Beiträge von peterdoo

    Kann mir vielleicht jemand erklären, ob "die Anschrift des Anschlussinhabers" juristisch wirklich mit dem Hauptwohnsitz/Meldeadresse gleichgesetzt werden kann? Ist "die Anschrift" nicht einfach eine Adresse unter der jemand angeschrieben/erreicht werden kann, egal ob im Urlaub, Hotel usw.? Darf man darauf bestehen, dass es Hauptwohnsitz/Meldeadresse sein muss, selbst wenn da einfach nur "Anschrift" steht, ohne klar zu stellen, dass es die Anschrift des Hauptwohnsitzes sein muss und nicht z.B. die Urlaubsanschrift oder die Postfachanschrift? Auch die beiden letzten könnte man ziemlich einfach verifizieren, z.B. durch die Vorlage der Hotelkarte oder einer Rechnung für das Postfach.


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    Original geschrieben von wolfbln
    Aber der juristische Streit hilft uns da nicht weiter. Die Telekom erfindet Zusatzanforderungen, die obwohl sie gesetzlich offenbar nicht sein müssen, von ihr damit begründet werden und von der BNetzAG dann als "unternehmerische Freiheit" verstanden werden. Was sie nicht kapieren ist, dass sie damit alle Menschen ohne deutschen Wohnsitz ausschließen, ...


    In den ausländischen Ausweisen ist doch meistens eine Adresse angegeben. Oder nimmt die Telekom nur die deutschen Adressen? Die Bürger aus den Ländern ohne Meldepflicht haben aber so natürlich ein Problem.

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    Original geschrieben von fluxxr
    Ich schätze mal das Vodafone über die Hälfte der Gebühren selbst einstreicht...


    Ich würde sagen, dass in vielen Fällen viel mehr als 50% beim Heimnetzbetreiber bleiben.


    O2 berechnet in der Schweiz und Andorra nichts. A1 Slowenien berechnet diese Tage während Eurobasket nichts in der Türkei (sowohl Vodafone TR als auch Turkcell; Normalpreis für Roaming dort etwa 9.000€ pro GB). Es würde kein Anbieter sowas machen wenn 1GB dort wirklich mehrere 1000€ kosten würde.


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    Original geschrieben von wolfbln
    Die Falle ist nur größer geworden, da eben genau diese Einstellungen aufgrund von Roam like at home quasi für viele Nutzer zur Standardeinstellung werden. Auch ich habe das bereut, als ich erstmals nach dem Sommer auf einen Flughafen außerhalb der EU zwischenlandete.


    So geht es leider vielen. Ein Kollege hat bei dem Zwischenstopp auf dem Flughafen in Zürich nicht daran gedacht, das die Schweiz nicht als die EU berechnet wird. Nach 2 Minuten war die SMS da, dass die 50€ verbraucht wurden und die Daten abgeschaltet wurden.


    Auch ich habe im Sommer nach der Durchfahrt durch die Schweiz nach etwa 15 Minuten Fahrt in Österreich die Daten wieder angemacht. Als ich dann nachschaute, war das Smartphone noch immer im Schweizer Netz eingebucht.


    Leider hat das mit "hohem See" nichts zu tun. Die EU-Roamingregelung gilt auch innerhalb der EU nicht, wenn es sich um Mobilfunkdienste über Satellitensysteme handelt:
    "Bei Reisen per Schiff oder Flugzeug in der EU können Sie Roaming zu Inlandspreisen nutzen, solange Sie sich in ein terrestrisches (landgestütztes) Mobilfunknetz einwählen. Wenn Sie Mobilfunkdienste über Satellitensysteme in Anspruch nehmen, gilt das Roaming zu Inlandspreisen nicht mehr."


    Ich sehe da keine Einschränkung auf außerhalb der EU. Auch auf einem Schiff auf dem Rhein oder auf der Donau können hohe Roaminggebühren entstehen wenn das Netz dort über Satellitensysteme angebunden ist.

    Hast du beim Kauf eine E-Mail Adresse angegeben und eine Ausweisnummer? Damit sollte man auf der folgenden Seite eine E-Mail anfordern können:
    https://www.simyo.es/simyo/clientes/request


    Vielleicht unterschiedliche Möglichkeiten für die Ausweisnummer probieren. Klein/Großschreibung probieren. Oder im Feld oben statt der Ausweisnummer den Anfangsbuchstaben vom Vornamen, dann den Nachnamen und die Nummer 1. Für Andy Action wäre das AAction1 .


    Wenn es so nicht klappt, bleibt nur noch ein Anruf übrig. Die fragen dann nach einigen Daten und helfen mit der Registrierung. Geht aber leider nur auf Spanisch. U.U. jemanden aus Spanien dazu überreden, dass er für dich anruft.

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    Original geschrieben von wolfbln
    Die von Peterdoo erwähnte http://www.tusaldo.com/ funktioniert nur wenn man über einen VPN eine spanische IP vortäuscht oder in Spanien ist.


