Hallo,
wobei es auch das Gegenteil gibt. Offenbar schulen einige Ketten/Läden ihre Mitarbeiter in gegenteiliger Hinsicht!
Trug sich zu im April diesen Jahres. Ich ging zum Alpha Tecc (Elektronikmarktkette), wo ich schon seit Jahren immer mal einkaufe, dort hatte ich bis dahin immer mit Visa bezahlt, ganz normal.
Der (gewitzte) Verkäufer (männlich!) an der Kasse sagte, ob ich nicht eine "EC-Karte" hätte, sie seien angewiesen (!), keine Kreditkarten mehr zu nehmen. Darauf zog ich meine Barclays Maestro-only. Da sagte er sofort: "Ach, die bitte nicht, das ist eine ausländische Karte, die sollen (!) wir nicht nehmen." Er zeigte von sich aus jedoch direkt auf meine im Portemonnaie zu sehende Girocard von der Volksbank (mit neuem Girocard-Logo!) und sagte, die solle ich doch nehmen.
Ich war einigermaßen verblüfft, jedoch noch so schlagfertig, dass ich erwiderte: "Von der weiß ich aber die PIN nicht." - Antwort (hinter vorgehaltener Hand, mit verschwörerischem Blinzeln): "Die wird doch sowieso nicht gebraucht."
Ich war so verblüfft, dass ich den kleinen Betrag (ca. 30 €) mit der Girocard bezahlt habe, nur mit Unterschrift. Auf dem Beleg ist ganz normaler Lastschrifttext zu sehen - der Lastschrift könnte man theoretisch ganz normal widersprechen!
Nach ein paar Tagen war ich wieder dort im Markt, um den neuen Receiver zu kaufen. Diesmal war ich ja vorgewarnt. Bin (ganz zufällig) zum gleichen Verkäufer an die Kasse und zückte meine Barclay Maestro. Er wollte wieder lieber eine Girocard haben. Ich sagte, ich möchte doch lieber die Maestro nehmen. Ging dann natürlich auch, mit PIN-Eingabe, auf dem Beleg lässt sich "Maestro" erkennen.
Offenbar setzt der Markt ganz gezielt Präferenzen für Lastschriftzahlung (weil am billigsten) und hat seine Verkäufer entsprechend "geimpft" und wohl auch die unterschiedlichen Logos und Kartenarten erklärt. Anders kann ich mir das nicht erklären.
Gruß
Lisa