Beiträge von el_emka

    Jo, der Sender steht auch exponiert an einem Berghang. Ein paar hundert Meter weiter südlich werden 38,4m aufgerufen und hinterm Berg in Innenried, wo der fehlende Sektor deines Beispiels liegt, steht ein Mast mit nur einem Sektor ausschließlich für den Ort mit 37,7m.


    Dein Beispiel ist die seltene Ausnahme, denn wenn man mit <10m Höhe ordentlich versorgen kann, machen die Betreiber das natürlich. Denn auch ohne Strom drauf ist ein 10m-Mast günstiger als einer mit 40m. Deswegen hat O2 unweit deines Exemplars in Langdorf auch so einen gebaut (der übrigens noch ein schöneres Beispiel für dich gewesen wäre, weil er drei Sektoren hat). Aber auch der liegt auf einem Bergrücken.


    In Einzelfällen mag es mit der Größe also vielleicht hinhauen, aber die Statik- und Wartungsproblematik bleibt ungelöst.

    aber es gibt auch viele genehmigugnsfreie 10m Masten, Dachstandorte, Silostandorte, etc. die Alle nicht soviel höher sind

    Dir ist schon klar, dass ein 10m-Mast auf einem 30m-Silo insgesamt 40m sind? Der Dachstandort hier ums Eck hat 22,7 m und da ist nur ein Antennenträger, der kaum länger ist als die Antennen. Die Reichweite sind ein paar hundert Meter.


    Oder willst du deinen 10m-Mast auf einem Streugutkasten anbringen? Davon abgesehen bist du bei einer derart niedrigen Höhe auch beschränkter in deiner zulässigen Sendeleistung.


    Und unterschätz die Statik nicht. Die Masten müssen nicht nur die Last der Leitungen an einem heiteren Frühlingstag wie heute verkraften, sondern auch ein mehrfaches dessen bei Eisregen, der den Leitungen einen schweren Eispanzer verpasst. Wenn ich als Stromnetzbetreiber tausende solcher Masten aufstellen muss, dann werden die sicherlich nicht überdimensioniert.


    Es gibt genug ehemalige TV-Umsetzen, die mit den Antennen eines Anbieters statisch ausgelastet sind. Ein Mittelspannungsmast ist dagegen nicht kräftiger gebaut.

    Die meisten Funklöcher sind ja auch abseits der Siedlungsschwerpunkte, da würde es schon oft passen.

    Hier ging es um das Thema, warum in Österreich mehr Hochspannungsmasten genutzt werden als in Deutschland.

    Die generelle Installations- und Wartungsproblematik wurde dir schon weiter oben beleuchtet, weswegen du die Mittelspannungsmasten ins Spiel brachtest, du wirst dich sicherlich erinnern.

    Natürlich reicht die Höhe nicht immer, aber schon öfters. Vorallem wenn die Standorte ohnehin auf einem Hügel über den Ortschaften stehen.

    Die Höhe reicht seltenst, denn dann wären die meisten Masten die so gebaut werden, um die 30 Meter hoch. Außerdem dürfte die Statik auch weiterhin dagegensprechen. Und die Stromversorgung mal ganz außen vor gelassen, denn man kann sich ja nicht mal eben mit ner Wäscheklammer an die Leitung obendrüber hängen.

    Auch in Deutschlang gehörte E-Plus zu Veba und Viag Interkom wie der Name schon sagt zu Viag, und das sind doch die Vorgängerorganisationen von E.ON und Tennet.

    PreussenElektra (der Stromteil der VEBA) war nicht bundesweit aufgestellt, weswegen deren Infrastruktur prinzipbedingt nur (grob) im Nordwesten des Landes zur Verfügung stand.

    VIAG Interkom startete 1998 und die VIAG war ab 2000 aus der Nummer schon wieder raus. Da hatte man gerade mal die Hälfte der Bevölkerung in der eigenen Netzabdeckung, die tendenziell mehr über Dachstandorte versorgt wurde.

    Generell sind die Hochspannungsmasten auch eher abseits der Siedlungsschwerpunkte und auch nur teilweise in der Nähe von Verkehrsachsen. Im alpinen Teil Österreichs sammelt sich all dies natürlich in den Tälern...

