Beiträge von el_emka

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Das ist Unfug ... wenn ich das mal so hart formilieren darf.


    Danke...


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    Aus vielen Beiträgen folgt der Wunsch nach Transparenz.


    Wird eine 7,2 MBit "Flat" verkauft und ergeben sich deren Einschränkungen nur bei einem mühsamen Studium eines Konvoluts an Klein(st)gedrucktem, halte ich genau das für das Problem.


    Sofern benannte Flats beworben würden z.B. mit eiiner Datenrate von 32 kbps (Geschwindigkeit, die grundsätzlich zur Verfügung steht) und dem Zusatz, die ersten 300 MB könnten mit 7,2 MBit genutzt werden, hielte ich das für transparent.


    Mir geht vor allem die Unehrlichkeit auf den Zeiger, dass das ja nur zu unserem Besten™ ist und nur dadurch die Netze stabil bleiben. Die Sprachflats, die in den letzten Jahren quasi zum Standard wurden, haben die Netze ja auch nicht aus dem Gleichgewicht gebracht.


    Ich weiß auch nicht, was daran verwerflich ist, als Kunde möglichst viel Gegenwert für möglichst wenig Geld in Anspruch nehmen zu wollen. Umgekehrt wollen die Netzbetreiber ja möglichst viel Geld für möglichst wenig Unkosten verdienen. Diese Situation kenne ich unter dem Begriff "Markt". Wichtig ist hier, dass der Gegenwert für jeden Kunden anders aussieht!


    Die Sprach- und SMS-Flat, die ich bei einem aktuellen O2 Blue zwangsweise aufs Auge gedrückt bekomme, hat für mich einen Gegenwert nahe null und für die angebotenen Mengen an ungedrosseltem Internet sind mir die Tarife dann schlicht zu teuer. Die Unmengen roter und magentafarbener LTE-Stationen auf dem Lande haben für mich auch einen überschaubaren Gegenwert, selbst wenn ich die Hardware dafür hätte, weil ich mich vornehmlich in urbaneren Gegenden aufhalte. Für andere mag das anders aussehen und deswegen werfe ich O2 ja auch nicht vor, dass sie die Tarife so schnüren oder der Telekom, dass ihre Tarife generell eher prohibitiv in der Preisgestaltung sind.


    Und für die wirklich datenintensiven Dinge nutze ich ohnehin kein mobiles Internet. Soviel Zeit habe ich gar nicht...

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    Original geschrieben von john-vogel
    Dafür hast Du dort dann so nette Dinge wie "Zzgl. 20 Euro Servicepauschale pro Jahr.".


    Öhm, nein?


    http://www.drei.at/portal/de/p…preise_3Supersimdata.html


    Egal, wo ich suche, finde ich nichts dergleichen und mir ist in all den Jahren auch noch nie eine Servicepauschale berechnet worden. Im Gegenteil, meine defekte SIM wurde einfach so kostenlos im Shop umgetauscht. (Kurzfassung: "Hallo!" - "Servus!" - "Meine Werkarten-SIM hat den Geist aufgegeben" - "Kein Problem, hier ist eine Neue. Schönes Wochenende noch!") Wenn ich überlege, was das hier in Deutschland immer an Diskussionen gibt, dass das jetzt aber 15 Euro kostet, weil ein SIM-Karten-Tausch gottgegebenerweise 15 Euro kostet.


    Und selbst wenn es diese Pauschale gäbe, wäre es immer noch eine echte Mobilflat ohne Drossel für 16,67 € pro Monat. Es geht mir auch nicht um den Preis, sondern einfach nur um die Tatsache, dass eine echte Mobilflat möglich ist. Mir ist auch klar, dass es die in der Kombination Base + ADAC Sicherheitsgurt hier für 50€ existiert, aber das ist vermutlich eher ein ungewolltes Nebenprodukt, denn dieses Faktum wird nicht wirklich beworben. Hier wird gerade von der Telekom beworben, wie toll schnell ihr Netz ist und was man da nicht alles an HD-Videos und sonstigem datenintensiven Kram machen kann. Dumm nur, dass dann nach einer Woche LTE-Rausch dann drei Wochen Drosselkater kommt. Kurzum: "Nur gucken, nicht anfassen"


    Und die "Funk ist ein Shared-Medium"-Keule retourniere ich mit "Das Internet ist ein Shared-Medium". DSL ab der Vermittlungsstelle übrigens auch. Die Datenraten dürften da gewaltig in die Knie gehen, wenn alle Teilnehmer, die an einem DSLAM hängen, gleichzeitig einen Download starten. Trotzdem käme niemand auf die Idee, aus Kapazitätsgründen eine Drossel einzuführen. Selbst die Telekom nicht, denn der geht es nur darum, vom Youtube-, Maxdome-, Watchever-, Lovefilm- und Wie-sie-alle-heißen-Kuchen ein Stück abzuschneiden, weil sie es können.

