Der "Roam at Home" Wiki Thread

  • Na und? Lieber einige Powerkunden verlieren und dafür mehr Gewinn als so wie jetzt. Wer braucht denn von den Luxemburgern 250 GB im Roaming? Vielleicht 100 von den 900.000 Kunden. Die wird man sicherlich nicht vermissen, falls die überhaupt wechseln sollen. Denn wohin sollten die denn wechseln? Zu Tango mit der FUP im EU-Roaming?

    Einmal editiert, zuletzt von peterdoo ()

  • Genau. Die Luxemburger haben weniger als 1 Mio SIM-Karten. Und Orange ist der Angreifer. Post ist die Telekom von Luxemburg, Marktführer mit Mondpreisen. Dann gibt es noch Tango, die ab und zu Promotions heraushauen. Die Zielgruppe von Orange sind die Grenzgänger, EU-Abgeordneten und -Mitarbeiter usw. die häufig unterwegs sind. In LUX ist das Netz auch nicht so gut wie das der Post.

    Sie haben weniger als 1/3 des Marktes. Nehmen wir mal an 250.000. Da fällt es schon bald auf, wenn ein paar Tausend dauerhaft im Roaming sind. Das sind ganz andere Verhältnisse als bei den großen Anbietern. Die kann man ja fast mit der Hand aussortieren, wie es offenbar auch o2 bei uns gemacht hat.


    Roaming ist lukrativ für den Betreiber, aber als incoming Roaming. D.h. der Betreiber der SIM bezahlt immer noch ganz gut den Netzinhaber im Besuchsland. Die Netze in den Urlaubsländern Spanien, Italien, Kroatien etc. finanzieren sich teilweise daraus. Weniger lukrativ für den Betreiber ist das outgoing Roaming, d.h. die Leute nutzen es im Ausland der SIM in der EU. Da hat die EU Sicherungen eingebaut, damit die Betreiber nicht draufzahlen. Sie zahlen per GB und bei unlimited Flats ist das völlig unkalkulierbar, denn sie müssen ja zunächst das Roaming zum Inlandstarif verkloppen und dürfen erst bei "Missbrauch" mehr verlangen.


    Sicher will jeder Betreiber mehr Kunden. Aber solche, bei den er daran verdient, nicht solche, wo er womöglich draufzahlt. Das hat sich o2 auch gedacht, als sie die Leute mit Flat gekündigt haben. Die haben zwar Geld in die Kasse gebracht, aber massiv Ausgaben verursacht, indem sie die Zellen verstopft haben.


    Bei allen Betreibern gibt es diese Kostenrechner und wenn die zum Ergebnis kommen: im Tarif XY nehmen wir €€€ ein, aber das Roaming kostet uns auch €€€, sodass weniger übrig bleibt, sagen die: muss man begrenzen. Was kostet uns Implementierung einer Drossel? Was sparen wir dann ein? Sobald das klar für die Drossel (also FUP) ausgeht, kommt die auch. Ist eine knallharte ökonomische Kalkulation.

    Einmal editiert, zuletzt von wolfbln ()

  • Aber Orange ist da Alleinstellungsmerkmal in LU.


    Ich denke der Tarif wies überleben. Wenn sie die Grenze bei 100 ziehen fände ich es auch ok


    Wir werden sehen ich werde berichten

    Einmal editiert, zuletzt von wassersuch ()

  • ... Und so kann der Tarif auch nicht kaputtgemacht werden.

    Das interessiert mich jetzt doch:

    Wenn sie keine eSIM ausgeben, kann der Tarif "nicht kaputtgemacht werden"?


    Wieso?

    Dual-SIM: 1. (aktuell) CallYa Digital, 2. Standard: fraenk | satellite

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