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Nein, LTE-A (LTE Advanced) ist eine Weiterentwicklung von LTE (Long Term Evolution). Kein Netzbtreiber auf der Welt hat in einem Band (z. B. B3, also 1800 MHz) z. B. 50 MHz Bandbreite, was dafür sorgt, dass, wenn er mehr Kapazität bereitstellen möchte, er verschiedene Bänder bündelt, was dazu führt, dass das Endgerät auf meheren Bändern/Frequenzen gleichzeitig funkt. Diese Trägerbündelung bedeutet, bildlich gesprochen, dass das Netz Dir mehrere Spuren zuweist, welche Dein Endgerät zum Empfangen (derzeit bei VF bis zu 5;perspektivisch 7-8) nutzen kann (beim Senden geht das derzeit maximal mit 2 Bändern) nutzen kann. Man schaltet einfach verschiedene Frequenzen zusammen.
Langsam kommt Licht ins Dunkel. LTE-A ermöglicht es, mehrere Frequenzen zu bündeln zu einem Down-/Upload. Das Gerät und die Antenne funken regulär, nur eben auf mehreren Frequenzen gleichzeitig. Insgesamt lassen sich so mehr Nutzer versorgen, wobei einige ja keine LTE-A fähigen Geräte haben werden und dann wieder klassisches LTE über z.B. nur die 1800 Frequenz nutzen, richtig?
LTE-A bündelt z. B. 10+20+20 MHz Bandbreite aus verschiedenen Frequenzbereichen. LTE-A braucht nicht mehr MHz als LTE.
MHz = Bandbreite = Anzahl der Spuren auf der Autobahn? Also vereinfacht: 10MHz - eine Spur, 20MHz - 2 Spuren. usw. Da aber kein Betreiber mehr als sagen wir 30MHz pro Band/Frequenz zur Verfügung hat, ist er auf die Weiterentwicklung angewiesen (LTE-A, 5G), welche dann im Beispiel dem selben Verkehrsfluss noch zwei weitere Spuren über oder unter der regulären Autobahn zur Verfügung stellt. (Sofern das Auto die Anforderungen erfüllt)
MIMO--> Beschreibt die Antennentechnik und steht für Multiple Input Multiple Output.
LTE-A--> Bündelung mehrer Frequenzen/Frequenzblöcken(nur, wenn 2 Bereiche innerhalb eines Bandes bezeichnet werden sollen).
MIMO ist doch aber zwingend als Technik erforderlich, wenn man mehrere Frequenzen bündelt oder steht das "Multiple" hier für etwas anderes?
Also wenn ich es richtig verstehe, bezeichnet LTE-A einen Entwicklungsstand der Frequenznutzung, während MIMO die Technik darstellt, die den Entwicklungsstand ermöglicht.
Aber so ganz blicke ich das noch nicht..Kann MIMO auch für andere Standards wie 3G genutzt werden und hier die verschiedenen Frequenzen bündeln? Quasi 3G Advanced.
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Ich will wahrscheinlich zu Ja! mobil oder EDEKA wechseln. (Ja! Mobil gleiche Preise wie jetzt bei Aldi) Im Moment bekomm ich von Ja! 25,-€ Gutschrift, die werd ich sicher nicht mehr bekommen, wenn die Portierung billiger wird. Somit bringt es mir wenig zu warten. D1 ist mir einfach am sympatischsten. Hatte schon mal D1 und war recht zufrieden. Mit D2 hab ich wenig Erfahrungen, hab aber auch nicht unbedingt sehr viel gutes drüber gehört.
Zum Einen denke ich, dass es zumindest erstmal weiterhin einen Bonus geben wird (dann ggf. geringer) und zum Anderen sparst du das Geld ja nicht. Du bezahlst Aldi Talk 25€, die dir ja! dann wiedergibt. Wenn du Aldi Talk wenig - nichts bezahlen musst und dennoch einen Bonus bekämest, würde sich ggf. abwarten lohnen.
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Der Betreiber setzt an Orten mit hohem Datenverkehr mehrere Frequenzen ein. Z. B. 800+1800+2600 MHz, welche mit LTE-A gebündelt werden. Macht dann pro Antennensektor z. B. 375 Mbit/s (50 MHz Bandbreite mit 256-QAM).
Der Betreiber braucht dann mehr MHz
Den Zusammenhang verstehe ich noch nicht ganz. Also kann LTE-A die verschiedenen MHz bündeln und somit über einen Standort eine bessere Geschwindigkeit bzw. Reichweite (Nutzer) erreichen? Die Technik selbst benötigt sozusagen also einfach mehr MHz, wobei der Betreiber dabei eine zusätzliche Antenne spart? (Rechnung: Auktionskosten gegenüber höherer Anzahl an Antennen?