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    Original geschrieben von tellyman
    Aber der Anspruch kann technisch nur realisiert werden, wenn die UNternehmen auch die finanziellen Mittel zum Ausbau erhalten, da helfen auch keine 19,99 EUR. So ist das mal eben.


    Ich wiederhole mich nur ungerne, aber bspw. schafft es Drei in Österreich eine echte Mobilflat für 15€/Monat anzubieten und der britische Ableger Three das selbe für 15 Pfund/Monat. Und die Netze sind weder überlastet, noch schlecht ausgebaut. So ist das mal eben.

    Re: Frage bezüglich Multi-Card


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    Original geschrieben von dersonic79
    Kann man die Haupt-Sim zum Telefonieren und Simsen nutzen habe ein altes Handy aber Robust


    und dann die 1.Multi-Card für das Mobile Internet auf meinem Netbook Nutzen?????


    Natürlich kannst du das. Die einzige Einschränkung, die es hier gibt, ist, dass keine parallelen Gespräche möglich sind. Aber das wäre bei dir ja ohnehin nicht geplant. (Und vier Fragezeichen weniger hätten es sicherlich auch getan)


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    Gehe auch davon aus nur eine Rechnung kommt für Beide bzw. für die eventuell für die bis zu 3


    Simkarten bekommen!!!!


    Richtig, wobei ich mich frage, wozu die vier Ausrufezeichen dienen.

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    Original geschrieben von Motorolafan
    Also m. W drosselt 3 nach 2 4 6 GB auf genauso unbebutzbare 64.


    Ich zitiere mal von http://www.drei.at/webshop/pre…rifId=ATS0076&snId=C72633


    Zitat

    SuperFlat unlimitiert & ungedrosselt down: 10 Mbit/Sek. up: 4 Mbit/Sek. 15€/Monat
    SuperSpeed Flat unlimitiert & ungedrosselt down: 30 Mbit/Sek. up: 5 Mbit/Sek. 24€/Monat


    Und das ist kein Werbeversprechen, wir haben es im Januar erfolgreich im Skiurlaub ausprobiert, denn das ist Prepaid. Einfach in den Laden reingehen, SIM kaufen, rausgehen und ab dafür.


    Zitat

    Ich denke auch in Österreich ist sendemastbau einfacher,


    *hust* Topographie, Bevölkerungsdichte *hust*


    Der britische Ableger bietet "All you can eat data" an. Da gibt's im Kleingedruckten ein Limit von 1000 GB, was wirklich vernachlässigbar sein dürfte... Quelle: http://support.three.co.uk/srv…eUser?s_search=helpsearch

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    Original geschrieben von Motorolafan
    mobil Internet wurde mir reichen nur das Volumen nicht. Wäre eine Drossel beim mobilnetz bei z.b 256k wurde ich festnetz kündigen und das mobilnetz mehr belasten.... wenn das viele machen wird m.e. das mobilnetz kolabieren


    <ironie>Genau, und deswegen ist das Netz von Drei in Österreich ja mittlerweile komplett zusammengebrochen, weil sie ihre ungedrosselten Flatrates als DSL-Ersatz verkaufen.</ironie>


    Im Ernst: Bei der Drosselung geht es schlicht und ergreifend um nichts anderes als Profitmaximierung. Die technischen Hauptkosten sind komplett unabhängig von der Nutzungsintensität. Eine neue Node in der Landschaft wird nicht billiger, weil sie kaum genutzt wird. Die Strom- und Datenabfuhrkosten auf Netzbetreiberseite liegen im einstelligen Centbereich pro GB. Das heißt, zur Refinanzierung muss ich das Gut entweder künstlich verknappen, so wie es alle NB in Deutschland machen, oder ich haue das quasi unbegrenzt verfügbare Gut raus, wo es geht, um möglichst viele zahlende Kunden zu gewinnen.

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    Original geschrieben von 3g_handy
    LTE Ausbau kann es eigentlich nicht sein, bei der Bundesnetzagentur sind keine neuen Einträge (emf2) oder "Sonstige Funkanlagen" (emf3) in der Region hinzugekommen.


