Beiträge von lisari

    Kalixa


    Die Ikano passt vom Profil her trotzdem schlecht zu den Prepaid-Karten. Einsatzzweck einer solchen Prepaid-Karte ist bei mir etwa das Bezahlen in (möglicherweise) dubiosen Shops oder an Orten, wo man kein Risiko eingehen will.


    Hat man die Ikano mit Verfügungsrahmen (den man auch nutzt), nimmt man sie nicht dafür, weil man dann Zinsen zahlen müsste.


    Hat man die Ikano sozusagen als Tagesgeld wegen der Zinsen, nimmt man sie erst recht nicht in dubiosen Shops - was ja auf der Hand liegt, sonst könnte man sie ja nicht mehr fürs Tagesgeld nutzen.


    Für den wirklich nur gelegentlichen Einsatz in dubiosen Shops/Orten finde ich die Kalixa deutlich besser, hat auch kein Auslandseinsatzentgelt und keine Grundgebühr. Alles halbe Jahr mal einen Einkauf getätigt, lässt sich leicht im Terminkalender eintragen und so die Gebührenfreiheit sicherstellen. Die ideale Schubladenkarte für solche Zwecke.


    Gruß
    Lisa

    Wenn die Vergleichsrechnung passen soll, darf der Dispo auf der Hausbank gar nicht berücksichtigt werden.


    Die Zielgruppe, die bei Kreditkarten die Teilzahlung gerne nutzt, ist häufig diejenige, die bei der Hausbank eben keinen Dispo (häufig nicht mal eine geduldete Überziehung) erhält, z.B. Selbstständige. Bei einer Kreditkarte mit Teilzahlungsmöglichkeit braucht man nicht erst ewig um einen Dispo zu betteln, sondern man erhält ihn und kann ihn bei Bedarf unbürokratisch nutzen. Häufig geht es da bloß um wenige Tage oder eine Woche, um die sich der Eingang einer Kundenzahlung verschiebt. Die kann man bei Teilzahlung der Kreditkarte ganz locker ohne Aufwand überbrücken.


    Ein Nachteil der Amazon Visa ist aus meiner Sicht, dass man auf den Lastschrifteinzug zu 100% festgelegt ist, wenn man keine Zinsen zahlen will.


    Bei anderen KK wie Barclay und Advanzia ist default die Teilzahlung eingeschaltet. Man kann trotzdem zu 100% per Überweisung ausgleichen, ohne dass irgendwelche Zinsen anfallen. Dafür ist auch mit 20 Tagen und länger Zahlungsziel genug Zeit. Man kann etwa zum Zahlungstermin einen Teilbetrag überweisen und eine Woche später den Gesamtsaldo ausgleichen. (Wohl gemerkt, die Flexibilität ist nötig, WEIL man bei der Hausbank keinen Dispo hat.)


    Bei der Amazon KK entstehen sofort Zinsen, wenn man die Teilzahlung einschaltet, selbst wenn man zu 100% durch Überweisung ausgleicht. Man muss also jedesmal erst auf Teilzahlung/Vollzahlung umschalten, wenn man das benutzen will. Dann gibt es noch 2, 3 Tage Verzögerung, bis das "umgeschaltet" ist.


    Außerdem bucht die Amazon KK nach 5 Tagen nach der Rechnung relativ zügig ab. Es besteht die Gefahr, dass eine Überweisung nicht rechtzeitig gebucht wird und die LBB trotzdem die Abbuchung noch auslöst. Wenn man keinen Dispo bei der Hausbank hat, ist das Risiko viel höher, dass da eine Lastschrift platzt.


    In einem solchen Szenario sind Barclay und Advanzia wesentlich besser handhabbar, hier kann ich sogar zum Termin nur 10% zahlen und wenn man am nächsten Tag die große Kundenzahlung eingeht, schiebe ich die restlichen 90% hinterher und zahle dann keine Zinsen. Kriegt man bei der Amazon KK kaum hin, weil man erst auf Teilzahlung umschalten muss, außerdem dauert es relativ lange, bis die Überweisung verbucht ist, ich hatte schon mal eine Dauer von 5 Tagen, ehe die Überweisung verbucht war. Das ist bei Barclay inzwischen deutlich schneller geworden!


