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Beim Netzausbau sollte 1&1 an orten wo Vodafone aus den letzten Loch pfeift (Überlast) priorisiert ausbauen. Natürlich muss man erstmal die Auflagen erfüllen, denn irgendwann verliert sogar die Bundesnetzagentur die Geduld. Das Ziel 25% bis 2025 sollte 1&1 vorzeitig erfüllen um das Vertrauen zurückzugewinnen.
Wenn sie bisher die Auflagen nicht erfüllt haben, werden sie es sicherlich nicht vorzeitig schaffen. Wir haben Mitte 2024.
Der Vorschlag, ergänzend zu Vodafone auszubauen, wäre sinnvoll. Vielleicht passiert das tatsächlich durch Vantage Towers, die bauen ja beide Netze und Vodafone wird ein Interesse daran haben, das bereits überlastete Netz nicht noch weiter zu belasten.
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Rakuten wurde ja schon halb von 1&1 gecancelled. Zumindest wurde sogar die Pressemeldung im Nachhinein verändert.
Allein dieses Vorgehen spricht doch schon für die Sprunghaftigkeit in den Beziehungen von 1&1.
Also könnte man einerseits festhalten, dass sie bis heute keinen richtigen Plan haben, wer nun für was zuständig ist.
Andererseits muss das nicht zwangsläufig negativ für den Netzausbau sein.
Das (bisherige) Ergebnis spricht letztlich für sich.
https://www.golem.de/news/open…1-netzes-2403-183156.html
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Das ist genau das Problem bei 1&1.
Jeder Standort braucht zwingend einen Glasfaseranschluss. In Großstädten auf modernen Gebäuden ist das kein Problem.
Aber selbst ältere oder leerstehende Gebäude fallen damit für 1&1 raus, sofern diese nicht mit Glasfaser versorgt sind.
Und außerhalb wird es nochmal schwieriger. Wenn man im Zweifel erst eine neue Leitung legen muss, wird es schnell unwirtschaftlich.
Wie dieses Netz je selbstständig laufen soll, frage ich mich immer mehr. Da müsste schon ein Investor mit richtig viel Geld hinzukommen, vielleicht spekuliert Dommermuth genau darauf.
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Dazu braucht es in erster Linie einen einen vierten Netzbetreiber, der von der Konferenz ernst genommen, und nicht ausgelacht wird.
Eben, jetzt haben die etablierten Netzbetreiber und deren Anbieter/Marken doch eher ein neues Argument für ihre Netze dazugewonnen:
"Bei uns kommt es nicht zu tagelangen Ausfällen und unsere Kommunikation ist dahingehend auch viel besser, wenn es temporär oder regional mal Probleme gibt."
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Die reine Abdeckung ist hier (S-H bei Hamburg) bei o2 ziemlich gut, indoor teils besser als Telekom. Problem ist aber B20, welches oft überlastet ist.
Hier sehe ich auch den Unterschied zu Vodafone, welche eine bessere Leistung bei teils schlechterer Abdeckung liefern.
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Der Grow bekommt vielleicht einen neuen Slogan: Surf mehr und verbrauche weniger.
Je mehr man surft, desto weniger wird berechnet 
Was zeigt das iPhone an verbrauchten Volumen an?
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DeutschlandSIM wurde zuletzt nur „aktualisiert“ als 5G dazugekommen ist. Sonst bleibt alles beim alten mit sehr unattraktiven Preisen. 20 GB für 19,99€ und dann nur national nutzbar 😵💫 Die Marke ist wohl nur noch da, weil DeutschlandSim Kunden von gewissen eingestellten Marken geerbt hat, soweit ich weiß.
Wie gesagt, ich persönlich könnte mir vorstellen, dass man einfach mit dem "national" und "Deutsch" (inkl. Deutschlandfarben) eine bestimmte Zielgruppe erreicht - die sollen von mir aus gerne mehr zahlen. Ansonsten hätte man die Kunden einfach an WinSim oder sim.de übergeben können.
Da hast du absolut recht. Und fair ist der Tarif auch noch. Kann man sich echt manchmal nicht erklären, das die Marke ausgerechnet von Vodafone kommt. Aber hier scheitert es bei Drillisch: fehlendes Personal.