    Zwischen Eintrag und Aufbau/Aktivierung kann bei O2 eine gewisse Zeit vergehen. Habe hier in Dortmund einen Eintrag, der jetzt gerade seinen ersten Geburtstag feiert und von LTE ist hier noch nichts zu sehen. Ob schon neue Antennen da sind, kann ich evtl. heute Abend mal nachsehen.

    Re: Re: Re: Re: Unser Nehmercredo - grenzenlos?


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    Original geschrieben von KleinerMarcel
    Ich hatte da nochmal was editiert. Statt "Mobilität" meinte ich "online sein". Es soll bitte auch nicht so ankommen, dass jemanden vorgeschrieben werden soll, wie wann wo wie lange er online sein darf. Das muss jeder für sich selbst abschätzen.


    Für mich ist das Netz mittlerweile dermaßen allgegenwärtig, wie beispielsweise Strom. Es gibt ja immer noch Umfragen, in denen gefragt wird, wie oft man am Tag ins Netz geht. Korrekte Antwort für mich: 1x. Aber kein Mensch käme auf die Idee, zu fragen, wie oft man am Tag den Strom einschaltet. Und ich denke, dass es in Zukunft darauf hinauslaufen wird, dass das Netz einfach da ist, so wie Strom heute.


    Zitat

    Ich entziehe mich dem Internet ja auch nicht.


    Offensichtlich ;-)


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    Klar. Es geht mir ganz allgemein um den Stellenwert, den Menschen anderen Menschen zubilligen. Da ist meine subjektive Empfindung, dass dieser rapide gesunken ist. Ich habe jeden Tag mit Menschen zutun in der Altenpflege und lerne dabei einen großen Kreis hinter meinen Patienten kennen. Ich maße mir da auch an zu sagen, dass die Menschen heute miteinander anders umgehen, als vor 5 Jahren. Das wird vielmals nur noch auf das Nötigste reduziert. Eltern (Oma/Opa) <-> Kinder (Eltern) <-> Enkel (Kinder)


    Wobei ich da eher einen grundsätzlichen gesellschaftlichen Wandel sehe, den ich weniger auf das Internet beziehen würde.


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    Das zieht sich letztlich auch durch weitere Schichten. Wir unterstützen Kinder und Jugendliche beim Umgang mit Medien. Selbst da erfahren wir das täglich.


    Bei "Wir" im Sinne von "Wir als Gesellschaft" möchte ich opponieren. Die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen ist m.E. deutlich ausbaufähig. Das liegt sicherlich auch an überalterten Lehrerkollegien in den Schulen, die sich irgendwann aus der Entwicklung ausgeklinkt haben. Das soll jetzt nicht als Vorwurf gegen die Lehrer zu verstehen sein (da gibt es genug anderes zu bekritteln), sondern als ganz normaler Prozess des Älterwerdens. Irgendwann macht man einfach nicht mehr jeden Mist mit. Eine kurzfristige Patentlösung habe ich da jetzt leider auch nicht, zumal die bisherige Medienerziehung (ich spreche jetzt nur aus eigenen Erfahrungen) im geisteswissenschaftlichen Bereich angesiedelt war bzw. ist und die Technikaffinität dieser Lehrer doch eher unterdurchschnittlich war, womit das Kompetenzgefälle in der Klasse häufig verkehrt ist. Und im Elternhaus sieht es von der Altersstruktur prinzipbedingt ähnlich aus.


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    Ein Mensch hat heute einen Informationsinput pro Tag, den ein Mensch im 5. Jahrhundert in seinem Leben hatte. Nur so als Anmerkung ;) Und klar selektieren wir. Aber nicht jeder kann das und geht irgendwann darin unter.


    Ganz so krass würde ich das Verhältnis nicht ansehen, auch wenn die Lebenserwartung damals kürzer war. Das Filtern ist aber Teil der Medienkompetenz die dringend gelehrt werden muss.


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    An dieser Stelle auf Android und iOS.


    Also meine Androiden funktionieren auch offline wunderbar. Kalender und so werden lokal gehalten und bei der nächsten Möglichkeit synchronisiert. Bei Google Maps kann man mittlerweile Kartenbereiche im Voraus herunterladen. Der Rest meiner Nutzung basiert ohnehin auf dem Internet, weswegen ich mittlerweile eine kleine Sammlung ausländischer SIMs habe.


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    Sorry für das OT ;)


    Och, tokwa hatte die Thread-Idee und jetzt hier die Ethikdiskussion ausgerufen. Also alles noch On Topic. :p