Beiträge von lisari

    Santander CleverCard


    Hallo,


    hat jemand die Santander Clevercard und kann mir ein paar Fragen dazu beantworten?


    • 1. Erhält man monatlich eine Abrechnung? Über Internet-Banking kostenlos?
    • 2. Ist es eine Maestro-only oder eine kombinierte Maestro + Girocard? (Auf den Abbildungen sehe ich nur das Maestro-Logo, mir geht es jedoch um die Akzeptanz, die bei Maestro im Inland schlechter ist als bei Girocard. Möglicherweise ist das Girocard-Logo auf der Rückseite?)
    • 3. Kann man die Karte auf 100% umstellen oder ist man an die 2,5% Rückzahlung gebunden?
    • 4. Wenn 3. nicht geht und man den Saldo monatlich durch Überweisung ausgleicht, fallen dann trotzdem Zinsen oder sonstige Gebühren an?
    • 5. Monatliche Grundgebühren sollen ja nicht anfallen. Gibt es sonst Fallstricke, oder könnte man sie als Girocard bei monatl. 100% Ausgleich komplett kostenlos betreiben?
    • 6. Kann man sie für Lastschriften benutzen?


    Das Angebot sieht auf den ersten Blick sehr gut aus. Die Informationen auf der Website sind leider nicht besonders ausführlich, daher bitte um Erfahrungen.


    Gruß
    Lisa

    Zitat

    Original geschrieben von Eldschi
    In der Annahme, dass es sich um eine KKarte mit gebührenbefreitem Geldabheben handelt ...


    Wohl eher nicht, er schrieb, es sei eine Mastercard, möglicherweise ein New Double oder eine cardNMore, da sind Bargeldabhebungen NICHT gebührenfrei, kosten saftige 4% (!).
    Sonst kosten Überweisungen mit dem Überweisungsservice auch zwischen 1,5 % und 1 %, außer sie erfolgen aus dem Guthaben, die sind wohl gebührenfrei, aber nur aufs eigene hinterlegte Referenzkonto.


    Also um welche Karte geht es denn?


    Zitat

    Original geschrieben von Eldschi
    Du hast doch bei der Kartenbeantragung ein Gegenkonto (=Referenzkonto=Girokonto) angeben müssen, ansonsten könnte BarclayCard die fälligen Beträge ja gar nicht abbuchen.


    Auch nicht unbedingt, bei manchen Bc-Karten gibt man zwar ein Hausbankkonto an, erteilt jedoch nicht zwingend eine Einzugsermächtigung, also man setzt das Kreuzchen oder eben auch nicht.


    Aber selbst wenn man das Kreuzchen nicht setzt, hinterlegt Barclay das angegebene Hausbankkonto als Referenzkonto, auf das man dann Überweisungen aus dem Guthaben durchführen kann. Bc. bucht dann halt den Saldo nicht ab, man überweist ihn selbst (etwa wie bei der Advanzia).


    Gruß
    Lisa

    thedarkside2005:


    Die Antwort auf beide Fragen ist doch ganz klar: Nein!


    Eine Kreditkarte (die sicherlich in der Schufa eingetragen ist) lässt sich nicht auf einen anderen Namen umschreiben, das ginge allenfalls, wenn sich der Name durch Heirat, Adoption oder Geschlechtsumwandlung ändern sollte. Die Person selbst muss jedenfalls ein und dieselbe bleiben, denn es ist ein höchstpersönlicher Vertrag abgeschlossen worden.


    Aus dem gleichen Grund kannst Du auch nicht die bonprix-Karte eines anderen übernehmen. Ich hätte auch gern eine bonprix-Karte. Aber die werden halt nicht mehr ausgestellt und da lässt sich nichts machen.


    Da die Mastercard nichts kostet, behalte sie halt einfach. Vielleicht hast Du später wieder Bedarf dafür. Und wenn nicht, kündige sie halt und fertig. Mehr gibt es einfach zu dem Thema nicht zu sagen.


