Beiträge von el_emka

    Ehemalige Windräder sind da schon beliebter, kenne da zwei Fälle in der Gegend, wo der Mast nun eine neue Funktion hat, weil die neuen Mühlen ne Ecke größer sind. Ist ja auch Win-Win: Der Vorbesitzer muss nicht abreißen und die Mobilfunker können ohne Baugenehmigung auf einem fertigen Mast einziehen, der wohl auch statisch keine nennenswerten Einschränkungen hat.

    Die Detailaufnahme unten ist ein anderer Antennentyp als auf dem Foto darüber. Die Anordnung der Eingänge ist völlig anders.


    Bei der oberen Aufnahme verwundern mich auch die zwei n78-Panels obendrüber, wobei man bei den unteren Antennen auf beiden "Strahlenschutzaufklebern" ein "TDE" am Anfang erahnen kann. Betreibt Telefonica den Standort hier für einen anderen Anbieter mit? Einigen STOBs zu Folge gibt es ja solche Modelle zuweilen.


    (Hat sich überschnitten)


    Stromae Verrätst du uns, wo der Standort des oberen Fotos ist?

    Was meinst du mit einer UMTS-Antenne, die nur zwei Bänder kann? Die Antennen haben einen Frequenzbereich, auf den sie optimiert sind und in dem sie ausgewiesene Charakteristik und Antennengewinn erfüllen. Wenn man die jetzt mit einer Frequenz außerhalb des Optimalbereichs nutzt, dann muss man da ggf Abstriche machen.


    Ähnliches gilt, wenn man mit Combiner und Splitter mehrere unterschiedliche Signale parallel über die selbe Antenne laufen lassen will. Hier ist die Antenne jetzt kein Problem, aber Combiner und Splitter bringen auch wieder zusätzliche Dämpfung aufs Signal, womit man sich schließlich die zusätzliche Bandbreite mit einer schlechteren Signalqualität erkauft.


    Am Ende des Tages muss man die Daten auch abführen können. Was bringt einem eine breitbandigste Luftschnittstelle, wenn die Anbindung nicht genug hergibt?

    Wenn man es genau wissen will, kann man die Antennentypen in den Datenblättern zu den STOBs nachschlagen, Google erledigt dann den Rest. Technisch gesehen kann eine Mid-Band-Antenne aus den UMTS-Anfangszeiten ohne Weiteres auch 2,6 GHz senden und empfangen. Allenfalls der Antennengewinn mag etwas geringer sein.

    Heute morgen noch einen völlig normalen Trace von einem 1&1-Dualstack-DSL-Anschluss nach barmenia.de gemacht.


    Hintergrund war, dass ein Arbeitskollege da nicht mehr hinkommt und bei ihm der Trace schon an der Fritte endet. Er hat allerdings nur einen 1&1-DSLite-Anschluss, Leitung ist hier zudem über NetCologne realisiert.


    Das Erstaunliche an der Nichterreichbarkeit ist dazu noch die Tatsache dass Versatel (neben der Telekom) Upstream-Provider der Barmenia ist. Da ist also auch kein komplexes Routing im Spiel.

    Cellmapper bei einer 1&1 (vermutlich auch mit einer O2) Karte MOCN mit Vodafone anscheinend mal als 262 03 und mal als 262 02 anzeigt.

    CellMapper zeigt an, was das Modem an Daten auf der Schnittstelle übermittelt. Viele (wenn nicht die meisten) Telefone zeigen dort das jeweilige Gebernetz an, wie es auch beim Roaming der Fall ist. Ein paar andere zeigen weiterhin das Heimnetz an, was einerseits das Mappen erst ermöglicht, aber andererseits auch zu ungewollten Kollisionen führen kann, wenn die Node ID in beiden Netzen genutzt wird.


    "Mal so, mal so" kommt normalerweise nicht vor, wobei es beim Handover aber zu Anzeigefehlern kommen kann, weil die Daten offenbar nicht transaktionssicher abgefragt werden können. Beispielsweise wurde erst der MNC abgefragt, dann kam der Wechsel in die MOCN-Zelle und dann wurde die Cellid abgefragt. Bis zum nächsten Auslesen stehen dann nicht zueinander passende Daten auf dem Bildschirm. Ähnliches sieht man manchmal auch mit den Frequenzen, was sich aber meist recht schnell korrigiert.

    Das bedeutet nur, dass das das aktuelle Ankerband ist, zu dem ggf weitere Bänder hinzuaggregiert werden.


    Das ist auch überhaupt nicht ungewöhnlich und hat auch nichts mit dem Vertrag zu tun. In der Regel bin ich bei O2 mit dem Band mit der höchsten empfangbaren Frequenz verbunden, um mutmaßlich die niedrigeren Bänder für andere Kunden mit schlechterer Verbindung freizuhalten. Allerdings ist mir auch aufgefallen, dass ich seit Aktivierung von 5G in meinem Vertrag nur noch selten im 2,6-GHz-Band verbunden bin und 2,1 klar die bevorzugte Frequenz ist. Der Grund dafür ist mir nicht bekannt und ein Einfluss auf die Aggregation ist auch nicht erkennbar.


    Bei VoLTE-Telefonaten in Bewegung wird man hingegen gerne ins 800-MHz-Band geschoben, um eine stabile Verbindung sicherzustellen.

    Ist der letzte wert (EARFCN DL) der maximale Download?

    Nein, das ist der Downlink-Kanal der Mittenfrequenz, über den die primäre LTE-Verbindung abgewickelt wird, in deinem Fall 2140 MHz.


    Allerdings passen die Daten nicht so ganz zusammen, da O2 im 2,1-GHz-Band mit 20 MHz Bandbreite arbeitet.