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Original geschrieben von Latzel2
Ganz einfach:
Eine Minute von Mobil zu Mobil bedeutet eine Netznutzung von zwei Minuten.
Der IC berechnet sich laut deiner Aussage aus den Netzkosten dividiert durch die Gesamtzahl der Minuten.
Somit kostet eine Verbindung Mobilfunk -> Mobilfunk: 2 * IC zzgl. Umsatzsteuer, also rund 8 Cent pro Minute.
Aus dem Mobilfunk ins Festnetz sähe die Situation etwas anders aus: IC-Mobil + IC-Festnetz zzgl. Umsatzsteuer, also rund 5 Cent pro Minute.
Schön was du dir in meine aussage reininterpretierst. Aber das man eine Telefonminute doppelt zählt ist deine idee.
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Original geschrieben von Nomade
Ich vermute, es geht auch um das IPhone.
das gibts ja auch vertragsfrei.
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drosselt fyve mittlerweile eigentlich tatsächlich die geschwindigkeit bei verbrauchten datenvolumen?
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Original geschrieben von BaBaNisTic
freunde was meint ihr zur diesem Angebot hier... mit Schwerbehindertenrabatt + Online Rabatt + Apple iphone4s 16GB
Bin zur zeit bei Simyo und bezahle auch jeden Monat so um die 50€, würde sich das Vodafone mit bisschen zuzahlung für den Vertrag für mich lohnen auch vom Qualität her???
http://s14.directupload.net/images/111203/l9k7sq6n.jpg
Alles anzeigen
hmm, simyo hat doch bei 40€ denKostenairbag oder nicht, wie kommst du da auf 50€ monatlich?
Ansonsten halte ich das für kein besonderes angebot. Schon alleine 24 monate vertragslaufzeit + iPhone mit simlock sind für mich ein no-go
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Re: Hübscher Vergleich
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Original geschrieben von Moskauinkasso
.... in der Welt der Wohnungsvermietung gibt es ja bekanntlich auch Mietnomaden, wäre die auf den MF-Bereich übertragene Begrifflichkeit dann auch für "Standleitungs-Nutzer" usw. passend?
Eben für die Zeitgenossen, die mit ihrem Nutzungsverhalten übliche Standards sprengen und somit die ganze Vermieter-Kalkulation torpedieren.
Die Frage ist nur, wie hier schon angeklungen, ab wann ist man wo "Mietnomade" und wie viele solcher Kunden werden vorab einkalkuliert?
Der Unterschied ist das man als vermieter vielleicht bei jeden 100. mieter pech hat und einen mietnomaden erwischt. Dieser eine sprengt dann aber die kalkulation komplett. Die meisten vermieter werden niemals einen Mietnormaden haben.
Ein netzbetreiber hingegen hat erfahrung und statistische größen. Er weiß wie viele seiner kunden eine Flatrate exzessiv nutzen. Man kann es laso vorher mit einberechnen. Was auch schon gesagt wurde: Abgesehen von den ICs sind die kosten der Netzbetreiber relativ fix. Vielnutzer verursachen also nur geringfügig mehr kosten, abgesehen von den ICs halt.
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Original geschrieben von hrgajek
Das ist leider ein Trugschluß. Mobilfunk ist heute nichts anderes als eine große Daten-Pumpe. Die Unterscheidung zwischen Telefonie (Sprache), SMS, MMS oder Daten gibt es längst nicht mehr. Da werden Daten über Multiprotokoll-Vermittlungssysteme geschaufelt.
Auch im Festnetz ist es längst genauso.
Und dann kommt dazu, daß mobile Datenkunden nicht gewillt sind, die wahren Preise alleine zu bezahlen. Das ist alles eine riesige Mischkalkulation.
Ein 1 Cent Discounter wäre vielleicht möglich, würde aber von den "normal" bezahlenden Kunden mit subventioniert. Vergleiche es mit der Billigfliegerei.
Bei der Preiskalkulation der Provider mag das zutreffen, aber doch nicht bei der festlegung der ICs. Die BnetzA kalkuliert doch nicht die Datenaufrüstung in die ICs mitrein, wohlwissend das die Provider die eh seperat vermarkten und abrechnen. Das da viel quersubventioertniert wird mag stimmen, aber es widerpsricht nicht meiner aussage. Eher im gegenteil, das die Endkundenpreise längst nicht mehr so sark am IC-orientiert sind, zeigt ja das die entweder sehr viel gewinn gemacht wird, oder eine umverteilung stattfindet. Am ende ist es wohl eine mischugn aus beidem.
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Daraus ließe sich schlussfolgern, dass ein Gespräch, welches in einem Mobilfunknetz beginnt und in ein Mobilfunknetz terminiert wird, brutto mindestens 8 Cent pro Minute kosten muss um gerade kostendeckend zu sein.
Ich weiß nicht wie du dadrauf kommst, aber aus meinen zitierten satz lässt sich das bestimmt nicht schlussfolgern.
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Original geschrieben von hrgajek Die reinen Verbindungskosten (was ja Interconnect ist) reichen aber für die Kostenbetrachtung nicht aus!
