Beiträge von lisari

    Amazon Visa Flex offenbar doch noch möglich?


    Hallo,


    gerade habe ich auf modern banking diesen "Leserbrief" gefunden:


    Zitat

    27.11.2014 | Landesbank Berlin AG: Revolving-Kreditkarte als Normale angeboten
    Ich hatte eine Amazon-Kreditkarte bei der LBB Berlin, die für 1 Jahr kostenlos war. Ab April 2014 hatte ich die Karte gekündigt, da es genügend kostenlose VISA-Karten angeboten werden. Im Mai hat mich die Bank telefonisch erreicht, und eine neue Amazon-Kreditkarte angeboten, zu den gleichen Konditionen wie die alte, da ich viele Amazon-Punkte (etwa 800) bis April gesammelt hatte. Es muss auch an der Stelle gesagt werden müssen, dass ich bei der alten immer geweigert habe, meinen in Anspruch genommenen Betrag in Teilzahlung an die Bank zurückzuzahlen, da ich das gar nicht will und brauche. Letzten August war ich privat in NYC und habe meine Hotelrechnung (1.600 Euro) mit der neuen Amazon-Karte bezahlt. Zu meiner Überraschung werden monatlich 22 Euro als Finanzkosten abgebucht, und die Summe wird in Teilzahlung - der ich nie zugestimmt habe - abgezogen. Mittlerweile bin ich bei dem 2. Einschreiben mit Rückschein, und habe vor, mir einen Anwalt zu besorgen, da die LBB Berlin mit Sicherheit von mir keine Zustimmung in irgendeiner Form bezüglich Teilzahlungen erhalten hat. Ich finde, solche Handlungen sollen als betrügerisch bekanntgegeben werden.
    Dona Berti


    Ich will hier weder über die Naivität des Verfassers diskutieren, noch das Verhalten der Bank "moralisch" bewerten. Mir geht es darum, dass man der Dame nach Kündigung im April 2014 offenbar die Visa Flex (siehe auch hier: https://servicea.lbb.de/portal/amazon/?pid=2) angeboten hat, also die Variante zu 0 € Jahrespreis.


    Ist das irgendjemandem sonst in letzter Zeit gelungen?


    Gruß
    Lisa

    Zitat

    Original geschrieben von halix
    In Deutschland dagegen (einem eher nicht-KK-Land) sehe ich die Nutzung von Kreditkarten dagegen etwas anders. Ich denke, gewohnheitsmäßig wird hier die KK-Abrechnung eher vollständig bezahlt - und dafür dann eben der Dispo des Girokontos belastet, sofern erforderlich.
    Außerdem fehlen nach meiner Erfahrung die vielen Kunden mit schwacher Bonität, die aber trotzdem eine KK besitzen.


    Eben! Die Banken, die die Cashback-Karten herausgeben (CoFi, Barclays, Santander, Advanzia, Targo) sind genau diejenigen, die auf Kunden mit schwacher Bonität abzielen. Diese Kunden haben eben oft KEINEN Dispo, oder es ist bereits ausgereizt. Dann sollen sie mit dem Cashback (zur Beruhigung des Gewissens, denn es wird ja "gespart") verführt werden, die Karten einzusetzen und dann saftige 19% KK-Zinsen zu zahlen. Daran verdienen die Banken, und genau das ist ihre ZIELGRUPPE. Nicht umsonst, muss man die Karte erst mühsam auf 100% Zahlung umstellen oder gar selbst überweisen (Santander!, Cofi). Das Cashback dient zur "Garnierung", zum Kundenfang ("flexible Zahlung") und zum Beruhigen des Gewissens bei der Zielgruppe.


    Aber zurück zu den Transaktionsgebühren, sehr interessant auch:


    Zitat

    Tagesschau
    Teilerfolg für Bankenlobby


    Immerhin erreichte die Bankenlobby, dass ausschließlich geschäftlich genutzte Kreditkarten von der Deckelung ausgenommen werden. Ausgenommen werden vorerst auch American Express und Diners Club, weil Zahlungen mit deren Kreditkarten nur von einer Bank abgewickelt werden.


    Quelle: Tagesschau


    Gruß
    Lisa

    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Dieser Test würde mit Sicherheit nicht gemacht werden, wenn irgendwann 2015 der Cashback sowieso wieder gestrichen werden müsste. Der Aufwand würde für die Bank keinen Sinn machen.


