Ich verstehe zwar das Problem bzw den Ärger, aber rechtlich würde ein Gericht wohl zugunsten von Freenet entscheiden (wenn man es drauf anlegt).
Zum Einen hat jedes Smartphone die Möglichkeit, Datenroaming zu deaktivieren. Wenn man also weiß, man befindet sich in grenznähe zu Nicht-EU-Ländern, KANN man sich vor solchen Kosten selbst und einfach schützen. (Zusätzlich zur Wahl zwischen manueller und automatischer Netzwahl)
Dazu kommt, dass die deutschen Netze wenig bis keinen Einfluss auf die Reichweite des ausländischen Netzes haben. Also liegt es auch hier nicht in der Verantwortung von Freenet.
Die Zustellung der Info-SMS habe ich teilweise im Flugzeug, teilweise auf dem Weg zum Gate und teilweise erst einige Stunden nach Ankunft im Ausland erhalten. Auch hier gibt es keinen rechtlichen Anspruch. Du als Kunde stimmst der Preisliste ja bei Vertragsabschluss zu, nicht erst nach Erhalt im Ausland.
Dann kommt noch dazu, dass es ja einen Kostenschutz von 60€ gibt, womit der Verbraucher zusätzlich vor ungewollt hohen Kosten geschützt ist.