Beiträge von Cheeseburger

    Re: ruhig blut!


    Zitat

    Original geschrieben von holon
    mit umts wird das alles kommen. mobiles internet zu einer angemessenen flatrate.


    Da bin ich mal gespannt! Ich erwarte eher viele volumenabhängige Modelle zur Abrechnung. Wohl fei nach dem Motto:"If you can't bill it, kill it!" Eine richtige Flat wird es imho nicht geben. Was hätte sonst E+ gehindert, schon eine Flat für i-mode anzubieten? Warten wir es ab!


    Cheeseburger

    @ Merlin


    Danke für deine ausführliche Erklärung. Wäre nicht nötig gewesen, die Frage die ich zur Einleitung gestellt hatte, kann ich mir gerne auch selbst beantworten.
    Dein Beispiel mit den Bussen im öffentlichen Nahverkehr ist leider nicht gut gewählt. Es gibt innerhalb des gesamten Bundesgebietes kein öffentliches Nahverkehrsnetz das kostendeckend arbeitet. Dies lässt sich aus bekannten Gründen (Mindestversorgung der Bevölkerung, Chancengleichheit usw.) auch nicht durch "Preisanpassung" abferdern/erreichen!


    Nun aber wieder btt:


    Du schreibst selbst, dass die Carrier keine Flat Abrechnung anbieten. Größter Carrier innerhalb Deutschlands ist, natürlich die Deutsche Telekom!
    Größter Provider in der Bundesrepublik ist, natürlich T-Online.
    Jetzt kommt mir bitte keiner und sagt, das seien zwei völlig unterschiedliche Unternehmen. Ja die Telekom hat sage und schreibe 11% ihres T-Online Anteils an die Börse gebracht. Bleiben 89% übrig. Das reicht um eine Hauptversammlung eines Börsennotierten Unternhmens zu einer reinen "Sauf- und Fressorgie" verkommen zu lassen (die Wortwahl sei mir entschuldigt). Auf die Idee, von der Muttergesellschaft eine Pauschalabrechnung für den Zugang zu fordern, kommt dabei jedoch niemand.
    Die Telekom wird nicht müde, immer wieder der RegTP eine anti-Telekom Politk zu unterstellen. Klappern gehört bekanntlich zum Handwerk und die Telekom ist, zumindest formal, kein Staatsunternhmen mehr. Jedoch unterstelle ich der Telekom in ihrer Gesamtheit als Unternehmen, die Ausnutzung ihrer marktbeherrschenden Stellung und als Konsequenz dessen, ein Scheitern der Marktliberalisierung im Bereich des Internet- und Onlinebereichs.
    Meine Hoffnung besteht darin, dass im Zuge des UMTS Auf-und Ausbaus, zügig w-lan Access Points aus dem Boden schießen und, hoffentlich zusätzlich, ein alternativer Dienst (Stromnetz/Fernsehkabel?) verfügbar wird.
    Bis dahin wird es imho keine Alternative für den Endkunden geben und die Telekom sowohl Preise als auch Zugangsvoraussetzungen diktieren. Da bleibt nur noch zu sagen: "Brave new world!"


    Abschließend gebe ich zu bedenken, dass Deutschland eines der wenigen Industrieländer ist, in denen keine Flächendeckende analog oder ISDN Flatrate am Markt verfügbar ist. Das wohlgemerkt in dem Land, mit dem besten Telefonnetz Europas (lt. Aussage Deutscher Telekom). Aber wie gesagt, klappern gehört zum Handwerk.


    Cheeseburger

    Zitat

    Original geschrieben von Henning


    Cheeseburger
    Wenn die Telekom die Flatrate komplett einstellt wäre das natürlich sehr schade. Andererseits kann es auch nicht angehen, dass die Flatrate-Wenignutzer (denn selbst 1GB dürfte zum nur surfen lange reichen) für diejenigen mitbezahlen, die mit ihrer Flat am Limit fahren.