    Als ob das irgendein Kriterium wäre. Beispiele für kurzsichtige Banken-Aktionen gab es doch in der Vergangenheit reichlich, die Amazon-Visa warb noch in der offiziellen Übergangsphase (!) zu SEPA im Sommer ein halbes Jahr vor dem endgültigen Umstellungstermin auf SEPA für den Lastschrift-Einsatz der zur Visa erhältlichen Amazon Girocard ganz hoch offiziell auf ihrer Webseite. 5 Monate später war der Werbetext schlagartig verschwunden, als die Schnarchnasen "gemerkt" haben, dass ja jetzt die SEPA-Umstellung zum 1. Februar endgültig wird ...


    Gruß
    Lisa


    Brauchst nur mal das Überweisen bei einer solchen Cofi- oder Santander-Karte zu vergessen, die nicht 100% abbucht, sondern Dir "freundlicherweise" einen revolving Kredit einräumt ...


    Aber zum Thema zurück: Vielleicht gibt es ja dann Cashback für Auslandseinsatz (!). Ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, wie die EU die Entgelte von Banken beim Einsatz außerhalb (!) der EU regulieren will ...


    Gruß
    Lisa

    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Die Portierung der Festnetznummer spart also Zeit, Nerven und Geld? Du hast weniger Zeit, Nerven und Geld, wenn Du die Nummer einfach beim Anbieter läßt? Hmmm...


    Die Portierung braucht man ja nur einmal zu machen.


    Fakt ist für mich: Die Telekom "zwingt" die Kunden mit ihren Wechselaufforderungen, sich mit dem Thema zu befassen, sie "weckt" sozusagen ihre "schlafenden" Altkunden. Wer sich erstmal mit dem Thema befasst, sieht schnell, dass es durchaus gute Anbieter gibt, die auch Verträge ohne Knebel-Kündigungsfristen anbieten. Und beim Thema IP merkt man ziemlich schnell, dass man nach EINER Portierung niemals mehr portieren muss, wenn man die wichtigen Nummern zu einem zuverlässigen Anbieter portiert.


    Im Telekom-hilft-Forum sieht man viele Beispiele, wie viel Zeit und Nerven man spart, wenn man bei der Telekom von ISDN/Analog auf IP wechselt. Möglicherweise läuft der Wechsel zu einem anderen Anbieter sogar noch weniger stressig ab ...


    Ich würde Kunden, die seit 20 Jahren, ohne mit der Wimper zu zucken, brav ihre monatlichen Gebühren an mich zahlen, niemals mit einer Kündigung (!) dazu "zwingen", einen billigeren Vertrag mit mir einzugehen oder sich mit dem Wettbewerb zu befassen.


    Ich würde Kunden, die ich nach 20 Jahren zu einem Tarifwechsel bewegen will, wenigstens die Hardware (Router) kostenlos zur Verfügung stellen.


    Aber solche betriebswirtschaftlichen Erwägungen zur Kundenbindung hat die Telekom ja leider nicht nötig ...


    Gruß
    Lisa

    Zitat

    Original geschrieben von beesdo77
    Eine weitere Karte ist, obwohl das Aktivierungsfenster bis Jan2015 gilt, schon jetzt in der Karenz!


    Woran merkt man eigentlich, dass man in der Karenzzeit ist? Sieht man das irgendwo im Online-Portal?


    Gruß
    Lisa

    Zitat

    Original geschrieben von mulda
    Kennt jemand irgendeinen Trick, bei der DKB LH/M&M-Kreditkarte eine Limiterhöhung ohne dämliche Bankauskunft durchzukriegen?


    Ich lasse von Barclays abbuchen. Die bestätigen natürlich kein (hohes) Limit. Ich habe derzeit auch keine "Hausbank", die mir ein höheres Limit bestätigen würde (Bank zu oft gewechselt). Einkommensteuererklärungen o.ä. interessiert die DKB nicht.


    Nur so eine Idee: Evtl. hilft es, ein DKB Cash zu eröffnen und auf dieses auch wirklich mal ein halbes Jahr das Gehalt zahlen zu lassen. Damit wäre die DKB Deine Hausbank und könnte sich selbst das Limit bestätigen ... :D


    Wenn das Limit dann hochgesetzt ist, wird das dann offenbar jahrelang nicht überprüft (wie Du selbst schreibst), ob das Hausbankkonto noch besteht. Dann kann man ja die Hausbank wieder ändern ...


    Gruß
    Lisa

    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Wir basteln beruflich z.B. Online- Antragsstrecken für Kredite und Kreditkarten, und wenn dort jemand eine Zeitarbeitsfirma als Arbeitgeber einträgt, wird er als Vorgabe der Bank beim Kredit direkt abgelehnt (interner Ablehnungsgrund "ausgeschlossene Arbeitgeber").


    Aha, sehr interessant. Trifft das auch zu, wenn man in solchen Formularen "Selbstständig" ankreuzt?


    Gruß
    Lisa