    Gruß
    Lisa

    Zitat

    Original geschrieben von thedarkside2005:
    Gibt es denn zwischen girocard und Maestro einen signifikanten Gebührenunterschied


    Ja, hatten wir schon mehrfach diskutiert.


    Die Reihenfolge von unten nach oben geht etwa so:

    • ELV-Lastschrift
    • Girocard mit PIN
    • Maestro
    • Kreditkarten


    Und wenn man sich die Masse der Händler ansieht, die noch immer nur ELV/Girocard anbieten und sich Maestro und Kreditkarten standhaft verweigern, kann es auch nur daran liegen, dass die Gebühren sich in der Masse eben doch zusammenläppern.


    Übrigens was mir noch aufgefallen ist:


    Beim "Blödmarkt" kann man zwar mit Maestro und Girocard zahlen, nicht jedoch mit Kreditkarte, soweit ja bekannt. Ich zahle dort immer mit der Maestro. Trotzdem steht auf den Belegen gelegentlich Maestro und gelegentlich Girocard, manchmal mit PIN, manchmal nur mit Unterschrift (also ELV). Ein System konnte ich noch nicht erkennen. Möglicherweise liegt es daran, dass manche Kassen Girocard (weil billiger) präferieren, oder vielleicht werden die auch nach dem Zufallsprinzip "eingestreut".
    Nachdem ich jetzt darauf achte, konnte ich in meinem Blödmarkt bis jetzt eine Kasse identifizieren, an der immer Girocard mit Unterschrift abläuft.


    Gruß
    Lisa

    Hallo,


    wobei es auch das Gegenteil gibt. Offenbar schulen einige Ketten/Läden ihre Mitarbeiter in gegenteiliger Hinsicht!


    Trug sich zu im April diesen Jahres. Ich ging zum Alpha Tecc (Elektronikmarktkette), wo ich schon seit Jahren immer mal einkaufe, dort hatte ich bis dahin immer mit Visa bezahlt, ganz normal.


    Der (gewitzte) Verkäufer (männlich!) an der Kasse sagte, ob ich nicht eine "EC-Karte" hätte, sie seien angewiesen (!), keine Kreditkarten mehr zu nehmen. Darauf zog ich meine Barclays Maestro-only. Da sagte er sofort: "Ach, die bitte nicht, das ist eine ausländische Karte, die sollen (!) wir nicht nehmen." Er zeigte von sich aus jedoch direkt auf meine im Portemonnaie zu sehende Girocard von der Volksbank (mit neuem Girocard-Logo!) und sagte, die solle ich doch nehmen.


    Ich war einigermaßen verblüfft, jedoch noch so schlagfertig, dass ich erwiderte: "Von der weiß ich aber die PIN nicht." - Antwort (hinter vorgehaltener Hand, mit verschwörerischem Blinzeln): "Die wird doch sowieso nicht gebraucht."


    Ich war so verblüfft, dass ich den kleinen Betrag (ca. 30 €) mit der Girocard bezahlt habe, nur mit Unterschrift. Auf dem Beleg ist ganz normaler Lastschrifttext zu sehen - der Lastschrift könnte man theoretisch ganz normal widersprechen!


    Nach ein paar Tagen war ich wieder dort im Markt, um den neuen Receiver zu kaufen. Diesmal war ich ja vorgewarnt. Bin (ganz zufällig) zum gleichen Verkäufer an die Kasse und zückte meine Barclay Maestro. Er wollte wieder lieber eine Girocard haben. Ich sagte, ich möchte doch lieber die Maestro nehmen. Ging dann natürlich auch, mit PIN-Eingabe, auf dem Beleg lässt sich "Maestro" erkennen.


    Offenbar setzt der Markt ganz gezielt Präferenzen für Lastschriftzahlung (weil am billigsten) und hat seine Verkäufer entsprechend "geimpft" und wohl auch die unterschiedlichen Logos und Kartenarten erklärt. Anders kann ich mir das nicht erklären.


    Gruß
    Lisa