    Henning


    Zunächst mal ist mir nicht ganz klar was es heißt, mit einer Flat am Limit zu fahren? Flatrate (engl. Pauschale) bedeutet imho, dass ich die komplette Leistung mit einem Einmalbetrag abegelte, unabhängig davon, ob ich ihn nutze oder nicht! Sollte ich da fehlerhaft informiert sein, bitte ich um Aufklärung.
    Was mich aber zum Thema Flat am meisten ärgert, sind nicht die Kosten für den pauschalen DSL-Onlinezugang an sich. Um nämlich in den Genuss dieses zu kommen, muss ich im Vorfeld schon eine ganze Menge an Geld abdrücken. Egal wie ich es drehe und wende, günstiger als € 30+ komme ich mit dem notwendigen Telefonanschluss nicht weg (erstaunlicherweise kostet aber ein analoger Zugang bei den Telekomikern nur € 13,13). Das bedeutet, dass mit der anfallenden Differenz der DSL Zugang quersubventioniert wird. Das bedeutet aber auch, dass egal bei welchem Flat-Anbieter ich lande, nie um einen wenn auch nur analogen Telefonanschluss (und den gibt es ausschließlich bei T.) herumkomme!
    Addiere ich hier 1 und 1 zusammen, komme ich zum Ergebnis, dass ich nach derzeitigem Stand mindestens € 40, zukünftig € 45 für einen pauschalen DSL-Internetzugang bezahle. (Falls das billig klingen sollte, in alter Währung sind das so an die DM 90.,-) Das fällt auch an, wenn ich im Urlaub bin oder übers WE mal wegfahre. Dabei habe ich dann noch immer für keinen Cent telefoniert. Das ganze lässt sich eben auch bei einem Wechsel zu einem anderen Anbieter nicht wesentlich im Preis reduzieren (klar, wenn die Zugangsvoraussetzungen völlig überteuert angeboten werden)! Dies ist ein Zustand der für mich in Zeiten der Telkommunikationsmärkte-Liberalisierung nahezu grotesk klingt. Für mich steht ein faktisches noch immer Monopol der T. deswegen fest. Gerade vor diesem Hintergrund ist eine "Preisanpassung" eigentlich nur schwer zu vertreten.
    Die einzige Lösung, die für mich zukünftig in Frage kommt, ist der direkte Zugang über ein öffenliches wireless-lan (für den ich gerne bereit bin bis zu € 50/Monat zu bezahlen) weil ich mir dann die GG für einen Telefonanschluss spare. Telefonieren geht bei mir sowieso meist über Handy.


    Cheeseburger

    Schade, das wäre auch für mich in Zukunft interessant geworden. Aber so im Nachhinein betrachtet wundert mich das mit der Pleite überhaupt nicht. Das ist wohl wie damals mit der analpg Falt im Festnetz. Geht nur auf, wenn jeder User nur dann ins Netz geht, wenn er es auch braucht, bleiben zu viele zu lange online schaut der Anbieter in die Röhre.


    Cheeseburger

    Zitat

    Original geschrieben von sinop1985
    Da kann doch w-support nichts dafür. Schick halt nochmal zurück.



    Spaßvogel! Deiner Meinung nach ist also wieder keiner verantwortlich. Ich sende ein Gerät ein um es repariert/ausgetauscht zu bekommen. Dann darf man wohl erwarten, dass ein perfekt funktionierendes zurückkommt. Gerade wenn man knapp zwei Wochen drauf wartet.
    Ich habs jetzt über E+ getauscht, innerhalb von 12 Stunden war das neue da. Funktioniert nun einwandfrei, allerdings hat es an der Antenne starke Gebrauchsspuren. Ist mir nun aber gleich, Hauptsache es funzt.


    Cheeseburger

    ... am besten gleich noch einen "Strahlenschutzaufkleber" für die Antenne mitordern! Sonst stört die erhöhte Empfangsleistung schon mal das Kleinhirn.:D


    Man kann natürlich auch auf beides verzichten, spart Geld und hat das gleiche Ergebnis.;)


    Cheeseburger

    Das finde ich ja mal klasse, ein Statement pro Telekom, da muss ich auch gleich meinen Senf zu abgeben:


    Zitat

    Ich habe im Bekannten/Kollegenkreis mittlerweile drei, die den Wechseln zu Arcor wieder rückgängig gemacht haben und wieder mit ISDN und DSL bei der Telekom sind.


    Na Hut ab und ich dachte immer, dass die Angebote der Telekom nicht mehr zu untertreffen seien. Dabei schaffen die es doch bei mir, dass der Einwahlkonten praktisch immer überlastet ist.


    Zitat

    Falsche Rechnungen, doppelt berechnete DSL-Gebühren über Monate, nicht erreichbare Hotline ware da nur drei Gründe...


