Beiträge von wolfbln

    Es gibt Neues vom Prepaid Data Wiki zu berichten. Community Central hat entschieden, dass ich weiter dort Admin bleiben darf. Danke an alle hier, die mir ihre Unterstützung zugesichert haben. :thumbup:Wer Lock-down-Langeweile hat, kann sich ja meine Auseinandersetzung mit dem einen User (NFH) mal anschauen. Er wollte Admin werden und ich finde, der ist noch schlimmer als unser Troll hier:

    https://prepaid-data-sim-card.…ere_do_we_go_from_here%3F

    Warum kriege ich immer solche Leute ab? Wenn der Reiseverkehr bald wieder zunimmt, werde ich das Wiki aktualisieren, denke mal ab Sommer ausgehend von Europa, weil Fernreisen ja noch etwas dauern werden.


    Apropos Aktualisierung. Es gibt neue Preise bei Simyo in Spanien: 100 MB = 1 €, 7 GB = 4 €, 14 GB = 6 €, 25 GB = 9 €, 35 GB = 15,50 €
    Simyo macht ja zuverlässig bei uns die Telekom auf, zieht aber nach 4 Monaten im Roaming eine Zeit-FUP durch, worauf man die SIM entweder mal kurz nach Spanien nehmen muss oder ein halbes Jahr in die Schublade legen kann, bevor sie wieder normal geht.

    Von Vodafone in Spanien sind diese Spielchen nicht bekannt: 10 GB = 10 €, 20 GB = 15 €, 35 GB = 20 €, 45 GB = 30 € sind deren neuen Preise.

    Vodafone ist damit etwas teurer in Spanien als Simyo. Da sind aber auch Sprachflats dabei, Roaming in den USA bei T-Mobile und AT&T und Roaming in der Türkei bei Vodafone. Bei uns geht Vodafone.es nur im Vodafone-Netz, aber ohne jede FUP bisher. Ungenutzte Einheiten können in den Folgemonat mitgenommen werden, wenn der Plan weiterläuft.

    Mal zu etwas anderen......


    Wie ihr wisst, habe ich mich seit ca. 4 Jahren mit der neuen Roamingordnung in Europa beschäftigt. Das kam eigentlich aus meiner Arbeit am Prepaid Data Wiki auf Fandom (dem englischen - nicht das deutsche Roam @ home Wiki), dessen Admin ich (noch) bin. Dort werden ca. 120 Länder auf der Erde vorgestellt mit Netzen, Providern usw. und auch ihren Prepaid-Optionen. Ich habe das 2015-20 als (damals) Vielreisender wesentlich erweitert und umgestaltet. Da gab es natürlich Konflikte: die Russen wollten die Krim im Russland-Artikel, die Ukrainer in der Ukraine usw. Dennoch habe ich dort Tausende Edits gemacht und die Seiten auf Vordermann gebracht, was dann auch mit 10,000 Hits pro Tag und sogar Erwähnungen im Lonely Planet belohnt wurde.


    Ein User machte es mir immer besonders schwer: NFH. Solche User liebt man. Mir war immer wichtig, die Latte für alle Editoren niedrig zu halten, wie gut ihr Englisch auch ist. Man braucht lokale Expertise und ich wollte auf alle eingehen.. NFH mäkelte ständig am Stil. Das grenzte an teilweise absurden Forderungen, z.B. Preise auch in Deutschland wie "€20" zu schreiben, weil man das im UK Englisch so mache und das vorgeschrieben sei. Auf mein Argument, dass es doch egal sei und ein Wiki-Leser auch ein Preisschild im Land lesen muss, wo "20 €" steht wurde mit den Regeln des Oxford Englisch abgetan. Mich haben diese Konflikte ermüdet. Grundsätzlich ist er sehr England-zentriert und es gibt nur Traveller und keine Traveler (US Engl.) während mir das einfach egal ist. Nur vorschreiben lasse ich mir halt nicht, ob es Traveller oder Traveler gibt.


    Nun trat die bekannte Pandemie ein und ich konzentrierte mich auf andere Sachen. Das Wiki richtet sich ja mehr an internationale Reisende vor allem aus/nach Übersee. d.h. ich habe seit etwa Beginn der Pandemie nicht mehr viel gemacht. Unsere Nutzerzahlen sind von 10,000 täglich auf nur einen kleinen Teil runter, weil eben kaum gereist wird. Das sehen wir ja auch beim Roaming. Es ist sehr prä-5G oder prä-eSIM und bräuchte in vielen Staaten ein Update. Ich wollte jetzt zunächst mal abwarten, ob und wann der Reiseverkehr wieder Fahrt aufnimmt auf vielleicht das Level vor der Pandemie (was ich hoffe, aber keiner weiß).