Die Bündelung selbst fasst verschiedene Frequenzbereiche zusammen und funkt dann auch auf allen mit verbesserter Effizienz oder bin ich da völlig falsch davor?
Wenn man größere Ambitionen gehabt hätte, dann wäre man auch noch bei 1500 MHz (Band 32) in die Vollen gegangen. Weil die Datenvolumina, welche durch die Netze der dt. Netzbetreiber fließen im europäischen Vergleich pro Nutzer gerechnet lächerlich gering sind, muss man lange nicht alle Frequenzen bringen. Mit 4x4 MIMO kann man noch mehr Kapazität bringen. So kann man auch mit wenigen Frequenzen und wenig Bandbreite viel erreichen.
Die Bänder bezeichnen also die Frequenzbereiche, die tatsächlich genutzt werden? Inwiefern unterscheidet sich MIMO von der LTE-A Bündelung? Bei LTE-A werden mehr MHz benötigt, während 4x4 MIMO die Antennen selbst effizienter nutzt?
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Erstmal vielen Dank für deine ausführliche Erklärung. 
So wie ich das verstanden habe, ist also die MHz bzw GHz Zahl Indikator für die Last, die über diese Frequenz transportiert werden kann.
Insofern benötigt ja der Anbieter mit den meisten Kunden bzw. dem größten Datenfluss auch die meisten Blöcke, richtig? Dies hängt dann allerdings auch von der Maximalgeschwindigkeit ab, die der Anbieter anbieten möchte.
Wenn Anbieter T also mit hohen Geschwindigkeiten werben (natürlich auch anbieten) will, braucht er mehr MHz/GHz, damit gerade in den Städten eine Super-Autobahn gebaut werden kann, bei der selbst im Feierabendverkehr noch alle mit 100km/h surfen äh fahren können. 
Im Idealfall setzt er dann hierbei auf MIMO-Zellen, die quasi doppelt soviel Leistung bieten wie die herkömmlichen Zellen, richtig?
Bezogen auf unseren deutschen Markt interpretiere ich das so, dass Telekom und Vodafone deshalb mehr MHz / Blöcke benötigen, weil ihnen die Maximalgeschwindigkeit wichtig ist. (Wie sinnvoll bzw. aussagekräftig diese Zahl dann in der Realität sind, sei mal dahingestellt) Nach Kundenzahl (und Datenvolumen?) hätte Telefonica ja bei der letzten Auktion am meisten kaufen müssen. Da diese aber der "Discounter" unter den drei Anbietern ist, kauft sie nur die vermutlich notwendigen Blöcke, um ein funktionierendes Netz anbieten zu können (nicht mehr und nicht weniger).
Und um den Bogen wieder zurück zum "eigentlichen" Thema zu spannen, bedeutet das im Netzausbau, dass Anbieter A je nach Kundenfrequenz überlegen muss, in welcher Region er welche Frequenz einsetzt, um die Nutzer bestmöglich zu versorgen?
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Sorry für OT, aber gibt es eine einfache bzw. verständliche Erklärung zu den verschiedenen Frequenzen und Spektren? Ich möchte auch den technischen Hintergrund verstehen. Ich kann gerade noch was damit anfangen, dass LTE800 zB für ländliche Regionen sinnvoll ist aufgrund der höheren Abdeckung, die ja ein paar einzelnen Bauern auf dem Land trotzdem einen brauchbaren Datenzugang bietet durch die geringe Auslastung. Höhere Frequenzen haben zwar eine geringere Reichweite, aber eignen sich dadurch für Städte besser, da mehr Daten fließen können(?) und ohnehin mehr Zellen gebraucht werden, um eine Überlastung zu vermeiden. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Wo es dann ganz aufhört, ist die MHz Zahl bzw. was verschiedene Frequenzblöcke bedeuten. Kann Anbieter A mit einem Block weniger Zellen bereitstellen als Anbieter B mit 2 Blöcken? Warum ist dies so (technisch)? Welche Frequenz ist besonders indoortauglich und gibt es auch da einen Zusammenhang mit der Frequenzhöhe?
Freue mich, falls mir jemand eine gute Erklärung (im Forum oder extern) verlinken kann.
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Bei mir hat heute eine neue Abrechnungsperiode begonnen. Leider keine Veränderung des Datenvolumen.
Meinst du Aktions-GB oder die reguläre Aufstockung der GB in den Tarifen? Aktuell sind im Smart S ja 3GB inklusive, vorher waren es 2GB.
