Beiträge von basti12

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Denn wer als Beispiel 120.000 EUR Vermoegen hat, hat das sicher nicht bei einer einzigen Bank sondern vielleicht 40.000 EUR in Wertpapieren, 20.000 EUR in einem Bausparvertrag und jeweils 20.000 EUR bei 3 Banken.

    Dieses "sicher" zeigt mir, dass du dich in der Realität nicht gut genug auskennst. ;) Das Gegenteil ist eher der Fall, die meisten der "Kleinvermögenden" haben ihr Vermögen in der Regel bei einer einzigen Bank, ihrer Hausbank.

    Weiß jemand zufällig, ob die Prager Parkhäuser bzw. Parkplätze in der Innenstadt für Kleinbusse (Mercedes Sprinter W902) geeignet sind? Listen zu Parkhäusern finde ich zwar, aber welche maximale Durchfahrtshöhe diese haben...?


    Falls es passende gibt, welche? Idealerweise in Praha 1 oder 2, d.h. Zentrum.

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    Original geschrieben von autares
    Das hängt davon ab, ob und wie du Geld angelegt hast. Diversifiziere breit. Deutsche Anleihen, norwegische Anleihen. Schweizer Franken, Gold, Aktien, und natürlich den Euro!

    Das heißt ja, dass der "normale" Deutsche so viel nicht falsch macht? Gut, diversifizieren tut er nicht unbedingt immer, zumindest eher nicht breit. Aber Aktien und (Aktien-)Fonds dürften immer noch eines der Hauptanlageziele sein, oder? Anleihen, ist das etwas für Laien/Private? Ich stelle heute ein wenig blöde Fragen, sorry dafür.


    Und Gold ist deiner Ansicht nach empfehlenswert beim aktuellen Kurs?


    Immobilien sind durch den Osten ein wenig in Verruf geraten. Was ist denn damit? Nicht unbedingt für den kleinen Mann mit kleinem Geldbeutel geeignet, oder?


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    Richtig. Bei schlechter Auftragslage verliert er unmittelbar seinen Job!

    Unmittelbar auch eher nicht, da es in Deutschland ja die arbeitgeber-ungeliebten Kündigungsfristen gibt, aber ggf. mittelbar, richtig. ;)


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    Frag mal die Arbeiter im Baugewerbe! Die würden liebend gerne auf Lohn verzichten, sofern sie ihren Job behalten dürfen. Geht aber nicht, wenn das Unternehmen selbst kein Geld hat...

    Baugewerbe ist allgemein ein sehr schwieriges Thema in den letzten Monaten bzw. Jahren, oder täusche ich mich da? Großbauten teilen die Potenten wie Hochtief, Züblin, Strabag, Bilfinger Berger und Co. unter sich auf und Einfamilienhäuser werden kaum noch gebaut. Kann aber auch sein, dass ich da einen zu subjektiven Marktüberblick habe.

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    Original geschrieben von autares
    Eine ordentliche und offene Lösung ist eine geordneter Default Griechenlands. Danach ein Teilerlass der Schulden und ein Aufbauprogramm - Deutschland hat das vor 20 Jahren ähnlich gehandhabt.


    Abwertung und Währungsreform ist ein himmelweiter Unterschied. Mir wäre es neu, dass du als Sparer einen Vor- oder Nachteil hast, ob EUR/USD bei 0.7 oder 1.0 steht.

    Ok, das sehe ich ein.


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    Der kleine Mann kann sich nur absichern und vor allem besonnen handeln.

    Ja und mit was absichern bzw. in welcher Form besonnen handeln? Konkrete Tipps?


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    Und der kleine Mann steht übrigens bei Daimler am Fliessband oder arbeitet im Hamburger Hafen. Und für den bzw. seinem Unternehmen macht es einen gewaltigen Unterschied, ob der Export boomt oder nicht!