    NFH will jetzt hinter meinen Rücken (habs nur durch Zufall erfahren), mich als Admin ablösen. Er hat einen Antrag auf "Adoption" (so heißt ein Admin-Wechsel da) gestellt. Er hätte Edits gemacht, während ich inaktiv war. Klar, er hat gestern bei Monaco alle Preise von 19.99 € pro GB auf €19.99 geändert. Echt jetzt. Ihm geht es nur um Stil, der Inhalt ist sekundär, während wir der Inhalt wichtig ist. Ich halte es für sehr schwer, mit ihm zusammen zu arbeiten, denn wir hatten einen Kompromiss ausgehandelt: Währungszeichen nur vor dem Betrag in den Ländern, wo das so ausgepreist wird (also meist englischsprechenden). Allerdings weiß ich auch nicht, was man mit dem Wiki jetzt macht: versuchen alle Länder zu updaten. Das ist eine riesige Aufgabe. Oder Konzentrieren auf bestimmte Länder oder Provider? Aber dann welche und mit welchen Kriterien. Soll ich das Zepter an NFH weitergeben, wobei ich nicht weiß, was er damit machen will. Ich weiß es einfach nicht. Ich habe sehr viel Zeit aufgewandt und würde das nicht gerne einfach abgeben, jemanden, wo ich weiß, dass ihm der Stand von 2019 nichts ausmacht, sondern die Platzierung des Währungszeichens.


    Vielleicht schaut euch das einer von Euch mal an und gibt mit Tipps, was man damit machen könnte. Momentan stimme ich der Adoption nicht zu, weiß es aber auch nicht besser. Das war jetzt nur mal ein Randthema. Falls ihr mir Tipps geben wollt, dann besser nicht hier im Thread. Das würde dann zu zerfleddert. Da machen wir PM oder neuen Thread hier dazu auf. Hätte gerne Eure Meinung.


    Hier kommt im R@h-Thema in den nächsten Tagen mal eine Übersicht für den Frühling, weil man im Thread die Übersicht leicht verlieren kann. Das wird dann auch die Grundlage für das Roam@Home Wiki. Vieles fliegt dort raus, aber die Angebote, die sich hier rauskristallisierten, werden dann genauer gefeatured, weil ich sehe, dass doch auch hier Nutzer darauf zurückgreifen.

    Danke für den Test. Bleibt die Frage, was man mit EE machen soll. Sie haben die teuersten Preise im Prepaid auf der Insel und bei uns nur o2-Netz. Das Rollover ist schön, aber wenn die Preise nicht stimmen nutzt es nichts.


    Es ist doch keine Option eine SIM zu empfehlen, die man in England aktivieren muss und dann teurer als z.B. Drillisch im o2-Netz ist. Darin kann ich keinen Vorteil erkennen. Wenn Three UK dagegen o2 mit 20GB für £10 oder unlimited für £20 verkauft, kann ich das schon eher sehen, obwohl o2-Flats bei uns auch schon stark im Preis gefallen sind.

    Ich möchte nochmals etwas zu EE sagen.


    Das datarollover läuft hevorragend. Gestern war es für mich wieder soweit nun habe ich für den April über 120 GB zum Verbrauchen.

    https://ee.co.uk/content/dam/e…yg-customers-18032020.pdf


    Fair use amount

    If your domestic data allowance is greater than 25GB, a fair usage policy of 25GB whilst roaming in our Europe will apply (i.e. you can use up to 25GB from your allowance while roaming). Once you’ve used your fair use policy amount when roaming, we will notify you and surcharges will apply to continue using data when roaming in our Europe and Rest of World Zone.



    Dann kannst du ja mal testen, ob der Cap von 25 GB gezogen wird. Könnte sein, dass EE das wie VF nicht umsetzt, oder wie Three doch.


