Beiträge von el_emka

    Abgesehen davon, dass die eigentlichen Bilder kaum größer als die Vorschauen hier sind (und es nichts mit dem Threadthema zu tun hat), würde ich sagen, dass das eher keine GSM-Installation ist.


    Wenn ich eine Glaskugel vor die Bilder stelle, würde ich auf analogen Zugfunk tippen. Wenn ich den Ort dazu nehme, rücke ich davon wieder ab, bleibe aber bei irgendwas Analogem.

    Wahrscheinlich wurde der Dritte MNC für das geteilte Netz genutzt und später die richtigen MNC via MOCN hinzugefügt.

    Die Netze waren bis einschließlich vergangenes Jahr komplett unabhängig. Derzeit werden die Netze regionsweise zusammengelegt und alle Standorte werden gemeinsam genutzt. Dabei werden die Standorte allerdings jeweils getrennt mit den jeweiligen Frequenzen aber der selben Hardware beantragt. Der dritte MNC ist erst dieses Jahr an den Start gegangen, den gab es vorher überhaupt nicht. Die beiden Betreiber-MNCs werden dann mutmaßlich wie hier bei MOCN signalisiert, weswegen man die Sender im Cellmapper unter verschiedenen Kennungen finden kann, je nach aufzeichnendem Modem.


    Mein Telefon zeichnet da jeweils den physischen Operator auf, weswegen ich da das ansonsten unbekannte 206-04er Netz geloggt habe, andere finden die Zellen (die überall neue CellIDs bekommen haben) aber auch unter den Kennungen von Orange und Proximus.


    Welches Netz ich letztes Jahr in Dänemark geloggt habe, weiß ich allerdings nicht mehr... Aber als weiteres Beispiel gibt es ja auch noch O2 und T-Mobile in Tschechien, die sich das Netz außerhalb Prags und Brünns per MORAN teilen, die aber augenscheinlich ohne zusätzlichen MNC auskommen.

    Nicht ganz. In Tschechien werden die Netze mit ihren originären MNCs ausgestrahlt (genauso wie bei Orange und T-Mobile in Polen).


    In Belgien wird eben ein dritter MNC als Netzbetreiber ausgestrahlt, warum auch immer, da es weder für MOCN noch für MORAN notwendig ist.

    Warum sollte es nicht so sein?


    Ich kenne die Situation in Hamburg nicht, aber wenn (zumindest im Untergrund rund um den Hbf) die Indoor-Technik nicht gemeinsam genutzt wird, dann kann so ein Aufkleber dem Feldtechniker helfen, die richtigen Antennen zu lokalisieren, wenn irgendetwas zu reparieren ist.

    O2 hat ja für Belgien 5G-Roaming im Netz von Orange ausgelobt, was ich im Nachhinein bemerkenswert finde, denn das Barring hat mich auch nach drei Versuchen gar nicht erst ins Netz gelassen (wahrscheinlich hätte es irgendwann geklappt, aber wenn man nur ne gute Stunde durchfährt ist es ja auch nicht sooo wichtig).


    Also blieb ich wie gewohnt im Netz von Base und habe beim Durchfahren von Antwerpen überrascht festgestellt, dass entgegen der O2-Liste auch hier 5G-Roaming möglich war. Allerdings konnte ich nur DSS in Band 1 feststellen und die Geschwindigkeit war jetzt nicht überragend.


    Für die Statistik: Es handelte sich auch hier um eine Multicard und eine weitere Karte aus dem selben Vertrag war (zumindest in den Niederlanden) auch kein Problem, wobei letztere nicht in 5G-fähiger Hardware steckte.


    (Leicht OT: Unabhängig davon ist mir aufgefallen, dass Cellmapper und Netmonster für die Telekom-Karte, die im zweiten Slot steckt und bei Orange eingebucht war im Raum Antwerpen das Netz 206-04 anzeigte. Eine kurze Recherche hat ergeben, dass der MNC von "MWingz", einem Joint-Venture von Orange und Proximus genutzt wird, die augenscheinlich etwas MOCN-ähnliches in Betrieb haben. Im Gegensatz zum hiesigen MOCN werden die jeweiligen Frequenzen getrennt genutzt, aber die Antennen wiederum gemeinsam.)

    Was diese seltsame Konstruktion angeht, ist das vielleicht ein (ehemaliger) Repeater der Telekom?

    Würde ich sogar ziemlich sicher bejahen. So ein "Rohr" hat eine starke Richtcharakteristik und da auf dem Corona-Haus eine Telekom-Makrozelle steht, sprechen die Indizien dafür.


    Die Antenne mit den Lochblechen ist auch typischerweise eine Feeder-Antenne für Repeater-Installationen (gab da mal ein Youtube-Video der Telekom zu einem Repeater in den Alpen oberhalb von Oberstdorf, wo eine solche Antenne zu sehen war). Die Bleche dienen hierbei zur Abschirmung gegen etwaige Rückkopplungen. Die Beschriftungen "GSM" und "UMTS" dürften da eher Rückschlüsse auf High und Low Band zulassen. Die Antennen als solche sind da ja dann doch technologieneutral. Wenn an den Indoor-Antennen auch bei den anderen Netzen starke Ausschläge zu sehen sind (jeweils mit der respektiven ID der Makrozellen auf dem Corona-Haus), dann dürften die Antennen hier für die Anbindung sorgen. Die vier Antennen sprechen ja auch eher dafür, dass da mehr als ein Netz und damit sowohl die Telekom als auch Vodafone hierüber anbinden.

    Einfach mappen. Meist ändert sich der TAC von allein. Manchmal taucht die eNB allerdings auch ein zweites Mal mit dem neuen TAC-Wert auf. Wenn man den neuen Pin dann nochmal neu platziert, werden beide Pins konsolidiert und taucht dann nur noch einmal auf.


    Hatte die Übung die Tage mit dem Sender in Vorderriß vollzogen, wo auf einen 38er-TAC gewechselt wurde, weil die Telekom da mit MOCN reingekommen ist.

    Heute zufällig in der Gegend entdeckt: die Telekom zu Gast bei Telefónica in Hattingen-Bredenscheid in der eNB 55077. Auch hier mit neuer 38er TAC: 38461 statt 36080.


    Ich weiß nicht, ob alle Sektoren genutzt werden oder nur der westliche, der das Wodantal versorgt. Östlich des Senders sollte die Telekom von der anderen Seite des Sprockhöveler Bachtals auch über eigene Abdeckung verfügen.

    Leider wird MOCN vom S20 FE mit SD 865 nicht korrekt geloggt

    Das ist jetzt eine Glaubensfrage, denn die formale Senderkennung (ECGI) im Broadcast ist die des jeweiligen primären Netzes. In dieser Broadcast-Nachricht sind dann noch die weiteren Netze, die hier bereitgestellt werden, hinterlegt. Im Falle von MOCN hier dann zusätzlich noch die 262-03 für O2.


    Von daher verhalten sich die Modems, die das Host-Netz anzeigen nicht unbedingt unkorrekt, sondern eher im Sinne des Standards.


    Spannend wäre noch die Frage, ob es eigentlich eNB-ID-Kollisionen zwischen den Netzen gibt, wo dann die MOCN-Zelle plötzlich einem Standort des Heimatnetzes am anderen Ende des Landes zugeordnet wird, wie man es manchmal bei Fehlerfassungen sieht.