    Am einfachsten geht das über die Simyo im Roaming. Die bekommt immer eine spanische IP. Ohne Paket Kosten die Daten 3Ct/MB, so dass die Kosten überschaubar sind. Muss aber innerhalb der 4 Monaten nach der letzten Aufladung erfolgen, denn danach geht die Datenverbindung nicht mehr.

    Simyo lässt sich auch mit einer deutschen Kreditkarte mit aktiviertem Verified by VISA oder MasterCard SecureCode über tusaldo.com aufladen. Normalerweise geht das nur von einer spanischen IP.


    Vier Monate nach der letzten Aufladung wird die SIM für die abgehenden Anrufe/SMS und Daten gesperrt. Einen Monat kann man dann nur noch die Anrufe empfangen. Danach ist die SIM noch einen weiteren Monat total gesperrt bevor die 6 Monate nach der letzten Aufladung deaktiviert wird. Man muss also alle 4 oder 6 Monate mindestens 5€ aufladen.

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    Original geschrieben von 3g_handy
    Mit einer neu ausgegeben Karte, die dann eventuell schon die IMSI 26203 trägt würde man das zwar umgehen, aber es kommen dann ganz andere Probleme, z.B. dass weiterhin kein LTE in Teilen des Ruhrgebietes geht. Zudem ist mir noch keine o2 SIM begegnet die 26203 als IMSI trägt, gibt o2 so etwas überhaupt schon aus?


    Genau deswegen hat bisher noch keine 26207 SIM das Netz 26203 als Heimnetz eingetragen. Nur die Namen für die Netze wurden auf der SIM geändert. Das Netz 26203 ist für die 26207 Karten weiterhin ein Roamingnetz, das bei der Auswahl erst nach allen ausländischen Netzen aus der Liste der bevorzugten Netze an die Reihe kommt. Ist man im Netz 26203 eingebucht, sucht das Telefon alle 60 Sekunden nach dem Netz 26207. Dieses Verhalten verkürzt natürlich die Akkulaufzeit. Bei allen nicht-O2 SIM Karten, die ich bisher hatte, ist dieser Wert auf der SIM auf 5 Minuten eingestellt.

    Damit diese für die Anrufe DE->EU gelten würden müsste dort "in die EU" (oder nach/zu) stehen. "Innerhalb der EU" bedeutet, wenn man sich innerhalb der EU befindet und sagt nichts über die Ziele der Anrufe aus.

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    Original geschrieben von Katzenpferd
    Er wird sich nun nicht mehr bei Vodafone legitimieren, wegen der unvorhersehbaren 15€ kosten, er fühlt sich mal wieder von Vodafone betrogen...


    Wie kann denn Vodafone bei Prepaid 15€ berechnen wenn kein Guthaben auf der Karte vorhanden ist und bei der Bestellung keine Kontonummer oder Kreditkartennummer erfragt wird?


    Gibt es von Vodafone keine schriftliche Widerrufsbelehrung, kann nichts berechnet werden.

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    Original geschrieben von wolfbln
    Na ja. Eine Geschwindigkeitsreduzierung als "Flatrate" zu bewerben ist auch grenzwertig.


    Das stimmt. Eine Grundanbindung ohne Zusatzkosten für die Text-Messenger ist jedoch gegeben. So wie man die SMS kostenlos empfangen konnte, kann man mit der Drosselung die WhatsApp & Co. Text-Nachrichten weiterhin ohne Zusatzkosten empfangen und sogar beantworten. Viele schreiben keine SMS mehr und benutzen die Messenger. Bei der Drosselung ist man weiterhin über die Messenger genauso wie früher mit den SMS erreichbar. Wird einfach gekappt, ist man jedoch ganz abgeschnitten. Viele würden annehmen, dass, wenn eine WhatsApp Nachricht nicht zugestellt wird, das Telefon ausgeschaltet ist oder sich außerhalb der Netzabdeckung befindet und würden nicht nochmal eine SMS senden.


    Jeder muss für sich entscheiden, ob und wie lange man mit der Drosselung oder ganz ohne Internet auskommt.


    Die nächste Stufe nach der Kappung wäre die, vor allem von O2 bekannte, Datenautomatik. Zum Glück gibt es diese bei Flex noch nicht.


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    Original geschrieben von wolfbln
    Wenn ich mir den Tarif jetzt genauer anschaue, bin ich immer weniger begeistert, wie viele hier. Um "flex" zu bleiben, muss ich ein kleines Paket als Grundlage nehmen und mehrmals resetten, was ins Geld geht. Wenn ich ein großes Paket nehme und versuche ohne Reset hinzukommen und das geht schief, wirds auch teurer als konventionelle Tarife. Nur für die Vielnutzer mit >4,5 GB rechnet es sich wirklich, denn die können günstig resetten und verlieren auch relativ wenig, wenns dann nicht ganz mit den 28 Tagen hinkommt.


    Ich nehme an, Vodafone hat aus den Statistikdaten ausgerechnet, wie die Flex Tarife sein müssen, damit pro Minute/MB ähnlich viel verdient wird wie mit den bisherigen Tarifen. Ist es in bestimmten Fällen günstiger, muss es andere Fälle geben, bei denen das wieder ausgeglichen wird.