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Oder warte einfach noch ein paar Tage ab. Im April sollen ja die Gebühren für die Rufnummernmitnahme sinken auf ca 6,80€..Das Problem des ungenauen Guthabens ist damit natürlich nicht gelöst, aber vielleicht brauchst du dann keine 25€ aufladen, sondern nur 5€. (Den Euro Restguthaben könntest du dann ggf. als Verlust verkraften. Zumindest steht er in keinem Arbeitsaufwand zu der Auszahlung)
Warum wechselst du zu D1? Was spricht gegen Lidl Connect (direkt Vodafone)? Das Vodafone Netz ist ja je nach Region auch deutlich besser als o2 und die Preise sind identisch.
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Naja, das ist eher so, als würdest du Eintritt bei Media Markt bezahlen und im Laden feststellen, dass dein Produkt leider nicht verfügbar ist
Du bezahlst in dem Fall ja für die Bereitstellung der freien Leitung. Ob das nun gerechtfertigt ist - oder nicht, sei mal dahingestellt.
Grundsätzlich ist es ja aber so: Wenn es vorher bekannt ist, dass Anrufe (auch zur Mailbox, Ansage) kostenpflichtig sein können,
kann man das nicht als Frechheit bezeichnen - Alternativen gibt es ja genug (Whatsapp Call etc - Du bezahlst auch, nur eben mit Daten statt Geld).
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[USER="218800"]xukashi[/USER] Die Anzeige auf dem Handy/Smartphone spiegelt nur sehr begrenzt den tatsächlichen Empfang wieder und variiert bei jedem Hersteller bzw. jeder Software. Dazu kommt, dass die Umgebung einen großen Einfluss hat.
Wie halte ich mein Handy? Verdecke ich die Antenne (Antennen Gate beim iPhone 4S(?)?
Ist dein Freund näher am Fenster? Bei mir zuhause ändert sich der Empfang teilweise im selben Raum.
Kommt er von draußen rein und das Handy hängt noch im "Netz von draußen" fest? Damit meine ich, dass der Sender, der draußen besser empfangen wurde noch versucht wird, zu halten, während ein anderer Sender drinnen besser zu empfangen ist, sein Handy sich aber noch nicht umgestellt hat.
Wie sieht es nach einem Neustart aus?
Ich habe auch Erfahrungen gemacht, dass ein BLAU Kunde LTE empfing, während ich mit meiner o2 Karte nur 3G hatte. Das heißt aber nicht, dass ich (grundsätzlich) schlechteren Empfang habe und erst recht nicht, dass das beabsichtigt ist. Hängt eben von tausend Faktoren ab. Auch ist 3G teilweise besser verfügbar, wenn LTE überlastet ist. Dann kann ein Kunde noch im LTE Netz festhängen, vielleicht sogar Daten empfangen, während der andere Kunde ins 3G Netz geschoben wird, damit er dort auch Daten empfangen kann. Dabei ist es ja nicht besser oder schlechter, in einem der beiden Netze zu sein.
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Was soll daran ein Vorteil sein? In der Free-Drosselung hat man kein LTE mehr und ist in vielen Gegenden faktisch ohne Datenverbindung.
Wie gesagt, in der Free-Drosselung HAT MAN KEIN LTE.
Das hängt aber von deinem Vergleich ab. Drosselung bei anderen Anbietern: 32kbit/s (faktisch unnutzbar) bzw. max. 64kbit/s.
Du kannst ja nicht die o2-Drosselung mit ungedrosselten Konkurrenz-Tarifen vergleichen...Und beim Vergleich Drosselung o2 -Drosselung Anbieter X schneidet der o2 Kunde besser ab, auch wenn LTE nicht verfügbar ist. (Ist es bei Prepaid-Anbietern im Vodafone Netz teilweise auch ungedrosselt nicht, zB Fyve)
Davon abgesehen habe ich den Eindruck, dass gerade TEF im 3G Bereich gut aufgestellt ist. E-Plus hatte eine sehr gute 3G-Abdeckung und sofern diese beibehalten wird, was in meinem Umkreis der Fall ist (PLZ 25xxx), hat man meist 3G dort, wo auch LTE verfügbar ist.
Unabhängig von den individuellen Netzerlebnissen, die ja jeder (gefühlt) macht, ist die Drosselung bei o2 rein faktisch besser als auf 32kbit/s. Da geht selbst im LTE Netz WA nicht zwangsläufig. (Erfahrung Vodafone)
Ein ganz anderes Thema ist der Ausbau der drei Netze und deren Position auf dem deutschen Markt (Discount, Premium). Aber auch hier kann man nicht o2 mit der Telekom vergleichen, ohne die Preise mit einzubeziehen.