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Mindestens anekdotische Evidenz durch Vor-Ort-Betrachtung der installierten Hardware diverser Schnellausbauten, die explizit mit LTE-2100 beschriftet war.
Wären die Schnellausbauten ohne Außeneinsatz möglich gewesen, wären diese mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wesentlich schneller und flächendeckend ausgerollt worden. Denn worauf sollte man denn sonst warten?
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Natürlich steckt schon ein wenig mehr dahinter
Der spannende Teil ist, dass früher für jede Funktechnik (2G/3G/4G) eigene Sendehardware (abgesehen von den ansonsten passiven Antennen) notwendig war, die auch nur die jeweilige Technik unterstützte.
Mit SRAN (Single Radio Access Network) kümmert sich Software um die Signale und kann somit alles Mögliche an Funkstandards zugleich unterstützen und – noch viel interessanter für die Betreiber – lässt sich auch aus der Ferne warten. Während früher bspw für einen LTE-Schnellausbau immer jemand zur Basisstation fahren musste und die Radios ausgetauscht hat, kann eine 5G-Aufschaltung jetzt aus der Zentrale per Fernwartung erledigt werden (natürlich vorausgesetzt, dass die Antennentechnik vor Ort das unterstützt).
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Laut Cellmapper soll dieser auch für Telefonica freigegeben sein.
Das ist eigentlich eine klassische Fehlerfassung: sehr niedriger Pegel (-120 dBm und weniger) und O2-Frequenz. Die Android-Schnittstelle liefert augenscheinlich gerne solche Daten, wenn man in die Netzsuche fällt. Ich hau den Standort mal aus dem CM raus.
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bei eplus wusste man wo die Mitarbeiter wohnen
Ich muss gerade irgendwie an Kirchhundem-Heinsberg denken, wo es sehr früh eine ansonsten unerklärliche E-Plus-UMTS-Insel gab, während sich der Rest des Sieger- und Sauerlands mit GSM begnügen musste.
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Die entsprechenden 5G-Sektoren haben dann jeweils +100:
n28: 111, 112, 113...
n3: 141, 142, 143...
n78: 171, 172, 173...
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Ich bin ja wirklich ungerne der Spielverderber, aber gehört der Sender zufällig zum ORAN-Testfeld in Landsberg?
https://www.telefonica.de/news…n-ran-im-o2-netz-ein.html
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Das dürfte aber weniger der Nachfrage als der Öffentlichkeitswirkung und der Tatsache, dass man eher selten am Sender herumschrauben kann geschuldet sein:
https://s4f20af60e3a25033.jimc…2_VKZ_Storchenmast_5G.pdf
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Diese magische Einwohnergrenze von 100k gibt es denke ich so nicht. In NRW z.B. Kleve mit 50k hat N78, Lünen mit 80k hat jetzt inzwischen zwei N78 Planungen.
OK, Kleve hatte ich noch nicht auf dem Schirm. Aber ansonsten ist es hier in der Gegend schon auffällig, dass bspw. in Bochum und Dortmund "bis zur Stadtgrenze" n78 gebaut wird und in Witten oder Castrop mit 95 bzw. 74k nur n3 und n28 kommt, das dann aber reichlich.
Die Grenze ist auch sicherlich nicht für alle Ewigkeit in Stein gemeißelt, aber es fiel mir halt auf.
Ich frage mich dann aber warum die Telekom das schafft?
Guck dir die Preise an, die aufgerufen werden. Ausbau kostet Geld.
gibt auch schon 11k Orte mit n78 bei TEF
Echt, ohne einen Großkunden oder wiederkehrende Großveranstaltungen? Wo das denn?
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In der Kurzfrist-Planing ist nichts zu sehen. Was längerfristige Dinge angeht, kannst du in der EMF-Datenbank der Bundesnetzagentur nachgucken, ob es da aktualisierte Standortbescheinigungen gibt und diese per FragDenStaat anfordern.
Generell würde ich aber maximal von einem n28-Ausbau und fallweise von n3-DSS ausgehen, denn die magische Grenze für den n78-Bau scheint für O2 bei ca. 100.000 Einwohnern zu liegen, die Zeitz jetzt nicht wirklich mit sich bringt. (Ausnahme von dieser Regel sind AFAIK nur wiederkehrende Veranstaltungsorte, die für hohe Spitzenlasten sorgen. Stichwort: Festivals)
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Bei einigen Standorten ist die 5G-Abdeckung wieder verschwunden.
Das passiert immer mal wieder, heißt i.d.R. aber nichts. Vermutlich war der Sender zum Zeitpunkt der Berechnung der Karte gestört/ausgeschaltet. Wenn die Pins noch in der Karte sind, dann braucht man sich keine Sorgen machen, die sind idR tagesaktuell. Wobei es auch da Ausnahmen gibt: Es gab in Ennepetal mal einen komplett neuen Standort, der schon monatelang vor sich hin sendete, bevor er dann irgendwann in der Karte auftauchte.