Beiträge von el_emka

    Oft hängt es entweder am Nutzer oder dem Smartphone Hersteller

    Sorry, aber die Ansage "Diese Rufnummer ist nicht vergeben" ist ausschließlich durch den Netzbetreiber verursacht. Das hat nichts mit dem Nutzer oder seinem Gerät zu tun.

    Zum APN: Normalerweise sollte der via „stiller“ Konfigurations-SMS automatisch eingespielt werden.

    Ich weiß, kenne ich von anderen Netzbetreibern weltweit auch so und zwar binnen Sekunden nach der Einbuchung. Das ist in meiner Stichprobe jetzt nur zwei von zwei Malen gar nicht passiert.

    Hoffentlich habt ihr (mindestens) ein Sekundär-Netz.

    Hier in beiden Fällen nicht, aber Nummer 2 wird demnächst zu O2 wechseln, weil die Aussicht auf Vodafone-Roaming hier wieder einige Edge-Inseln auftauchen lassen wird.

    Zwei Rückmeldungen aus dem näheren Freundeskreis zur Netzumstellung: Beide sind ungefragt mit einer neuen SIM ausgestattet worden (1x Drillischmarke, 1x 1&1).


    Der Freund mit dem Drillischvertrag konnte mit der neuen SIM nicht ins Netz, weil kein APN konfiguriert war und er in erst selbst manuell eintragen musste. Telefonie ging gar nicht, Anrufer bekamen ein "Diese Rufnummer ist nicht vergeben" zu hören. Letzteres hat sich zwischenzeitlich wohl erledigt. Roaming ging am Wochenende auch nur mit APN-Nachhilfe, Gerät ist ein recht aktuelles Google Pixel.


    Die Freundin mit dem 1&1-Vertrag hat unbedarfterweise die neue SIM eingelegt, weil im Brief stand, dass alles automatisch funktioniert und super wird. Resultat: Kein APN vorhanden, also kein Internet. Telefonie geht auch nicht, Ansage war hier allerdings irgendwas mit "nicht erreichbar". Nach händischer Einrichtung des APNs funktioniert dann auch das Internet und die Telefonie. Letztere aber nicht via VoLTE, was mich jetzt etwas ratlos zurücklässt. Während unseres Gesprächs kam dann (mehrere Stunden nach dem Einlegen der neuen SIM) eine SMS, dass man den APN manuell einstellen möge. Gerät ist hier ein OnePlus 8.


    Spannend wird das Roaming im Urlaub kommende Woche, sie ist schon seelisch drauf eingestellt, eine lokale Prepaid-SIM zu besorgen.


    Macht auf mich auch weiterhin keinen allzu überzeugenden Eindruck...

    Man muss eine Marke auch nutzen, damit sie nicht verfällt. Das wird wohl der Grund sein.


    Beispielsweise gibt es auch heute noch eine "Gasolin"-Tankstelle in Pasewalk, obwohl die Marke ansonsten seit 1971 schon komplett in Aral aufgegangen ist. Für die jüngeren unter uns gibt es aus dem selben Grund in Lichtenfels auch noch eine Shell-Tankstelle in DEA-Verkleidung.

    Große Dienste und Provider routen schon lange nicht mehr an öffentlichen Peering Points sondern betreiben privates Peering, das ist schneller und günstiger für beide Parteien

    Lässt sich in der Verallgemeinerung so nicht sagen. Gerade die Telekom ist bekannt dafür, privates Peering nur gegen Bezahlung anzubieten und an den öffentlichen Peering-Points unzureichende Bandbreite vorzuhalten, um die "Partner" ins kostenpflichtige private Peering zu treiben. Bei Anbietern, die kein Interesse an der Versorgung von Telekomkunden haben, ruckelt es halt massiv zu den Stoßzeiten. Beispielsweise weren die letzten Jahre noch die Mediatheken des niederländischen und des österreichischen Rundfunks abends komplett unbenutzbar, morgens und vormittags jeweils absolut keine Probleme. Die selben Inhalte zum selben Zeitpunkt via O2-Mobilfunk waren ohne Probleme flüssig zu sehen.


    Beide Beispiele haben sich mittlerweile bei der Telekom gebessert, ich weiß allerdings nicht, ob da Änderungen im Peering waren oder ein anderer Upstream-Provider auf Rundfunkseite im Spiel war.