Beiträge von sojoworld

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    Original geschrieben von tmmd
    Kommt drauf. Wenn das solche Prepaidkarten waren, die man für 1 € bekam mit 10 € Startguthaben und die dann nur genutzt wurden um mit dem Geld irgendwelche Apps oder Software zu bezahlen, dann sind das nicht wirklich verlorene Kunden, dann waren das nicht mal richtige Kunden gewesen.


    Das stimmt!!! :top:


    Und da waren bestimmt auch einige dabei, die die Prepaid-Karte dafür genutzt haben um Vodafone erst mal zu testen und anschließend nicht davon überzeugt waren. :D

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    Original geschrieben von Der Schakal
    Band I ≠ Band IV


    OK, hatte das auch nur übeflogen (war ja auch schon spät). Der Offset zwischen Up- und Downlink im Band IV ist ja wirklich gewaltig.


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    Original geschrieben von Der Schakal
    Wie weiter weiter ausbauen? Auf 84 Mbit/s oder was meinst Du damit? Dann braucht man doch wieder wieder neu Hardware (NodeB's). Außerdem werde doch schon zwei oder mehr Träger für UMTS verwendet.


    Der Ausbau erfolgt hoffentlich erstmal noch weiter in der Fläche:D. Und wenn man alle 4 UMTS-Träger (sei es für DC-HSPA+, einzelnd oder wie auch immer) nutzt, kann man je Zelle einiges an Kapazität (und Geschwindigkeit) schaffen.


    Vielleicht wird auch irgendwann später mal Single RAN eingesetzt. Dann kann die Station je nach Bedarf selbst auswählen was sie ist und die Frequenzen werden dann wirklich optimal genutzt.


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    Original geschrieben von Der Schakal
    Und die eNodeB's dazu stehen schon?


    Die neueren NodeB`s bestehen ja (stark vereinfacht gesagt) kaum noch aus Hardware. Das ist ja mehr ein Signalprozessor mit angeschlossener HF-Endstufe im TX (aus Sicht der NodeB), bzw. ein SDR im RX. Und die eingespielte Software bestimmt ja letztendlich was das für eine Art von Station ist. Wollte damit nur sagen, dass hier "relativ einfach" eine NodeB zu einer EnodeB umgebaut werden kann. So groß ist der technische Unterschied zwischen UMTS und LTE ja nun auch nicht.

    Örtliche Präsens scheint den Mobilfunkbetreibern ohnehin sehr wichtig zu sein. War gestern in Neumünster. Dort gibt es in einer Einkaufsstrasse auf geschätzten 50m fünf Handyläden. 4 davon fast direkt nebeneinander (Base, o2, "Wir haben alle Netze", Schlüsseldienst, Vodafone) :D

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    Original geschrieben von Der Schakal
    Was ist mit dem Paket von 2x9 MHz, das im 2,1 GHz Bereich ersteigert wurde? Kommt das für UMTS zum Einsatz?


    Wird nach meinem Wissen derzeit nur in Nordamerika und Asien für LTE genutzt, also auch wieder das Problem mit den passenden Endgeräten. Aktuell wird man den Bereich aber eher nur für UMTS nutzen und weiter Ausbauen (z.B. mit DC-HSPA). Es wurde aber mal von E+ geäußert, das man sich auf 2,1 MHz in ferner Zukunft LTE vorstellen könnte. Wäre dann ja auch nur ein "Software-Update" ;) .


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    Original geschrieben von Der Schakal
    Ist das wirklich so akut? Hätte ich nicht gedacht! :eek: Warum dann nicht wenigstens 2x15 MHz für LTE? Sollte doch reichen.


    Ich denke mal, E+ wird erst mal nur ein LTE-Grundnetz aufbauen, damit man sagen kann, dass man auch LTE hat.

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    Original geschrieben von Der Schakal
    Nutzt die E-Plus Gruppe >40 MHz (von insgesamt 54,8 MHz) Bandbreite für GSM? (Siehe hier (PDF)) Das halte ich persönlich für ausgeschlossen. Was auch immer die E-Plus Gruppe damit (>40 MHz) anstellt, der Grund ist, dass die grünen Düsseldorfer nur 10 MHz bis 2025 zugeteilt bekommen haben. (Warum hat das bisher keiner angesprochen? Alles muss man selber machen. :p) Schade, dass möglicherweise, bei der nächsten Frequenzversteigerung, nur die 900er Frequenzen automatisch zugeteilt werden.


    Na, der NetzFlyer ist zwar schon und gut, aber auch sehr schöngeredet. Da hat man nämlich Up und Downlink schön zusammengerechnet und das sieht natürlich schon nach viel mehr aus.


    Auch macht es nur Sinn, erstmal nur die Frequenzen zu nutzen, die von der Wellenausbreitung sinnvoll nutzbar sind (also sind die bei 2600 MHz für das "Grundnetz" raus) und die auch von den aktuellen Endgeräten unterstützt werden (also haben wir dann nur noch LTE1800).


    Die 54,8 MHz bei 1800 MHz sind 2 x 27,4 MHz. Das entspricht 137 GSM Kanäle. Wenn man davon jetzt schon 2x20 MHz wegnehmen würde, fehlen mal eben 100 GSM1800-Kanäle. Übrig bleiben dann 37 GSM1800 plus die 25 bei GSM900. Dann müsste aber schon sehr viel über UMTS abgewickelt werden um das auszugleichen.