    Mal ehrlich. Das ist wieder so ein "Tipp" von dir. EE-SIMs sind in Deutschland nicht aktivierbar, man muss zwangsläufig dafür nach England und dann z.B. 15GB für £20 nur im deutschen o2-Netz. Das liegt über dem Niveau von Drillisch. Ich finde zwar Daten-Rollover schön, aber dafür müssen Grundpreis und Leistung stimmen. Das ist bei EE leider nicht der Fall.

    Ich habe dir mal eine PN gesendet. Die machen das ja arg komisch

    Ja, zunächst hast du deine neue Nummer auf meiner Pinnwand gepostet - für alle sichtbar. Das war keine so gute Idee.

    Gut, dass du sie wieder löschen konntest.


    Du willst jetzt privat meine franz. Nummer. Von mir aus. Aber die hättest du bei der Bestellung eingeben müssen. Ich kann ja nichts mit deiner Nummer anfangen und wie der Code auf meine Nummer kommt, musst du jetzt mit Sosh abmachen.

    Wir haben hier schon ein paar Mal darauf aufmerksam gemacht, dass der Bestellvorgang von sosh und Orange gleich ist. Bei der Bestellung einer eSIM ist zwar keine Nachsendung aus Frankreich nötig, aber eine franz. Handynummer für einen Code. Es gibt hier einige, die eine franz. Nummer haben, rmol hat auch über Lebara gezeigt, wie man sich sehr schnell und billig eine Prepaid-Nummer aus Frankreich holt. Also nochmal: wer eine eSIM bei Sosh oder Orange will, braucht unbedingt zur Verifizierung eine franz. Handynummer für den Code. Für die physische SIM kann man auch keine oder eine gaga Nummer da angeben, da alles wichtige über Email und Post läuft.

    ... und hier nochmal das Orange-Angebot, worum es letztendlich geht, und wofür sich nun evtl. doch noch mehr interessieren.

    70GB auch im EU-Roaming, jedoch mit 12 Monate Bindungsfrist, für knapp 10€ monatlich in den ersten 12 Monaten.

    Angebot gilt bis 29.04. - und bis dahin sollte die evtl. benötigte Lebara-Sim eingetroffen sein.

    Wobei man deutlich sagen muss, dass ein Restrisiko bleibt. Nach 1 Jahr ist spätestens Schluss. Bisher hat sich Orange oder Sosh als sehr zuverlässig erwiesen incl. Schweiz. Aber das muss nicht dauerhaft so sein. Man ist zwangsläufig auf 12 Monate gebunden und sollte dann auch rechtzeitig kündigen.

    Man muss auch sagen: zur Aktivierung einer Orange eSIM braucht man unbedingt eine franz. Handynummer auf die ein Code geschickt wird.

    Bei der physischen SIM ist die Nummer egal, weil man den Code auch per E-Mail bekommt.


    Wer sich also den Gang nach Frankreich oder die Weiterleitung sparen will und eine eSIM braucht, sollte franz. Nummer parat haben. Vielleicht sagt noch NagasakiGg was dazu. Der hat seine eSIM gerade geholt.

    NagasakiGg hat mir das jetzt nochmal bestätigt. Es hat sich nicht viel gegenüber 2019 verändert:

    (1) Die Bestellprozesse von Sosh und orange sind weiter gleich.

    (2) Bei Bestellung muss man die Aktivierungsgebühr per Kreditkarte zahlen.

    (3) Man hat dann Auswahl ein Bankkonto anzugeben (Prelevement) oder eine Zahlung über die Kreditkarte (Carte Bancaire) für die monatliche Rechnung.

    (4) Bei den Bankkonten akzeptieren sie weiter zunächst in der Anmeldung nur französische. Darum muss man das erstmal monatlich über Kreditkarte laufen lassen, wenn man kein franz. Konto hat. (Ein Konto zu erfinden, ist wohl damit nicht mehr nötig.)

    (5) Dann werden sie aber nach Annahme des Vertrags monatelang immer heftiger meckern und diesen Garantiescheck fordern.

    (6) Das kann man nur dadurch abschalten, in dem man ein Prelevement auf ein deutsches Konto einrichtet, das dann plötzlich geht. Dazu musste man früher das PDF-Formular hinschicken, jetzt könnte es auch im Espace Client online gehen.

    (7) Danach kann man weiter wählen zwischen Bankabbuchung (vom deutschen Konto) oder KK-Zahlung, wo man jedes Mal Daten neu eingeben muss, aber auch Karte stets neu frei wählen kann (so lange Visa oder MC).