Ja, es geht gar nicht anders. Bei OpenRAN erfolgt die Datenbearbeitung für die Echtzeit-Kommunikation der Zelle im Rechenzentrum und die Antwort, die die Endgeräte erwarten, muss innerhalb einer kurzen in der Spezifikation festgelegten Zeit über den Sender wieder raus. Selbst mit Glasfaser gehen nur Distanzen bis etwa 30 km zwischen der Antenne/RU und Far-Edge-Rechenzentrum. 1&1 spricht von maximal 10 km. Jede andere Art der Anbindung hätte zu viel Latenz. Die werden sicherlich in bestimmten Fällen auch Glasfaser benutzen, die Versatel bei Bedarf bei Anderen mieten wird.
Ohne OpenRAN macht die Bearbeitung der Echtzeit-Kommunikation die BBU am Antennenstandort, weswegen dort die Latenz der Anbindung des Standortes nicht so kritisch ist.

