Zitat
Original geschrieben von frank_aus_wedau
Ist weiterhin ISDN erhältlich, stellt sich mir die Frage nach dem tieferen Sinn der Kündigung.
Ja, mir natürlich auch. Das war ein ISDN-Anschluss mit DSL-Aschluss und DSL-Flatrate-Tarif von der Telekom. Dieser wurde zuerst gekündigt. Als Ersatz gab es ISDN mit C&S. Die Telekom wollte also offenbar explizit nicht, dass man einen ISDN-Anschluss, DSL-Anschluss und Flatrate einzeln auf der Rechnung stehen hat.
Bei dem anderen Anschluss war es genau so: ISDN und DSL-Leitung von der Telekom, aber ohne jeglichen DSL-Nutzungstarif von der Telekom, also auf der Rechnung 2 Positionen: ISDN und DSL, keine Flatrate!
Damit hatte man die Möglichkeit, den DSL-Tarif von einem beliebigen Anbieter zu benutzen, ohne zu portieren oder sonstige Handstände. Man hätte sogar ISDN einzeln kündigen können und nur den nackten DSL-Anschluss behalten.
Genau das bekommt man jetzt nicht mehr. Man bekommt keinen nackten DSL-Anschluss ohne Telefonanschluss mehr.
Auch hier gab es als "Ersatz" ISDN mit C&S.
Klar waren diese "kombinierten Einzeltarife" teurer als C&S, aber eben auch flexibler. Warum die Telekom jedoch einem Kunden seine Alttarife nicht lässt und einfach weiter abkassiert, ist mir auch schleierhaft.
Mal im Ernst: Wenn ich einen Kunden habe, der seit 20 Jahren brav zahlt, dann sehe ich doch, dass der kein "Jahres-Wechsler" ist. Wozu brauche ich den mit 24 Monaten festzunageln. Er will ja offenbar gar nicht wechseln.
Welche Erwägungen dahinter stecken, verstehe ich einfach nicht.
Es ist irgendwie genau das gegenteilige Verhalten wie bei den Mobilfunkverträgen. Dort kommt weder bei Vodafone noch bei der Telekom irgendjemand auf die Idee, einen Kunden mit einem 10-jährigen Altvertrag zu einem günstigeren Neutarif "änderungszukündigen". Da wird einfach weiter kassiert. Dieses Verhalten ist ja betriebswirtschaftlich nachvollziehbar.
Warum man sich bei den Festnetzanschlüssen genau gegenteilig benimmt, verstehe ich nicht.
Gruß
Lisa