    Gruß
    Lisa

    Hallo Bernd,


    das hängt davon ab, was der Partner (= Schufa-Kunde), also Bank, KK-Anbieter etc. für einen Vertrag mit der Schufa hat. Je mehr Leistungen er dort in Anspruch nimmt, desto mehr zahlt er an die Schufa.


    Für Barclay ist etwa bekannt, dass die einen solchen Aktualisierungsservice haben, also von der Schufa benachrichtigt werden, wenn sich in Deinen Daten eine Änderung ergibt.


    Manche Partner erhalten auch in regelmäßigen Abständen Scores mitgeteilt.


    Andere Partner haben kein solches "Abo", sondern fragen nur anlassbezogen. Solange Du also diese bezahlst, werden sie von dem Eintrag nichts merken.


    Manche Partner fragen überhaupt nur am Beginn einer Geschäftsbeziehung an und tragen den Vertrag dann nicht einmal ein. Die Gründe liegen auf der Hand: Kosten sparen. Bei solchen Partnern darf man vermuten, dass sie ebenfalls keinen Aktualisierungsservice abonniert haben.


    Es gibt also nur Erfahrungswerte, und natürlich kann jeder der Schufa-Vertragspartner seine bei der Schufa in Anspruch genommenen Leistungen jederzeit aufstocken.


    Gruß
    Lisa

    Zitat

    Original geschrieben von bigfoot49
    Angeblich hat die alte Holding nix mit den neueren Gesellschaften wie EOL Portals GmbH zu tun.... (edit: wurde oben ja schon geschrieben)


    Selbstverständlich nicht. Hat auch nur ganz zufällig ein und denselben Geschäftsführer A. Anhuth. Ist doch klar, wie es weitergeht. Irgendwann demnächst ist die jetzige Gesellschaft die "alte" und eine völlig neue führt dann die Geschäfte weiter ... Von irgendwas muss man ja schließlich leben ... ;)


    Gruß
    Lisa

    Zitat

    Original geschrieben von nappi
    naja ich gehe aber davon aus das viele nur teilzahlen


    Aber nicht die, die hier im Forum unterwegs sind ;)


    Zitat

    Die Advanzia ist einfach unsicher, Karte kommt mit der Post, selbst wenn man den rückschein nicht ausfüllt wird sie freigeschaltet, man kündigt und trotzdem ist die Karte immer noch Freigeschaltet.
    Sowas habe ich noch nie erlebt, keine Kontrolle nichts, man braucht nur die Daten anderer Menschen und schon kann man wie wild einkaufen oder Geld abheben.


    Advanzia fragt bei der Schufa an und trägt die Karte auch ein. Wer seine Schufa über den Online-Zugang im Blick hat, bemerkt das sofort.


    Gruß
    Lisa

    Zitat

    Original geschrieben von rmol
    da es ja sowieso nur Punkte für Umsätze bei Netto gibt: für Netto kann man auch einen Gutschein als Prämie bekommen, ist ja so gut wie 0,5% Cashback


    Nicht ganz, für die Mastercard-Umsätze gibt es 0,5% Cashback, Quelle: Wie viele Punkte bekomme ich


    Zitat

    Darüber hinaus wird bei jedem Einsatz Ihrer Premium MasterCard, weltweit, für jeden Euro ein Punkt gutgeschrieben.


    Gruß
    Lisa

    Mich würde ja interessieren, ob der Vodafone-Mitarbeiter, der die Nummer mit gefälschtem Formular übernommen und verkauft hat, sie dann wirksam verkaufen konnte (was er ja gemacht hat). Die Kundin, die dann von diesem Typen gekauft hat, hätte ja auch kein Anrecht auf die Nummer, wenn der sie auch nicht verkaufen durfte.


    Wer hat denn nun die Nummer?


    Gruß
    Lisa