    Und ich denke auf 20KV Mittelspannungsmasten kann man auch im eingeschalteten Zustand raufklettern, da würden ja theoretisch 20cm Mindestabstand ausreichen. Wenn ma die Antennen so montiert das mindestens 1m Abstand zwischen Antennenoberkante und den Leitungen ist, dann wäre ein Techniker der an der Unterkante an den Anschlüssen schraubt mit seinen Kopf eh noch mindestens 1,5m von den Leitungen weg.

    Einerseits dürfte da die Statik fraglich sein und andererseits frage ich mich, was Du aus der Höhe dann noch an Abdeckung generieren willst. Da ist man doch nur noch bei 10 Metern und die Dinger stehen meist in irgendeinem Acker herum...

    Ja aber vielleicht ist sehr Sinnvoll das man solange es noch 2G bei o2 gibt, alle 1und1 Kunden ins o2-2G Netz per National-Roaming reinlassen tut da im Bereich um 900 Mhz dies kein Problem sein sollte. Und so zu etwa 100 Prozent Netzverfügbarkeit vorliegt bei 2G für 1und1 Kunden das wäre doch Was!!!!!!!!

    Angesichts der Tatsache, dass in Band 8 auch bei O2 immer mehr LTE ausgebaut wird und nur noch ein paar GSM-Randkanäle verfügbar sind, ist da jetzt nicht mehr so viel Kapazität am Start. Aber unabhängig davon umfasst das Roaming-Abkommen ja offenbar 2G und 4G, weswegen ja aus deiner Warte alles in Butter sein sollte, oder verstehe ich dich irgendwo falsch.


    P.S.: Ein Mangel an Satzzeichen ist dir zwar nicht vorzuwerfen, aber wenn du die etwas gleichmäßiger über deine Sätze verteiltest und nicht nur am Ende wiederholst, erhöht das die Lesbarkeit doch ungemein. :)

    Hinsichtlich fehlender Daten von Uploads habe ich folgende Erfahrungen gemacht:

    • Fehlen nur neue Zellen an bestehenden Standorten, scheint ein Neusetzen des Standorts ein DB-Update zu triggern, was die neuen Zellen dann anzeigt. Ebenso trifft das zu auf das Löschen einzelner Zellen eines Standorts (bspw. nach einem SRAN-Umbau von O2). Ob das Ändern des Standorttyps den selben Effekt hat, habe ich bislang nicht ausprobiert.
    • Fehlt der komplette Standort, hilft es i.d.R., die berechnete Lokalisierung wiederherzustellen. Dazu muss man einerseits die fehlende ID/Area kennen und darf andererseits keine Angst vor JavaScript-Debugging haben.

    Bei letzterem bin ich gerne behilflich, bei Bedarf gerne eine PN einwerfen.

    Und bei TCP/IP bremst ein niedriger Upstream dann auch schnell den Downstream, so das der Downstream dann garnicht ausgenutzt werden kann.

    Habe gerade mal lokal einen DSL-Speedtest am Rechner gemacht und komme auf 3,4 MBit Upstream für 278 MBit Downstream. Selbst wenn wir etwas pessimistisch rechnen, sind wir bei 1,5%. Selbst bloße 20 MHz Upstream-Bandbreite ohne 5G sollten mehr als genug sein.

    Der verlinkte Speedtest hat 640 MB "verbraucht", wobei ich die eigentlich nur mache, wenn ich das Gefühl habe, dass irgendwas hakt. Dieser Fall war eine Ausnahme, weil ich nach Tarifumstellung rausfinden wollte, wie die Drossel eigentlich genau eingestellt ist. Wie man am Datum sieht, habe ich den Test jetzt nicht speziell für Martyn gemacht. So weit geht die Liebe dann doch nicht ;-)


    Aber unabhängig davon, wenn ich im Sommer mein Büro in den Garten verlege, dann geht das an ruhigen Tagen mit wenigen Calls bei etwa 1 GB los, kann aber bis knapp in den zweistelligen GB-Bereich gehen. Das Telefon sollte dabei schon im Schatten liegen, wobei es seinerzeit aber wohl auch ohne Traffic in der Sonne den Not-Aus-Anker geworfen hätte. (War einer dieser 35°-Tage.)


    Hinsichtlich der Hardware bin ich seit Jahren zufriedener OnePlus-Kunde.