Beiträge von el_emka

    Maximal reißereische Überschrift, bei der beim Durchlesen kaum mehr was übrig bleibt:


    Zitat


    Der Umsatz kletterte in den drei Monaten den weiteren Angaben zufolge um 8 Prozent

    Der bereinigte operative Gewinn (OIBDA) stieg um knapp 2 Prozent

    Nach Steuern erzielte das Unternehmen den weiteren Angaben zufolge einen überraschend starken Gewinnzuwachs von knapp 14 Prozent

    Ja, die Marge ist um knapp 2 Prozent gesunken. Von 30,9 auf 29,1 Prozent. Welcher Industriezweig sonst hat bitte solche Margen?


    Und der "Absturz" des Kurses in Höhe von etwa 5% sind wahrscheinlich im Wesentlichen Gewinnmitnahmen der letzten paar Monate, wo sich der Kurs seit etwa September/Oktober um 50% gesteigert hat.

    Da könnte ein Mitarbeiter des Netzbetreibers wohnen? Gerade eplus hatte das recht häufig, rundherum kein Netz, da wo ein Techniker oder ein hohes Tier wohnte, gabs einen Masten, vollausgebaut.

    Kirchhundem-Heinsberg war so ein Kandidat seinerzeit. E-Plus hatte UMTS ausgebaut, die anderen Funkloch. Ansonsten gab's zu der Zeit quasi kein grünes UMTS im Sauer- oder Siegerland (evtl ein UHS-Standort in Siegen, aber sonst nix).

    Da gibt es keine Eintrag. Hatte die Daten um 9:25 hochgeladen und um 10Uhr waren die Daten wieder weg

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Daten wieder erscheinen, wenn der Datensatz in irgendeiner Form nochmal "angefasst" wird. Sprich: Neue erfasst Datenpunkte, gelöschte Sektoren oder eine neu gesetzte Location. Die kann ruhig auch identisch mit der bisherigen sein.

    Jo, der Sender steht auch exponiert an einem Berghang. Ein paar hundert Meter weiter südlich werden 38,4m aufgerufen und hinterm Berg in Innenried, wo der fehlende Sektor deines Beispiels liegt, steht ein Mast mit nur einem Sektor ausschließlich für den Ort mit 37,7m.


    Dein Beispiel ist die seltene Ausnahme, denn wenn man mit <10m Höhe ordentlich versorgen kann, machen die Betreiber das natürlich. Denn auch ohne Strom drauf ist ein 10m-Mast günstiger als einer mit 40m. Deswegen hat O2 unweit deines Exemplars in Langdorf auch so einen gebaut (der übrigens noch ein schöneres Beispiel für dich gewesen wäre, weil er drei Sektoren hat). Aber auch der liegt auf einem Bergrücken.


    In Einzelfällen mag es mit der Größe also vielleicht hinhauen, aber die Statik- und Wartungsproblematik bleibt ungelöst.

    aber es gibt auch viele genehmigugnsfreie 10m Masten, Dachstandorte, Silostandorte, etc. die Alle nicht soviel höher sind

    Dir ist schon klar, dass ein 10m-Mast auf einem 30m-Silo insgesamt 40m sind? Der Dachstandort hier ums Eck hat 22,7 m und da ist nur ein Antennenträger, der kaum länger ist als die Antennen. Die Reichweite sind ein paar hundert Meter.


    Oder willst du deinen 10m-Mast auf einem Streugutkasten anbringen? Davon abgesehen bist du bei einer derart niedrigen Höhe auch beschränkter in deiner zulässigen Sendeleistung.


    Und unterschätz die Statik nicht. Die Masten müssen nicht nur die Last der Leitungen an einem heiteren Frühlingstag wie heute verkraften, sondern auch ein mehrfaches dessen bei Eisregen, der den Leitungen einen schweren Eispanzer verpasst. Wenn ich als Stromnetzbetreiber tausende solcher Masten aufstellen muss, dann werden die sicherlich nicht überdimensioniert.


    Es gibt genug ehemalige TV-Umsetzen, die mit den Antennen eines Anbieters statisch ausgelastet sind. Ein Mittelspannungsmast ist dagegen nicht kräftiger gebaut.

    Die meisten Funklöcher sind ja auch abseits der Siedlungsschwerpunkte, da würde es schon oft passen.

    Hier ging es um das Thema, warum in Österreich mehr Hochspannungsmasten genutzt werden als in Deutschland.

    Die generelle Installations- und Wartungsproblematik wurde dir schon weiter oben beleuchtet, weswegen du die Mittelspannungsmasten ins Spiel brachtest, du wirst dich sicherlich erinnern.

    Natürlich reicht die Höhe nicht immer, aber schon öfters. Vorallem wenn die Standorte ohnehin auf einem Hügel über den Ortschaften stehen.

    Die Höhe reicht seltenst, denn dann wären die meisten Masten die so gebaut werden, um die 30 Meter hoch. Außerdem dürfte die Statik auch weiterhin dagegensprechen. Und die Stromversorgung mal ganz außen vor gelassen, denn man kann sich ja nicht mal eben mit ner Wäscheklammer an die Leitung obendrüber hängen.

    Auch in Deutschlang gehörte E-Plus zu Veba und Viag Interkom wie der Name schon sagt zu Viag, und das sind doch die Vorgängerorganisationen von E.ON und Tennet.

    PreussenElektra (der Stromteil der VEBA) war nicht bundesweit aufgestellt, weswegen deren Infrastruktur prinzipbedingt nur (grob) im Nordwesten des Landes zur Verfügung stand.

    VIAG Interkom startete 1998 und die VIAG war ab 2000 aus der Nummer schon wieder raus. Da hatte man gerade mal die Hälfte der Bevölkerung in der eigenen Netzabdeckung, die tendenziell mehr über Dachstandorte versorgt wurde.

    Generell sind die Hochspannungsmasten auch eher abseits der Siedlungsschwerpunkte und auch nur teilweise in der Nähe von Verkehrsachsen. Im alpinen Teil Österreichs sammelt sich all dies natürlich in den Tälern...

    Und ich denke auf 20KV Mittelspannungsmasten kann man auch im eingeschalteten Zustand raufklettern, da würden ja theoretisch 20cm Mindestabstand ausreichen. Wenn ma die Antennen so montiert das mindestens 1m Abstand zwischen Antennenoberkante und den Leitungen ist, dann wäre ein Techniker der an der Unterkante an den Anschlüssen schraubt mit seinen Kopf eh noch mindestens 1,5m von den Leitungen weg.

    Einerseits dürfte da die Statik fraglich sein und andererseits frage ich mich, was Du aus der Höhe dann noch an Abdeckung generieren willst. Da ist man doch nur noch bei 10 Metern und die Dinger stehen meist in irgendeinem Acker herum...