ZitatOriginal geschrieben von Goyale
Die Portierung der Festnetznummer spart also Zeit, Nerven und Geld? Du hast weniger Zeit, Nerven und Geld, wenn Du die Nummer einfach beim Anbieter läßt? Hmmm...
Die Portierung braucht man ja nur einmal zu machen.
Fakt ist für mich: Die Telekom "zwingt" die Kunden mit ihren Wechselaufforderungen, sich mit dem Thema zu befassen, sie "weckt" sozusagen ihre "schlafenden" Altkunden. Wer sich erstmal mit dem Thema befasst, sieht schnell, dass es durchaus gute Anbieter gibt, die auch Verträge ohne Knebel-Kündigungsfristen anbieten. Und beim Thema IP merkt man ziemlich schnell, dass man nach EINER Portierung niemals mehr portieren muss, wenn man die wichtigen Nummern zu einem zuverlässigen Anbieter portiert.
Im Telekom-hilft-Forum sieht man viele Beispiele, wie viel Zeit und Nerven man spart, wenn man bei der Telekom von ISDN/Analog auf IP wechselt. Möglicherweise läuft der Wechsel zu einem anderen Anbieter sogar noch weniger stressig ab ...
Ich würde Kunden, die seit 20 Jahren, ohne mit der Wimper zu zucken, brav ihre monatlichen Gebühren an mich zahlen, niemals mit einer Kündigung (!) dazu "zwingen", einen billigeren Vertrag mit mir einzugehen oder sich mit dem Wettbewerb zu befassen.
Ich würde Kunden, die ich nach 20 Jahren zu einem Tarifwechsel bewegen will, wenigstens die Hardware (Router) kostenlos zur Verfügung stellen.
Aber solche betriebswirtschaftlichen Erwägungen zur Kundenbindung hat die Telekom ja leider nicht nötig ...
Gruß
Lisa