Aus Endkundensicht sehe ich keine nennenswerten Vorteile. Wenn man 27 regionale Oligopole durch ein europäisches Oligopol ersetzt, ist man als Kunde immer noch in einem Oligopol.
Und welche Behörden sollen bitteschön die 270 Regulierungsbehörden sein? Die Zahl ist doch einfach nur das übliche Bürokratiebashing ohne Inhalt.
Die Frequenznutzung in Europa ist schon seit langem einheitlich und nur die Zuteilung auf die Netzbetreiber ist national unterschiedlich. Dass die Frequenzverteilung in den USA einheitlich wäre, glaubt er hoffetnlich selbst nicht. Schon in Australien ist das 1800-MHz-Band im ländlichen Raum anders zugeteilt als im urbanen Raum.
Außerdem hindert ihn doch keiner daran, in weiteren Ländern aktiv zu werden. Wenn ihm so viel daran liegt, dann kann er auch beantworten, warum in den Niederlanden T-Mobile in Odido umbenannt wurde und die Farbe Magenta komplett getilgt wurde. Dabei gibt es sogar einen unterbrechungsfreien Handover zwischen den beiden Mobilfunknetzen. Das wäre aus Kundensicht mal ein Mehrwert, den ich so bislang andernorts noch nicht gesehen habe und den man auch mal ins Schaufenster stellen könnte (und ggf auf andere Grenzen erweitern könnte). Aber nein, man jammert lieber öffentlichkeitswirksam über Bürokratie. Da kann ja jeder mitfühlen.
Aber dann hinterher bitte nicht über so Schönheiten, wie die neue 1&1-Station in Düsseldorf-Flingern echauffieren, die ebenda die Gemüter erhitzt.