    Ja, allerdings "nur" mittelbar und nicht unmittelbar. Unmittelbar hat der kleine Mann nichts davon, wenn die Firma brummt. Deswegen steigt sein Lohn noch lange nicht an. Aber das ist eine andere Diskussion und gehört hier nicht her... ;)

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    Original geschrieben von autares
    Ich möchte hier aber mal etwas betonen: Ein Staatsbankrott ist schlimm, aber nicht das Ende der Welt. Island ist das beste Beispiel. Vor knapp 2 Jahren bankrott, heute wieder auf eigenen Beinen. Ebenso die baltischen Staaten. Man darf sich momentan der panischen Aufmache der Medien nicht hingeben bzw. nervös machen lassen. In diesem Aspekt tun die Politiker das einzig richtige. Nur müssen inzwischen ordentliche und offene Lösungen gefunden werden und nicht so Flickerei wie bisher.


    Was sind deiner Meinung nach ordentliche und offene Lösungen?


    Die Sparer und Altersvorsorgenden sind am Ende so oder so die Blöden, egal ob nun Abwertung oder Währungsreform. Oder sehe ich das falsch? Bzw. welche Gegenmaßnahmen kann der "kleine" Mann dagegen treffen? Ihm persönlich bringt es wenig, wenn es eine Abwertung gibt und der deutsche Export dann riesig boomt.

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    Original geschrieben von drueckerdruecker
    Nicht, daß das jemand falsch versteht. Es ist ja tatsächlich genau umgekehrt. Seit wann ist es denn nicht mehr Kernaufgabe des Amtes Arbeitsstellen zu vermitteln zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern? Praktisch geschieht das wohl kaum noch, ...

    Daher hatte ich ja auf den Unterschied zwischen Theorie und Praxis hingewiesen. ;) Und in der Praxis vermittelt dieses Amt nahezu keine Arbeitsstellen. Traurig, aber leider Fakt.


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    Original geschrieben von bernbayer
    Vom Verschweigen einer Schwerbehinderung halte ich wenig und ist eine problematische Sache. Man verzichtet dann auf die damit verbundenen Vorteile wie z.B. Kündigungschutz, Zusatzurlaub, Steuervorteile u.a.

    Wieso verzichtet man damit per se und dauerhaft auf die damit verbundenen Vorteile? Klar, die ersten sechs Monate sollte man es nicht erwähnen, um in den Genuss des Kündigungsschutzes zu kommen, und hat dadurch logischweise auch keine Vorteile. Aber was spricht danach dagegen, es dann zu erwähnen und die Vorteile in Anspruch zu nehmen? Rechtlich sehe ich da kein Problem und im anfänglichen Verschweigen keine Verwirkung dieser Rechte. Du?


    Praktisch dagegen schon, wie oben geschildert wird es wohl vor Ablauf der sechs Monate einen oder mehrere Anfälle geben.



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    Original geschrieben von Storki
    Ich empfinde es als unverantwortlich die Anfälle zu verschweigen...
    Wie sollen die Kollegen denn dann richtig reagieren wenn es passiert?


    Das bringt doch auch zusätzliche Sicherheit für deine Freundin!
    Nicht jeder Anfall ist schließlich "harmlos".....

    Das ist natürlich die andere Seite der Medaille.

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    Original geschrieben von saintsimon
    Was den Arbeitgeber anbelangt: entweder ganz oder gar nicht.

    Das sehe ich etwas anders. Die Frage des Arbeitgebers in dem Vorstellungsgespräch nach der Schwerbehinderung des Bewerbers ist unzulässig. Ein schwerbehinderter Bewerber (GdB über 50%) ist grundsätzlich nicht verpflichtet, im Vorstellungsgespräch die Schwerbehinderung zu offenbaren. Etwas anderes gilt jedoch dann, wenn er die Tätigkeit nicht oder nur mit Einschränkungen ausüben kann, was ich hier nicht als gegeben ansehe.


    Allerdings: Wenn die Wahrscheinlichkeit bei 1-2 Anfällen pro Monat liegt, dann wird der Arbeitgeber die Behinderung relativ sicher ohnehin in den ersten sechs Monaten feststellen und dann ggf. ohne den entsprechenden (Sonder-)Kündigungsschutz kündigen.


