Beiträge von el_emka

    Also die Netmonster-DB sagt "Rheinufertunnel", was mit drei Sektoren eher unüblich ist und die Abdeckung im Cellmapper passt auch nur teilweise.


    Die EMF-Karte kennt südlich des Rheinufertunnels einen Messstandort mitten auf der Straße und wenn man sich mit Streetview mal die Fußgängerbrücke anguckt, findet man zumindest zwei Sektoren, die da passen könnten: https://maps.app.goo.gl/ShsetmRvgibR7M4j8 und https://maps.app.goo.gl/PAiDziSdg6b8x9CGA


    Für den dritten Sektor würde ich spontan den Tunnel unter dem Maritim einwerfen, wo ich allerdings in Streetview nichts gesehen habe.

    Auch wenn das eher ein Thema für alle Netzbetreiber ist und nicht nur für die Telekom, aber durch geschickte Ausweisung von Kreisstraßen können die Landkreise jetzt den Ausbau gut steuern.


    Sie müssen nur auf die Idee kommen und sich nicht im Klein-Klein mit den jeweiligen Gemeinden verheddern...

    Aus Endkundensicht sehe ich keine nennenswerten Vorteile. Wenn man 27 regionale Oligopole durch ein europäisches Oligopol ersetzt, ist man als Kunde immer noch in einem Oligopol.


    Und welche Behörden sollen bitteschön die 270 Regulierungsbehörden sein? Die Zahl ist doch einfach nur das übliche Bürokratiebashing ohne Inhalt.


    Die Frequenznutzung in Europa ist schon seit langem einheitlich und nur die Zuteilung auf die Netzbetreiber ist national unterschiedlich. Dass die Frequenzverteilung in den USA einheitlich wäre, glaubt er hoffetnlich selbst nicht. Schon in Australien ist das 1800-MHz-Band im ländlichen Raum anders zugeteilt als im urbanen Raum.


    Außerdem hindert ihn doch keiner daran, in weiteren Ländern aktiv zu werden. Wenn ihm so viel daran liegt, dann kann er auch beantworten, warum in den Niederlanden T-Mobile in Odido umbenannt wurde und die Farbe Magenta komplett getilgt wurde. Dabei gibt es sogar einen unterbrechungsfreien Handover zwischen den beiden Mobilfunknetzen. Das wäre aus Kundensicht mal ein Mehrwert, den ich so bislang andernorts noch nicht gesehen habe und den man auch mal ins Schaufenster stellen könnte (und ggf auf andere Grenzen erweitern könnte). Aber nein, man jammert lieber öffentlichkeitswirksam über Bürokratie. Da kann ja jeder mitfühlen.


    Aber dann hinterher bitte nicht über so Schönheiten, wie die neue 1&1-Station in Düsseldorf-Flingern echauffieren, die ebenda die Gemüter erhitzt.

    Mal so als Frage, ist das normal das im LTE Layer so große Flecken als Neubau ausgegeben werden?

    Nein, augenscheinlich haben sie den Berechnungslauf mit anderen Grenzwerten ausgeführt. Der blaue Bereich ist pessimistischer gerechnet als vorher, der orangene optimistischer. Das gab es irgendwann schon mal und nach ein paar Tagen gab es einen korrigierten Layer mit den üblichen Grenzwerten.


    Am bemerkenswertesten finde ich da immer, dass das überhaupt möglich ist und nicht durch irgendeinen immer gleichen Cronjob ersetzt wurde, was man ja auch an den eher unregelmäßigen Aktualisierungen erkennt.

    Könntest du die mal einstellen?

    Sorry, ich habe die tatsächlich nur gesehen und habe sie nicht selbst. Man kann sich das im Endeffekt aber grob wie eine Flachdachinstallation vorstellen, wo dann am Mastfuß noch zwei Träger im 90°-Winkel zur Seite weggehen, um an drei Punkten eine Verankerung zu haben. Der Mast startet dann vom Boden aus und es gibt dann nur noch eine Dachdurchführung.

    So Dachsparren halten ja schon Einiges aus, aber eben auch nicht unedlich viel.

    Da liegt eine Fehlannahme zu Grunde. Die Masten sind idR nicht auf dem Dach befestigt, sondern auf dem Dachboden und gehen dann durchs Dach, habe letztens Mal Indoorfotos von so einer Installation gesehen. War sogar ein 1&1-Neubau.