Beiträge von el_emka

    Kann ich hier so nicht bestätigen, wobei ich allerdings meist auch im n78 unterwegs bin, auch ein Handover eines Telefonats von 5G nach 4G lief am ersten Tag der Freischaltung, wenn auch mit einem minimalen Aussetzer, der ohne das Wissen, was gerade passiert ist, dem Durchschnittsnutzer vermutlich auch gar nicht aufgefallen wäre.


    Ich stelle aber zuweilen fest, dass sich das Telefon (ohne Telefonat) noch recht lange an schlechtes 5G klammert, obwohl gutes 4G in der Nähe wäre. Mag in jenen Situationen aber auch daran liegen, dass ich dann in einer recht weit entfernten n28 hänge und der Handover zur lokalen 4G-Zelle nicht konfiguriert ist. Ich weiß allerdings nicht, inwieweit das vom Netz gesteuert werden kann oder ob es an meinem Endgerät liegt.

    Hm, ob es wirklich ein Loadbalancing zwischen den beiden Fremdnetzen gibt? Das würde mich schon wundern. Glaube eher, es ist Zufall in welchem Netz man landet.

    Da habe ich auch sehr starke Zweifel. Im eigenen Netz kann man ja Loadbalancing machen, weil man Einfluss auf die stationäre Hardware hat. Aber im MOCN-Fall ist es ja die Hardware Dritter, die man steuern müsste, um den Kunden an den Sender eines Vierten abzuwerfen. Da fehlt mir ehrlich gesagt die Vorstellungskraft... Ich frage mich auch, ob ein unterbrechungsfreier Handover eines O2-Kunden von TK nach VF und umgekehrt überhaupt möglich ist.

    Fundstück des Tages: In 97535 Wasserlosen am Wasserhochbehälter nutzt O2 MOCN von Telekom und Vodafone am selben Standort. Beide haben je zwei Sektoren mit gleicher Ausrichtung (0°/150°). Von der Telekom sind beide freigegeben, von Vodafone nur der Nordsektor. O2 selbst ist mit GSM auf dem selben Turm vertreten.


    Gibt es getrennte Planungsabteilungen für TK- und VF-MOCN bei O2, die nicht miteinander sprechen oder wie kommt so etwas zu Stande?

    Beim Cellmapper stehen ja Angaben wie: max AVG Download Speed / max AVG Upload Speed.

    Auf die Werte würde ich nix geben, es gibt 2G-Standorte, die angeblich hunderte an MBit liefern... Es scheint aber so zu sein, dass die App den Datendurchsatz der Telefone "mitschneidet" und als Messwert an die Daten mit dranhängt. Da die App aber keine Ahnung hat, ob gerade ein Speedtest ausgeführt wird oder jemand nur Webradio hört und selbst wenn, ob und inwieweit der jeweilige Anschluss gedrosselt wird, ist das völlig wertlos.

    Die Frage wird dir wahrscheinlich konkret niemand beantworten können aber der Grund wird vermutlich in einem der folgenden Themenfelder zu finden sein:

    • Design/andere Bauform
    • Andere mögliche Bänder mit einhergehendem Einfluss auf die Antennentechnik/Abstrahlcharakteristik und damit der Bauform (siehe auch Punkt 1)
    • Anderer Hersteller (siehe auch Punkt 1)


    :)

    Im Zweifel einfach mal einen raushauen, aber OK. :D


    Wenn es damit zu tun hat, bin ich übrigens gespannt, wie du erklärst, dass es im 2,1-GHz-Band exakt umgekehrt ist:


    1&1 - 10 MHz Bandbreite - 240 Watt (und dazu noch einen größeren Antennengewinn, der Abstand der EIRP ist also nochmal größer)

    VF - 20 MHz Bandbreite - 92 Watt

    Nicht nur bei Vodafone sind die 3,5-GHz-Sicherheitsabstände deutlich höher. Habe aber derlei geringe Abstände bei 1&1 hier in Dortmund auch schon gesehen, von daher scheint es zumindest kein einmaliges Versehen zu sein.


    Während VF hier mit 228 Watt pro Kanal am Senderausgang beantragt, rechnet 1&1 nur mit 50 Watt bei vergleichbarem Antennengewinn. Im 2,1-GHz-Band sind die Verhältnisse dann umgekehrt, VF mit 92 und 1&1 mit 240 Watt:


    https://fragdenstaat.de/anfrag…07-20230828datenblatt.pdf


    Da ich mir nicht vorstellen kann, dass 1&1 mit einem Bruchteil der Sendeleistung der anderen Anbieter an den Start gehen will, vermute ich, dass sie beim Beantragen der Standorte wohl ein paar Werte anders interpretieren. Fragt sich dann nur, ob die Interpretation von der BNetzA genauso gesehen wird, oder ob da gerade ein Netz von "Schwarzsendern" aufgezogen wird...