Beiträge von el_emka

    Außerdem kann ich mir keine Privathaushalte vorstellen die wirklich einen 250 MBit/s brauchen.

    Stimmt, habe am Montag von 250 VDSL auf Gigabit-FTTH umgestellt. Singlehaushalt, zugegeben mit 100% Homeoffice.


    Hauptgrund für FTTH war (neben dem Telekomangebot des kostenlosen Ausbaus bis in die Wohnung) die besseren Pingzeiten beim Arbeiten. Gerade bei Datenbankanwendungen mit vielen kleinteiligen Transaktionen fällt das spürbar ins Gewicht. Dass die gelegentlich notwendigen großen Blobs mit ein paar hundert MB quasi instantan zur Verfügung stehen ist dann die Kirsche auf der Torte.


    Ein weiterer, privater, Punkt für das Upgrade ist, dass mein Cloudspeicher und mein Mailserver auch hier zu Hause steht und da habe ich zur Datenhoheit gerne mehr Upload. Die 40 MBit vorher waren nett, aber die 200 nominell (250 tatsächlich) sind schon besser und ich merke auswärts quasi nicht mehr, dass am anderen Ende eben kein Rechenzentrum steht.


    Ich bin sicherlich nicht das Maß aller Dinge, du aber auch nicht.

    Also die Karte spricht eine andere Sprache und bspw. am Flughafen Zürich habe ich im Cellmapper noch eine 2G-Sichtung von vor eineinhalb Wochen gefunden. Mir ist die Schweiz jetzt ein wenig zu weit weg, um es selbst zu prüfen, aber die Indizienlage scheint den Weiterbetrieb vereinzelter Stationen nahezulegen. Ich mutmaße mal, dass ansonsten ebendort Funklöcher aufträten.

    manche Firmen [...] Coworking Spaces

    Wie du schon sagst: Manche Firmen. Und selbst dann ist auch nicht gesagt, dass diese in vertretbarer Entfernung zum Wohnort liegen. Soll ja auch Menschen geben, die grundsätzlich aus der Ferne arbeiten.


    Coworking Spaces sind 'ne tolle Idee. Hast du mal geguckt, wo der Ort liegt? Dann doch lieber ein paar Jahre Cluburlaub mit Homeofficepaket, bezahlt aus der Portokasse...

    Worauf genau willst du bzgl Load Balancing hinaus? Das einzige, was mir bislang aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass ich bei aktiviertem 5G im Endgerät nur noch seltenst im Band 7 lande und quasi standardmäßig im Band 1 als Primärverbindung bin und nur in andere Bänder rutsche, wenn es nicht mehr verfügbar ist. Da B1 tendenziell weiter als B7 kommt, sehe ich letzteres nur noch sehr selten. Nicht falsch verstehen: B7 wird weiterhin aggregiert, aber B1 ist bevorzugter Anker.


    Aber das ganze Verhalten ist unabhängig davon, ob ich mit einer konventionellen oder in einer SRAN-Zelle verbunden bin.

    chefkoch01 Kenne im Freundeskreis mittlerweile niemanden mehr, der bei Vodafone ist. Waren alle schwer unbegeistert vom Netz und sind entweder zur Telekom (dienstlich, gab wohl einige Beschwerden übers Netz) oder zu O2 (privat).


    Ein Blick auf den CellMapper gibt das rote Trauerspiel hier ganz gut wieder. Allein schon die Tatsache, dass auf dem Unicampus kein einziger Standort steht, spricht Bände. (Telekom 2x, O2 3x)

    Wird das 5G denn auch genutzt ?

    Mit ist nicht ganz klar, worauf du mit der Frage hinaus willst, aber ich versuch's mal: Wenn du alle folgenden Fragen mit "Ja" beantworten kannst, dann lautet die Antwort "wahrscheinlich":


    • Telefon kann 5G auf 700 MHz mit LTE auf 1800 oder 2100 MHz aggregieren (sollte bei eigentlich allen 5G-fähigen Modellen der Fall sein, mag aber keine Prognose für Grauimporte aus Fernost abgeben)
    • O2 hat auf den LTE-Basisstationen, die als Anker in Frage kommen, den ULI gesetzt (heißt so viel wie: Diese Zelle kann als Anker für eine 5G-NSA-Verbindung genutzt werden, Telefon zeigt dann idR auch 5G an); dies scheint lt. CellMapper der Fall zu sein.
    • Dein Tarif lässt es zu (wenn nicht, sollte das Telefon auch zu keinem Zeitpunkt 5G anzeigen)
    • Das 700 MHz-Signal kommt bei dir an

    Einige Telefone haben einen mehr oder weniger aggressiven 5G-Akkusparmodus, der 5G so lange deaktiviert lässt, bis größere Datenmengen übertragen werden. Bspw. wird 5G bei einem. Speedtest erst nach ein paar Sekunden hinzugenommen.


    Da dir niemand die letzte Frage aus der Ferne beantworten kann, wird es leider nicht genauer.

    Kannst du gerne machen.

    Bin zwar nicht xeno6, aber die einzigen Standorte, die in Königshufen für 5G-Einstrahlung in Frage kommen, sind die 33391 am Autobahngrenzübergang und die 32321 in Ebersbach. Alle anderen dürften zu weit weg sein, um noch sinnvoll empfangbar zu sein. Aber auch die beiden stehen schon ein Eck weg, sodass jedes Gebäude sofort einen deutlichen Funkschatten erzeugen dürfte bzw. Indoor jenseits eines Fensters sehr schnell Essig ist. Der Blick auf die O2-Netzabdeckungskarte bestätigt die Hypothese fürs Erste.