In einer Stadt mit 12.000 Einwohnern (im 30-km-Speckgürtel einer Großstadt), die für die Telekom natürlich völlig uninteressant, ist nur in den Kerngebieten DSL 16.000 verfügbar. In den gesamten locker besiedelten Randgebieten, in denen die besser Verdienenden ihre Einfamilienhäuser haben, ist maximal 2000 RAM verfügbar. Diejenigen, die ihren Anschluss schon länger haben, haben natürlich noch Bauern-DSL (light) und bekommen auch kein Upgrade auf 2000 RAM, denn sie sind ja "breitbandversorgt".
In der Verfügbarkeitsprüfung wird "bis DSL 2000" angezeigt, damit ist das Gebiet als "breitbandversorgt" abgehakt. Es wird einfach gar nichts mehr ausgebaut. Diejenigen, die DSL-light haben, erhalten kein Update. Sie können ja LTE mit Drossel nehmen.
Bei allen anderen gibt es mit Regio-Aufschlag trotzdem keine höhere Geschwindigkeit. Und natürlich gibt es hier auch nur Telekom-LTE.
Mich ärgert diese Markt-Aufteilung in den als "ländlich" bezeichneten Gebieten. Kaum ist angeblich DSL 2000 RAM verfügbar, gilt der Bereich als "breitbandversorgt", und man kann in aller Ruhe in den Großstädten LTE ausbauen.
Daran wird sich durch die Drosseln rein gar nichts ändern! Auch nicht durch den Wettbewerb, denn der findet dank der Marktaufteilung auf dem breiten Land nicht statt.
Gruß
Lisa