Beiträge von lisari

    Hallo,


    ja, das ist ja auch meine Ausgangslage. Die "gute" alte Nummer wurde von der Telekom wegportiert und liegt jetzt bei Dus.net, ist im IP-Telefon eingerichtet. Der Anschluss ist bei der Telekom und hat eine andere Rufnummer (leider auch anderes Ortsnetz). Die Flatrate des Anschlusses kann leider nicht verwendet werden, weil die Telekom Clip no Screening nicht unterstützt.


    Ich weiß, dass Easybell bei den Komplettanschlüssen Internet + Telefon + Flat in alle Netze Clip no Screening unterstützt. Leider kann ich Easybell nicht nehmen, weil es hier nicht verfügbar ist.


    Deswegen suche ich noch nach einer Möglichkeit, wie ich die IP-Nummer, die jetzt bei dus.net liegt, dort belassen kann, aber trotzdem die Flatrate meines Anschlusses verwenden kann. Wenn das bei Easybell möglich ist, gibt es möglicherweise auch andere DSL-Anbieter, die Clip no screening anbieten. Einen solchen suche ich, DAMIT ich die Nummer bei Dus.net belassen kann und sie vom Anschluss getrennt bleiben kann.


    Weiß jemand, ob das bei O2, Vodafone, 1&1 oder sonst bei einem anderen Anbieter geht?


    Gruß
    Lisa

    Zitat

    Original geschrieben von telthies
    Ich würde da auf jeden Fall schon´mal kündigen, um es nicht zu vergessen, und nach der Laufzeit sofort wo hin gehen, wo man Flat und zeitgemäß nicht leitungsgebundene Nummern zusammen bekommt.


    Sorry, dass ich so nerve. Ich habe das noch nicht verstanden.
    Ich fasse es so auf: Du würdest nach der Laufzeit kündigen und weggehen. Meintest Du damit nicht den DSL-Anschluss, der gekündigt werden soll? Was meintest Du dann, was man da kündigen soll? Sorry, steh gerade auf dem Schlauch.
    Wohin würdest Du da gehen?


    Gruß
    Lisa

    Zitat

    Original geschrieben von telthies
    Ich würde da auf jeden Fall schon´mal kündigen (...) und nach der Laufzeit sofort wo hin gehen, wo man Flat und zeitgemäß nicht leitungsgebundene Nummern zusammen bekommt.


    Hast Du da noch einen Tipp (V)DSL-Anbieter, wo man das bekommt? Mir ist bisher nur Easybell dafür bekannt, hier leider nicht verfügbar. Bei wem wäre das noch möglich, also Flat + variable Nummernanzeige (Preis erstmal sekundär)?


    Gruß
    Lisa

    Es kann schon Sinn machen, etwa wenn die Nummer die (allen bekannte) Hauptnummer ist und bei abgehenden Telefonaten angezeigt werden soll. Klar kann sie auch beim VoIP-Anbieter bleiben, aber dort hat man meist keine Festnetz-Flat (oder auch zusätzliche Mobilfunkflat). Wenn man also eine Festnetz- und/oder Mobilfunkflat auf dem Telekomanschluss hat, könnte es schon sinnvoll sein, die Nummer dorthin zu portieren. Denn die Telekomanschlüsse zeigen abgehend immer nur "eigene" Nummern an, dort lässt sich leider keine andere (abgehende anzuzeigende) Nummer einstellen.


    Gruß
    Lisa

    Re: 3% Zins, Banca Sistema


    Zitat

    Original geschrieben von herbert1960
    Die Banca Sistema bezahlt 3% Zins für 10-jähriges Festgeld und 2,7% für 5-jähriges Festgeld. :)
    ... Allerdings gilt hier die italienische Einlagensicherung. :rolleyes:


    Na ja, 10 Jahre Festgeld ... und zahlen es dann in 10 Jharen nach dem Euro-Zusammenbruch in stabilen Lire zurück ...


    SCNR
    Lisa

    Goyale:


    Es handelt sich um (zugegeben) überspitzte Beispiele. Ich brauchte und brauche nie einen Kontokorrent. Ich rede auch nicht von in die Scheinselbstständigkeit gezwungenen Fleischzerlegern o.ä.


    Mir geht es um eine durchaus sachliche (nicht einzelfallbezogene) Betrachtung der Kundenorientierung. Gefühlt 387 Banken inkl. Direktbanken wollen die von mir genannten zwei Zielgruppen bedienen und versuchen mit immer neuen Investitionen in Marketingmaßnahmen, sich gegenseitig diese Zielgruppen abzuwerben.


    Mit einem Bruchteil der Marketingmittel könnte man einen etwas kleineren Markt bedienen, auf dem fast keine Konkurrenz herrscht und wo überwiegend Gutverdiener unterwegs sind, die man als Kunden ziemlich leicht gewinnen kann. Dort sind auch kaum Prämienabgreifer unterwegs. Aber es würde halt für die Bank eine etwas andere Art der Organisation/Verwaltung mit möglicherweise etwas anderem Arbeitsaufwand pro Kunde bedeuten, den man (natürlich) in die Produkte einpreist. Man müsste die Betrachtungsweise anpassen und die BWAs und Kontoauszüge anders lesen.


