Danke für Eure Antworten. Die Idee des nachhaltigen Lernens habe ich mittlerweile aufgegeben; das ist einfach zu viel.
Was mir persönlich schwer fällt - wenn ich meine Kommilitonen höre, bin ich offensichtlich auch der einzig Doofe der nicht nur 2-3 Tage vor der Klausur lernt - ist die weitere Vereinfachung und Übertragung.
Beispielsweise enthalten die Skripte aus meiner Sicht null "Geschwafel" sondern sind schon sehr stark strukturiert und beinhalten fast ausschliesslich die zu lernenden Fakten, Modelle (wie die hier im Thema gezeigte Lernpyramide) und Formeln und ich sitze dann immer da und frage mich:
"Was soll ich denn hier noch kürzen oder umformulieren?"
Die Zusammenfassung der letzten Klausur betrug stichwortartig ca. 40 DIN A4 Seiten in Word, Schriftgrösse 10, Arial.
Wie's der Zufall will bin ich jetzt wohl zu 99% durch eine der Horrorklausuren durchgefallen - und das bei einem Dozentenpaar von denen einer schon angedroht hat
"Wenn ich eine Wiederholungsklausur stellen muss wird die so hart, das die garantiert niemand besteht!" (Zitat!). Motiviert natürlich zusätzlich.
Gehört das Durchfallen auch dazu?
Vom Medizinstudium weiß ich, das die z.T. das Glück haben und viel Multiplechoice-Klausuren haben und es sogar praktische Büchlein gibt in denen man quasi nur die Lösungen (wo gehört das Kreuz hin?) lernen. Aus Studentensicht ist das natürlich spitze! 