Beiträge von el_emka

    Ich kenne das Verhälnis jetzt nicht genau, aber ich würde mal schätzen das etwa ein Drittel der Telefonica-Kunden bei der Kernmarke o2 sind, das wären dann etwa 14,2 Mio. o2 Kunden. Davon sind vielleicht ca. 25% Schubladenkarten wie Grüne Loop Karten oder Genion Tarife ohne Fixkosten, bleiben ca. 75% aktive o2 Karten, also etwa 10,7 Mio. aktiv genutze o2 Karten. Und von denen haben wahrscheinlich auch ca. 80% ein begrenztes Datenvolumen ab dem gerosselt wird, und nur ca. 20% einen wirklich unbegrenzten Tarif, das macht dann etwa 2,1 Mio. o2 Kunden mit unbegrenztem Tarif.

    Waren die Würfel bei der Glaskugel dabei oder kosten die extra?


    Ein Blick in die von Telefonica veröffentlichten Zahlen: O2 hat zum Jahreswechsel bereits gute 2 Mio Prepaid-Schubladenkarten aussortiert. Weiterhin sind mehr als 60% der Gesamtkunden im Postpaid-Bereich. Leider wird es nicht weitergehend nach Provider aufgeschlüsselt, aber wenn man etwas Zeit in Recherche als in Kaffeesatzleserei investiert, findet man bestimmt auch ein paar Zahlen in den Bereichten der jeweiligen Provider, um ein realistischeres Bild zu bekommen. Ist nur etwas anstrengender als wahllos irgendwelche Prozentzahlen zu würfeln...


    Aber gut, irgendwie muss man ja auch 26 Seiten mit Spekulatius gefüllt bekommen.

    Das Foto dürfte von einem anderen Standort sein als der von der STOB. Auf dem Foto sind die n78er-Panels ja auch unterhalb angeordnet und in der STOB sind sie höher als die 1/7er.


    Davon ab zeugt es von beeindruckendem Optimismus seitens 1&1, auch noch Low-Band-Panels aufzuhängen, die bis auf Weiteres erstmal einstauben dürften...

    Für LTE800 mussten ja immer neue Antennen installiert werden.

    Öhm, nein? Mit ner passiven Frequenzweiche kann man 800 und 900 auf der selben Antenne parallel laufen lassen und wird auch so betrieben. Habe hier (wahllos) eine STOB der Telekom, die MB7/8/9/15/18/21/26 enthält. Komplettes Midband läuft auf 4x4 und die verwendete Antenne hat 2 Lowband- und 4 Midband-Ports. Die beiden Lowband-Ports decken 690-960 MHz ab. Damit laufen 11 Signale über 6 Antennen.

    Die beiden EGSM Blöcke sind aber am nächsten an GSM und der oberste PGSM Block ist recht nah an der Duplexlücke.

    Aber die vier mittleren Frequenzblöcke sollten RGSM definitiv nicht stören. Also wenn man es so gemacht hätte:

    Ich weiß ja nicht, wo du die Grafik hergezaubert hast, denn die tatsächliche Frequenzverteilung sieht etwas anders aus. Aber egal, da du ja in Hochfrequenztechnik durchaus bewandert bist, weißt du ja auch, dass so lustige Dinge wie Intermodulationsprodukte dritter Ordnung zweier Band-8-Signale auf 930 und 940 MHz eventuell eine Rolle spielen könnten.

    Mittlerweile ist das Thema eigentlich eher nebensächlich, weil es eigentlich ziemlich egal ist ob nur B20+n28 oder B20+B8+n28 aktiviert wird.

    Woher der Sinneswandel? Sonst warst du doch immer hinterher, dass es mehr Low-Band-LTE geben soll...


    Die freie Nutzung von Band 8 wäre so 2011 bis 2017 sehr intressant gewesen weil mit UMTS900 oder LTE900 ein billigerer aber wesentlich schnellerer Sparausbau möglich gewesen wäre.

    E-Plus hat UMTS900 getestet und für nicht gut befunden. Und ob ich jetzt ein 800- oder 900-MHz-Radio an die selbe Low-Band-Antenne hänge, dürfte keinen Unterschied machen. Außerdem hat GSM-R damals schon existiert und die Anzahl der entstörten Triebfahrzeuge lag bei 0.


    Die letzte Chance wäre die Frequenzauktion 2015 gewesen, da hätte man die Band 8 Frequenzen so vergeben können das jeder Anbieter mindestens einen uneingeschränkt nutzbaren PGSM900 Block bekommt.

    Der 900-MHz-Bereich wurde hinsichtlich der Nutzung bereits 2015 flexibilisiert, dass GSM nicht mehr vorgeschrieben war. Da die GSM-R-Einschränkungen alle Betreiber betreffen, gab es keine uneingeschränkt nutzbaren P-GSM-Blöcke.

    Ich würde sagen das die Telekom im Vertragskundenbereich überwiegend von den Geschäftskunden lebt.

    Ahja. 3,4 Millionen Unternehmen in Deutschland sorgen für den Großteil der 24 Millionen Mobilfunkvertragskunden der Telekom. Keine weiteren Fragen.


    Auf das Zahlengewürfel gehe ich mal nicht ein, denn diese Familiennummer gibt es jetzt auch noch nicht so lange.


    Naja, UMTS war schon teilweise deutlich besser abgedeckt.

    Ich habe FTTH so verstanden, dass es um die Anzahl der notwendigen Standorte, um eine vergleichbare Abdeckung zu erreichen geht und nicht um den aktuellen Ausbaustand.

    Nope. Ich habe hier im urbanen Raum (Großstadt mit 250.000 Einwohnern) an jedem Standort der umgebaut wurde, auch mit n78, immer n28 dazu.

    Biete in Dortmund 16x n28 zu 48x n78 (mit Überschneidungen). Die Tage gab es mutmaßlich die Nr. 49 mit n78, jedenfalls hab ich die SRAN-CellId gestern aus dem Zug empfangen und n78 ist in der STOB.


    Einigen wir uns darauf, dass regionale Unterschiede bestehen? :)