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    Daß die Arbeitsagentur die Behinderung ignoriert, ist wohl lokales Versagen der Mannschaft.

    Das ist kein lokales Phänomen. Seit wann ist es Aufgabe der Arbeitsagentur, ihre "Kunden" zu vermitteln? Aufgabe der Arbeitsagentur ist es ausschließlich, die "Kunden" zu verwalten. So die Praxis, die Theorie spielt hier keine Rolle.


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    Original geschrieben von TelefonFOREN2011
    Ich frage mich eher, ob Sie einen Lohnanspruch hat, wenn Sie es verschweigen sollte und der Arbeitgeber wird später in Kenntnis gesetzt bzw. findet es später heraus?!

    Ja, hätte sie natürlich.

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    Original geschrieben von Bino-Man
    Aha...da haben wir also mal einen, der sich outet...
    Also scheint der Grund wohl doch eher erzieherischer Natur sein zu wollen. Dann kann man dem Überholendem nur einen 6. Gang wünschen, um trotzdem zügig am Golf IV von Mutti vorbeiziehen zu können ;) (oder natürlich gute Bremsen, um die ganze Aktion abzubrechen...)

    Was heißt hier outen? Ich komme mir vor wie in einer Selbsthilfegruppe. "Hallo Gruppe, ich bin der Hans und haben das Problem XY..." - "Hallo Hans"... ;)


    Nein, ich fahre üblicherweise eben keine 80 oder 90. Im Gegenteil, ich fahre in der Regel erlaubte Geschwindigkeit zzgl. 10-15 km/h. Und wenn dann einer meint, er müsse überholen, dann... zucke ich in der Regel (siehe Erkenntnis unten) mit den Schultern und lasse ihn seines Weges dahinrasen. Und ab und an, ja, ist so, komme ich eben aus Versehen und entgegen der StVO ein kleines bisschen aufs Gaspedal, so dass der Turbolader Arbeit bekommt. So viel zu outen.


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    (oder natürlich gute Bremsen, um die ganze Aktion abzubrechen...)

    Das ist jedem überholenden Kamikaze-Fahrer (ja, polemisiert, sorry) ohnehin anzuraten. Wer schnell fahren will, muss auch schnell verzögern können.


    Ich bin auch schon desöfteren zu schnell gefahren und versuchte zu überholen. Nur, wenn ich es dann an anderen Tagen auf der selben Strecke gemütlich angehen lasse und absolut stressfrei dahin rolle und bei 30km Fahrt am Ende im Schnitt 0-2 min (je nach erwischter Ampelphase) langsamer bin, dann komme ich ins Grübeln, ob Überholen auf Landstraßen nicht grundsätzlich verboten werden sollte. Es bringt schlicht keinen Vorteil, nur Nachteile.



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    Original geschrieben von Bino-Man
    Wenn nicht, macht es für ihn und den Insassen des "Tuning-Golf-3" keinen Unterschied, ob er mit 80, 100 oder 120 durch die Windschutzscheibe geht.

    Das ist richtig. Indem der Motorradfahrer sich aber auf seine Kiste setzt, ist ihm schon bewusst, dass er ein potentieller Selbstmörder wird. In einigen Fällen ist der Motorradfahrer einfach ein kranker Raser und knallt deshalb unter die Leitplanke. In vielen Fällen aber fährt der Motorradfahrer absolut vorbildlich und vorschriftsmäßig und ist am Ende trotzdem der Blöde, weil ein anderer (hier: der Überholer) einen Fehler macht. Trotz seiner Unschuld bezahlt er am Ende ggf. mit seinem Leben. Aber das ist ihm wie gesagt klar, wenn er auf die Kiste steigt.


    Nein, ich bin kein Freund von Motorrädern, ich belasse es aber nun wieder dabei. Das soll hier nicht das Thema sein und wurde sicher schon zig mal durchdiskutiert. Sorry fürs Abdriften.