    Dafür muss man nicht extra von der Telekom zu einem anderen Anbieter wechseln. Das gibt es beim Team Telekom praktisch inklusive. Meine Rechnungen der Telekom sind nicht nur falsch, nein sie sind völlig absurd. Dazu auch noch völlig unübersichtlich, oder für was zum Teufel brauch ich hinter jeder Leistung den Netto Betrag, wenn ich als Privater doch den Bruttopreis zahle? Zudem schafft es die Telekom manchmal nicht die Beträge abzubuchen (trotz Einzugsermächtigung und selbstverständlich ausreichender Kontodeckung). Daraufhin krieg ich dann die Mahnung, sonst würde der Anschluss abgeschaltet. Überweise ich dann, buchen sie hinterher noch mal das Geld ab (plötzlich geht es dann doch???). Zurück gibt es dann das auch nicht wieder, sondern nur als Gutschrift auf der nächsten Rechnung. Dass das nicht immer klappt brauche ich nicht extra zu erwähnen, oder? Tja, da wären dann noch die Gesprächsabbrüche, schlechte Sprachqualität (ja ich spreche vom Festnetz!) und, das finde ich aber schon wieder unterhaltsam, das landen in fremden Gesprächen (nein, keine 0190er oder irgendwelche Neppernummern). Was die Hotline angeht, die könnte sich die Telekom imo sparen. Kommt man mal durch fliegt man aus der Leitung. Hat man es dann endlich geschafft, spricht man normalerweise mit völlig überforderten unfreundlichen Mitarbeitern die nicht nur entfernt an eine ABM-Maßnahme erinnern! (Kleines Beispiel: wegen zwei Monaten blockierten Internetzugang erbat ich eine Gutschrift. Auskunft: Das kann dauern, die durchschnittliche Bearbeitungszeit beträgt 14!!! Monate. In der Tat. Nach 20!!! Monaten kam meine Gutschrift. Da kann ich nur noch sagen: Respekt, das hätten andere vergessen!
    Kurzum: Die Telekom bietet alles, was man von einem sog. Global Player erwartet!:flop:


    Zitat

    Und wer sagt dir, das Arcor nicht auch die Preise für die Flatrate erhöht.


    Niemand! Aber der Überraschungsfaktor bei Robert T-Online ist sicherlich um ein vielfaches höher.



    Zitat

    willst du dir das wirklich antun ?



    Aber wer will sich schon die Telekom antun?


    Fazit es bleibt jedem selbst überlassen wo er glücklich wird, mir fehlt es derzeit jedoch noch an Alternativen.


    Cheeseburger

    211 in Verbindung mit O²


    Nachdem ich mich nun endgültig dazu durchgerungen habe, in nächster Zeit komplett auf einen Festnetzanschluss zu verzichten und somit der Preispolitik der DTAG zu entgehen, suche ich nun nach alternativen Komplettlösungen für meine Telekommunikationsbedürfnisse. Seit einiger Zeit nutze ich schon O² (Homezone) als "Festnetztelefon" und bin damit, was Sprachübertragung angeht, auch recht zufrieden.


    Nun zur eigentlichen Frage: Ich kann auf ein Faxgerät unmöglich verzichten. Besteht die Möglichkeit über das "211" in Verbindung mit meiner zweiten O² Karte, über meine Festnetznummer Faxe am Laptop direkt zu empfangen und zu versenden, insbesondere auch dann, wenn ich gleichzeitig per W-Lan im Internet unterwegs bin?



    Cheeseburger

    Zitat

    Original geschrieben von Henning
    Ich kann nicht verstehen, warum ihr euch alle beschwert. Wenn ihr mehr als 1GB bzw. 5GB Traffic im Monat habt, dann müsst ihr dafür eben bezahlen. Sonst bezahlen die Leute, die nur ein bisschen surfen und ihren Rechner nicht für Riesendownloads (die ziemlich häufig auch illegal sein dürften) oder als Server einsetzen, nur für die Leute mit, die ihre Flat am Limit fahren. Ich denke auch, dass die Telekom mit den Leuten, die ihre Flat am Limit fahren nicht mehr viel (wenn überhaupt) Gewinn einfährt.


    Henning


    Schön, so kann man das auch sehen. Der Beweiß dafür, dass die Marketingabteilung mit ihren Sprüchen manchmal Erfolg hat. Ich frage mich nur was du sagst, wenn die Telekom die Faltrate komplett einstellt (weil ihr 5GB Angebot so einen überragenden Erfolg gezeigt hat und kaum noch jemand die Flat nutzt) und damit dann den kompletten traffic nach Datenvolumen abrechnet?


    Cheeseburger

    gibt es nicht?


    Imho gab es mal einen Anbieter der eine HSCSD-Faltrate angeboten hat. Name ist mir entfallen :-), deshalb probier es mal [URL=http://news.zdnet.de/story/0,,s2106143,00.html]hiermit[/URL]


    Cheeseburger