Beiträge von flo1982m

    Ich hab vor knapp zwei Jahren einen o2-Vertrag abgeschlossen, weil ich eine Festnetznummer gebraucht habe. Da bei uns allerdings die T-Mobile-Netzabdeckung absolut mies ist und o2 sowieso nicht geht (Schwaebische Alb) und Vodafone jetzt auch ne Festnetznummer anbietet und ich zudem die Studententarife nutzen kann, bin ich wieder zu Vodafone gewechselt.

    Hallo Leute,


    ich befinde mich seit Ende September bis einschl. Mai 2007 auf der Insel. Ich nutze hier meine deutsche Vodafone-Karte plus eine britische o2-Prepaid-SIM.


    Da mich nicht nur die Netze in Deutschland interessieren und ich hier leider kein Netmonitor habe, hab ich im Internet mal ein bisschen recherchiert und wollte ein paar Infos ueber die Netzstruktur der britischen Netzbetreiber herausfinden, insbesondere wuerden mich Location Areas und PLU der Netzbetreiber interessieren. Leider hab ich nichts gefunden. Hat von euch dazu vielleicht ein paar Infos?


    Danke und Gruss


    Flo

    Gut, aber wenn jeder so denkt wie du und jeder "seinem" Ex-Monopolisten die Treue haelt, dann wars das mit dem Wettbewerb und wir koennen gleich wieder die Telekom als Monopolisten einfuehren. Oder warum sollte ein Brite, der so denkt wie du, sich einen Vertrag bei T-Mobile (deutsch), o2 (jetzt spanisch) oder Orange (franzoesisch) holen?


    Ich denke, Auslandsaktivitaeten gehoeren heute zum Wirtschaftsleben dazu, die Telekom hat ja auch inzwischen mehr Kunden im Ausland als im Inland. Und der Wettbewerb tut der Telekom nur gut, man sieht das ja im Moment, was und wie sie mal wieder verpennt hat. Und wenn du dich darueber beschwerst, dass Vodafone angeblich Gewinne ueber Luxemburg abfuehrt, wuerd ich vorher mal darueber nachdenken, wer den Leuten erst jahrelang durch ueberhoehte Tarife das Geld aus der Tasche gezogen hat und viele Leute durch Hochglanzbroschueren und Manfred Krug die "Volksaktie" angedreht hat und anschliessend durch Missmanagement, Strategiefehler und schlichtes Pennen die Existenz vieler Leute zumindest beschaedigt hat.


    Klar, daran ist die Telekom nicht immer alleine Schuld, ich wehre mich nur dagegen, dass man jetzt sagt: Ja, die Telekom ist ein deutsches Unternehmen und deshalb sollte man dort einen Vertrag machen. Wettbewerb tut auch der Telekom gut. Ich moechte die Telekom zusammen mit Vodafone, E-Plus und o2 im harten Wettbewerb sehen und ich als Kunde moechte das Produkt waehlen, das meinen Beduerfnissen entspricht und das Produkt, das mir das beste Preis/Leistungsverhaeltnis bietet. Ob das Unternehmen seine Konzernzentrale in Newbury oder Bonn hat sollte dabei erst mal keine Rolle spielen. Beide Unternehmen beschaeftigen in Deutschland rund 10.000 Leute. In Newbury ist man genauso an einem Erfolg der Vodafone Deutschland interessiert wie in Bonn am Erfolg der T-Mobile UK.


    Mobilfunk mit Autos zu Vergleichen find ich zudem absurd. Hier sind die Arbeitsplaetze noch eher in dem Land, in dem das Auto produziert wird, hier zieht das Argument noch eher. Wenn ich einen Golf kaufe, kann ich davon ausgehen, dass er in Wolfsburg gebaut wurde, wenn ich einen Peugeot kaufe weiss ich, dass er in Muelhausen im Elsass gebaut wurde. Fuer ein Mobilfunkunternehmen braucht man aber keine Fabrik sondern Leute, die das Unternehmen im Land leiten und das Produkt, das nicht produziert werden muss, erfolgreich vertreiben. Dafuer braucht jedes Mobilfunkunternehmen in aktiven Land ungefaehr gleich viele Leute (Kundenzahl beeinflusst die Mitarbeiterzahl natuerlich noch) fuer Vertrieb, Leitung, Netztechnik usw. Ob dann in Newbury, Bonn, Den Haag oder Madrid zusammengerechnet wird, ist sekundaer, man sieht es ja gerade wieder am Beispiel von Vodafone, dass die Laenderniederlassungen eher wieder gestaerkt werden und man vom vorher propagierten Zentralismus wieder abkommt.

    Zitat

    Original geschrieben von galahad13
    Es findet ein Ausverkauf in großem Stil statt und kaum jemand wehrt sich noch.


    Ich bin im Moment in England als Assistant Teacher tätig und ich frage mich die ganze Zeit, von was die Briten eigentlich leben. Sie fahren VW, Toyota oder Peugeot, weil es keine britische Automarke mehr gibt, die Wasser- und Energieversorgung ist privatisiert und teilweise in ausländischer Hand, ebenso die Bahn. Die Briten telefonieren inzwischen überwiegend mit ausländischen Telefonanbietern.
    Vodafone ist hier als internationale Marke noch eine Ausnahme.
    Wir sind nicht die einzigen, ob man das nun gut oder schlecht finden soll.