bodenlose fallen und die Banken würden den Geldhahn zudrehen. Game Over.


    Sehe das ganze nicht so pessimistisch. Schließlich haben die mehrere Millionen Kunden im Background welche fleißig zahlen. Man kann es nicht vergleichen mit Quam oder Mobilcom.

    Das Problem ist halt, dass Drillisch 1,07 Milliarden auf den Tisch gelegt hat und die Nutzung der Frequenzen nur bis 2040 möglich ist. Wenn man jetzt ewig braucht, um ein Netz aufzubauen und den ersten Euro zu verdienen, dann rutsch die ganze Kalkulation mit jedem Tag Verzögerung immer tiefer in die roten Zahlen. Denn 2040 rückt näher - und dann sind die Frequenzen nichts mehr wert.