    Dazu wäre natürlich Voraussetzung, dass man einen Selbstständigen erstmal als Gutverdiener und als potentiellen Kunden betrachtet (was in den meisten mir bekannten anderen Ländern durchaus so ist, dort ist man als langjährig Selbstständiger jemand, der "es zu etwas gebracht hat").


    Deutsche Banker meinen offenbar, wer als Selbstständiger keine Angestellten hat, habe keine "richtige" Arbeit gefunden und sich deshalb "notgedrungen" selbstständig gemacht, "wurstelt sich irgendwie durch".


    Wer jedoch jahrelang selbstständig ist, verdient meist sehr gut. (Die "armen Würstchen" sind nie lange selbstständig.)


    Wenn ich die Wahl hätte, mit 387 Konkurrenten um 40 Mio. Kunden mit großem Aufwand zu kämpfen, oder fast der einzige am Markt zu sein, der 3 Mio. gut verdienende Kunden exklusiv bedient, fiele mir die Chancenabwägung leicht.


    Möglicherweise finden derartige Marktanalysen gar nicht statt, evtl. werden dabei nur Zielgruppe 1 und 2 analysiert. Dann ist es kein Wunder, dass andere Zielgruppen gar nicht "ins Visier gelangen". Das wäre in der Tat eine Erklärung.


    Gruß
    Lisa

    Zitat

    Original geschrieben von herbert1960
    Meinst Du die Selbständigen, die z. B. meist keinen Dispo bekommen, weil sie ein unregelmäßiges Einkommen haben?


    Ja, ich rede z. B. von 2,6 - 3 Millionen Solo-Selbstständigen. Die haben meist ein sehr gutes Einkommen. Die Frage, ob es regelmäßig ist, ist ja nur eine Frage des Zeitraums der Betrachtung. Die meisten sind über viele Jahre/Jahrzehnte selbstständig, und zwar die ganze Zeit. In der Zeit haben sie selbstverständlich ein regelmäßiges (und meist auch gutes) Einkommen, es geht nur nicht auf den Tag monatsgenau ein, man muss den Zeitraum der Regelmäßigkeit ausweiten. (Beispiel IT-Freelancer usw.) Die brauchen eine private Altersvorsorge, und zwar eine gute, wofür die meisten richtig Geld in die Hand nehmen usw. Die meisten haben früher oder später eine eigene Immobilie, legen ihr Geld in diversen Möglichkeiten an. Die schaffen das über Jahre und können auch nicht "entlassen" werden. Die suchen sich nämlich immer sofort etwas Neues.


    Beispiel: Meine Putzfrau mit einem festen Gehalt ist kreditwürdiger als ich, der ich ihr dieses Einkomen regelmäßig jeden Monat zahle. Meine Putzfrau bekommt ohne auch nur nachzufragen, das Dreifache ihres Monatsgehalts als Dispo eingeräumt.


    Wenn ich eine "geduldete Überziehung" auf dem Geschäftskonto von 500 € eingeräumt haben möchte, damit die Abbuchung von der Telekom nicht mal versehentlich zurückgegeben wird, darf ich einen 5-seitigen "Kreditantrag" ausfüllen und noch Sicherheiten zur Verfügung stellen. Die örtliche Volksbank wollte dafür 1 % der "Kreditsumme" JEDEN Monat als Gebühr, völlig uanbhängig davon, ob der "Kredit" jemals in Anspruch genommen wird. Die Einrichtung selbst sollte nochmal schlappe 100 € kosten.


    Ich habe mit "örtlichen Banken" in den 28 Jahren meiner Selbstständigkeit diverse "Langzeitexperimente" gemacht (6 Jahre Sparkasse, 10 Jahre Dresdner Bank, 8 Jahre Volksbank). Die ganze Zeit sehr gut und regelmäßig verdient. Keiner in der Geschäftskundenabteilung nimmt einen da ernst.


    Ich rede auch nicht davon, dass "einem Selbstständigen irgendein Produkt verweigert" würde. Diese 2 bis 3 Millionen, zu denen noch viele kleine Unternehmen mit wenigen Angestellten kommen, sind keine Zielgruppe der Bank, obwohl dort an sich recht wenig Konkurrenz wäre. Ich verstehe es nicht.


    Man stelle sich mal vor: Eine Bank würde sich NUR auf Selbständige und Kleinunternehmen als Zielgruppe konzentrieren und böte eine Abschlussprämie von 25 € für ein neues Girokontos eines solchen Unternehmers. Fast keine Konkurrenz in diesem Markt. Trotzdem macht das keine Bank.


    Gruß
    Lisa