An SIMon mobile arbeitet bei Vodafone direkt ein zirka 20-30 Köpfiges Team (der Support ist da nicht mal reingerechnet, weil der der von Lidl Connect in Schwedt ist). Drillisch hat möglicherweise so viele Leute dafür, aber eben nur für alle Marken zusammen. Und da ist eben nicht die „Manpower“ da um so „verschiedene“ Marken mit Tarifen zu bauen. Zumindest nicht mit diesem Dschungel an Marken. Die Markenwebsiten dienen ja im Grunde nur als „Ebay-Verkaufsplattform“ für Tarife, nicht viel mehr und auch nicht viel weniger.
Das hätte ich nicht gedacht, dass da so viele Menschen hinter stehen. Respekt, das erklärt aber auch, warum die Marke so stimmig und durchdacht ist. Und alles funktioniert. Hätte so etwas auch eher von Telefonica erwartet, zumal die ja schon einmal einen Waschbären (Roccy?) hatten.
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Wobei ich mich bei letzteren Frage, warum 1&1 Drillisch nicht vorläufig „Kündigung vormerken“ ohne telefonische Bestätigung wie auf der Website via Kündigungsformular macht um das Personal zu schonen.
Das wäre aus Sicht von 1&1 ja der Worst Case. So kann man den Kunden mit zweifelhaften Argumenten noch überreden, zu bleiben.
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Sowas wie SIMon aufzuziehen würde bei so vielen Marken die Drillisch hat aus Personalsicht wohl nicht aufgeben. Immerhin lässt Vodafone von eine Werbefirma immer wieder Spots mit dem Waschbären erstellen, der Support muss im Grunde im „Waschbären-Speech“ schreiben usw.
1&1 hat da sicher keine Ambitionen, da was zu ändern, denn offenbar funktioniert es so. Was aber unbedingt gemacht werden sollte: ein paar Marken müssen langsam eingestellt werden:
simplytel, Deutschlandsim, discotel, yourfone, refurbished-Handys
refurbished Handys suchen aber eben wieder viele Menschen, weshalb diese Marke schon irgendwo Sinn ergibt.
Bei dem Rest gebe ich dir Recht, wobei DeutschlandSIM noch eine ganz bestimmte Zielgruppe ansprechen könnte, zu schade ist man sich bei 1&1 sicher nicht, auch dieses Klientel gezielt anzusprechen.
Der Waschbär ist genau das, was ich heutzutage vermisse. Mich persönlich spricht die Sprache nicht besonders an, aber die Marke ist ein Unikat und dazu kein schlechtes (zumindest tariflich und in Bezug auf App, Kundenservice).
Und bei Vergleichssuchmaschinen taucht ja Drillisch zigmal mit verschiedenen Markennamen auf. Und je öfter die eigene Marke auftaucht, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Kunde bestellt.
Das ist ja genau der Sinn dahinter, die Marken heißen ja nicht umsonst alle so.
Man sucht eher nicht nach einer Farbe (Blau), wenn man einen Mobilfunkanbieter sucht, nach einem deutschen Vornamen (Simon) oder nach der chemischen Bezeichnung für Sauerstoff (o2).
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ja indirekt hat E plus den Anstoß gegeben, indem es Tarife vereinheitlicht hat und auch die Idee der Allnetflat kam von Base.
Aber das drum herum, Gesicht der Marke wurde bei Eplus ebenso ganz gross geschrieben.
Den Charakter der Marke hat man aber als Unwichtigkeit arglos über Board geworfen, damit die Identität gestohlen.
Man hat die Seele der Marke herausgerissen.
E-Plus hatte zwar ähnlich wie bei Drillisch oftmals dieselben Preise, aber das Gesicht der Marke war eben der zentrale Unterschied im Gegensatz zu Drillisch heute.
Base mit der Blume und den optionalen Flats als Vertrags-Marke (Prepaid gab es aber auch), simyo war "einfach einfach" usw.
Drillisch geht es ja nicht um verschiedene Marken im Sinne einer Zielgruppe, sondern um die verschiedenen Begriffe, nach denen ein potentieller Kunde sucht.
Zur CyberWeek findet er CyberSim, zum BlackFriday BlackSim usw.
Es geht eben nicht mehr um verschiedene Zielgruppen wie damals bei E-Plus.