Da kommen noch Strom, Techniker, Hotline, Shops dazu, die kosten immer das gleiche, ob nur 1 Kunde oder 1 Million Kunden aktiv telefonieren. (Ich unterstelle, daß der Anbieter ein bundesweit flächendeckendes Netz aufgebaut hat)
Dann muß neue moderne Netztechnik für die Zukunft installiert werden. Die gibts auch nicht geschenkt. So ne Station kostet locker 50-200.000 Euro, wenns reicht.
Hmm, also ich dachte immer das funktioniert so:
IC-gebühren sind keine verbindungskosten, sondern einnahmen. Bei der festlegung der ICs guckt sich die BnetzA nur den Netzbetrieb an, nicht das Endkundengeschäft. Also sind ICs einnahmen. Oder zur verdeutlichung: Würde bspw. e-plus sein Endkundengeschäft verkaufen und zum reinen Netzbetreiber werden, würde man keine ICs mehr an andere zahlen, sondern nur noch welche bekommen. Die IC einnahmen wiederum sollen den netzbetrieb decken. Dazu gehören auch Stromkosten, Techniker etc. Das muss man also nicht aufaddieren.
Um die ICs auszurechnen guckt man sich also die "Netzerhaltungskoten" an und teilt sie auf alle vertelefonierten telefonminuten auf. Weswegen die ICs auch ständig sinken, weil immer mehr telefoniert wird.
Die moderne Netztechnik wiederum sollte dabei AFAIK garnicht in den ICs auftauchen, weil es dabei ja fast ausschließlich um mobiles Internet geht. Welches keinerlei regulierung unterliegt.
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Ich bleibe auch bei meiner annahme das wir mit smatphones + LTE in zukunft zu sehr viel billigeren preisen voipen können. Schon alleine deswegen verstehe ich nicht warum die Netzbetreiber so auf ihren Strukturen beharren. Sie wären sehr viel besser beraten keine einzelnen tarife für verschiedenen Flats, SMS und daten anzubieten. Sondern einfach drei bis vier tarife die jeweils alles, nur in anderen mengen, enthalten. So würde man verhindern das Kunden in zukunft auf voip ausweichen (wie es jetzt schon bei instant messaging vs. SMS der fall ist). Mir solls nur recht sein, aber die Netzbetreiber werden sich keinen gefallen tun mit diesen hohen variable kosten. Die befördern ja geradezu ein ausweichverhalten der nutzer.
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Original geschrieben von ChristinaT
Wenn man einigen TK-Foren glauben darf, steht Eplus nicht im Verdacht deutschlands bester Datenanbieter zu sein - der TK-Journalist Henning Gajek hatte in seinem Blog die Zahl von ich glaube 43% Marge bei Eplus angegeben (wenn ich falsch liege möge man mich korrigieren) - "bedeutungslosigkeit von Telefon und SMS tarifen" sieht, glaube ich, anders aus.
Sie werden zunehmend bedeutungsloser. Ich behaupte nicht das sie das schon wären 
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Original geschrieben von harlekyn
Was glaubst du wohl, warum die Netzbetreiber im Kleingedruckten ihrer Tarife die Nutzung von Instant Messaging schon seit langem untersagen?
Irrelevant
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Original geschrieben von harlekyn Denen ist sehr wohl bewusst, was fuer eine Cash Cow sie mit den SMS haben und welche Bedrohung da draussen lauert.
Warum wiederholst du was ich geschrieben habe?
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Auch ohne Preissenkung holen sich die Kunden ja ihre ersparnisse. Mein SMS aufkommen ist in den letzten 16 monaten rapide gesunken. Also seit dem ich ein iPhone habe. Immer mehr leute haben auch ein smartphone und mit Whatsapp gibts gratis SMS. Seit neusten noch iMessage dazu und selbst notorische IM verweigerer können umsonst angeschrieben werden. WhatApp händelt mittlerweile eine milliarde Nachrichten am Tag und die Netzbetreiber mussten teilweise schon ihre Umsatzprognosen senken deswegen.
Fast ein Jahrzehnt haben sich die Netzbetreiber das Mobile Internet herbeigewünscht und haben erst gemerkt das es nichts gutes für sie bedeuted, als es schon zu spät war. Instant messaging, milliardenbeträge für den Netzausbau und die dicken gewinne machen Apple, Samsung und Google.
Durch die zunehmende bedeutungsosigkeit von Telefon und SMS tarifen werden die Preise der NB plötzlich viel leichter vergleichbar und hätten die NB nicht diese grausamen 24monats fesseln und subventionierte geräte, würde es wohl noch viel schlimmer um sie stehen. Mir ist es insofern mittlerweile egal wann und wie schnell die Minutenpreise fallen.
Mich würde es auch nicht wundern wenn mit LTE auch mobiles voipen populär wird, natürlich an den Kassen der Netzbetreiber vorbei. Wenn die Netze mitmachen ist die technische umsetzung fast so einfach wie mit nachrichten bei WhatsApp und die Nutzer werden es ziemlich schnell lieben, den hohen Minutenpreisen sei dank.